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Liebe Leser
Sport-heute.ch schliesst seine Tore. Nach 11 Jahren möchte ich andere Projekte verwirklichen, auf Reisen gehen und das Leben endlich in vollen Zügen geniessen. Es waren 11 wundervolle Jahre mit Ihnen. Sport-heute.ch bleibt mindestens die nächsten Jahre als Bilderbuch noch bestehen. Doch jeder Abschied kann auch ein neuer Anfang sein. Nun ist es endgültig. Ich wünsche Ihnen eine weiterhin schöne Zeit. Ich danke Ihnen für die Lesertreue und Ihre ehrliche Begeisterung mit grosser Dankbarkeit. Danke, dass ich Sie 11 Jahre verwöhnen durfte.

Tschau und auf Wiedersehen.

Ihr
Marcel Krebs

Wer weiterhin mit mir und Sämi in Kontakt bleiben will, kann dies über meinen persönlichen Blog.
www.marcelkrebs.ch.

Dear Users
Sport-heute.ch closes its gates. After 11 years I would like to realize other projects, go on journeys and finally enjoy life to the fullest. There were 11 wonderful years with you. Sport-heute.ch will continue to exist as a picture book for at least the next few years. But every farewell can also be a new beginning. Now it is final. I wish you a good time. I would like to thank the readership and your honest enthusiasm with great gratitude. Thank you for spoiling you for 11 years.

Chess and goodbye.

you
Marcel Krebs

Anyone who wants to stay in touch with me and Sämi can do so through my personal blog.
www.marcelkrebs.ch.

 

 

Wallonischer Rollenzauber ohne Kompromisse

Geschrieben von Marcel Krebs am .

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Fotos Marcel Krebs Sport-heute.ch

 Regensdorf, 17.10.15 mk - Ein schnelles, spannendes und technisch auf hohem Niveau stehendes Rollerderby brachte die Zuschauer in der Regensdorfer Wisacher Sporthalle zum Staunen. Gut war, dass die Zürcherinnen so einen starken Gegner gewählt hatten, den nur mit solchen Werten kann man sich im eigenen Spiel verbessern. Die Rollergirls aus dem belgischen Namur sind auf Platz 59, im Europaranking und damit immerhin unter den sechzig besten Teams. (Zürich Platz 98). Der Schritt in diese Richtung ist super. Das hohe Tempo, das die Belgierinnen vorlegten und über die gesamte Spielzeit durchzogen, werden die Zürcherinnen allerdings mit Muskelkater noch einige Tage spüren. 

Zürich City Roller Girlz - Namur Roller Girls Belgien 76-192

Die Zürcher Roller Girlz waren sich bewusst, was auf sie zu kam. Das mag auch dazu geführt haben, dass sie sich in den Anfangsminuten (zu) verhalten hielten. Viel Zeit zum Verschnaufen blieb aber trotzdem nicht, die Belgierinnen legten mit einem Höllentempo los. Es war nicht eine bisher manchmal vorgekommene Überrumpelung des Zürcher Lagers, nein, die Spielführung des wallonischen Teams war einfach auf einer anderen Stufe, als die bisher gekannte. Auch wenn so die Rollergirlz vor eigenem Publikum bereits in der ersten Viertelstunde zu Höchstleistungen gezwungen wurden, wehrten sie sich gut. Spielunterbrüche gab es kaum und das zeigte, wie geschickt die Namur Girls ihr Spiel aufzogen. Trotzdem gelangen den Zürchrinnen immer wieder schöne Aktionen. Sin Sister, Malice in Wonderland und auch Russian Roulette Babette verstanden es, die Namur Girls noch mehr heraus zu fordern. 

Was in der ersten Halbzeit Wahrheit war, das wurde in der zweiten Hälfte Tatsache

Geschickt verstanden es die Gäste immer wieder, sich aus heiklen Situationen heraus zu befreien und zum Gegenschlag auszuholen. So rannten die Rollergirlz ständig dem Rückstand hinterher. Es gab kaum Gelegenheiten sich auszuruhen und schlussendlich war man froh, zum Pausentee zu rollen. Die Aufholjagd und der Aufholgedanke gegen ende der ersten Spielhälfte, wurde dann gleich zu Beginn im zweiten Abschnitt brutal klargestellt. Was gut tat war, dass sich die Zürcherinnen nie unterkriegen liessen und immer weiter kämpften. Mehr solche Spiele fördern mit Garantie das Niveau der Girls. Auch wenn es schlussendlich für die Zuschauer eine Enttäuschung wegen des verlorenen Matches war, sie kamen alle in den Genuss eines wirklich meisterlich schnellen Spieles.

Je weiter man im Ranking nun nach vorne rückt, je schwerer die Gegner werden, desto weniger ist an Fingernägel feilen und dickem Lippenstift auftragen zu denken. Die Zürcher Rollergirlz sind sportlich jetzt dort angelangt, wo das wirkliche Roller Derby Spiel so richtig beginnt. Das ist gut so. Das Publikum wird sich auf die nächsten Spiele freuen.

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Kommentare   

0 #1 ivo 2015-10-17 22:26
Guter Kommentar. Die Gäste spielen wirklich auf Topniveau, da rächen sich Strafen gleich doppelt. Unterzahl und Powerjams gegen sich, das schenkt bei den Punkten ein. Aber nur gegen stärkere Teams kann man lernen und an der Herausforderung wachsen. Es macht immer wieder Freude den Girls zuzuschauen, wie sie kämpfen und nie aufgeben - und vor allem Spass haben.
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