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Liebe Leser
Sport-heute.ch schliesst seine Tore. Nach 11 Jahren möchte ich andere Projekte verwirklichen, auf Reisen gehen und das Leben endlich in vollen Zügen geniessen. Es waren 11 wundervolle Jahre mit Ihnen. Sport-heute.ch bleibt mindestens die nächsten Jahre als Bilderbuch noch bestehen. Doch jeder Abschied kann auch ein neuer Anfang sein. Nun ist es endgültig. Ich wünsche Ihnen eine weiterhin schöne Zeit. Ich danke Ihnen für die Lesertreue und Ihre ehrliche Begeisterung mit grosser Dankbarkeit. Danke, dass ich Sie 11 Jahre verwöhnen durfte.

Tschau und auf Wiedersehen.

Ihr
Marcel Krebs

Wer weiterhin mit mir und Sämi in Kontakt bleiben will, kann dies über meinen persönlichen Blog.
www.marcelkrebs.ch.

Dear Users
Sport-heute.ch closes its gates. After 11 years I would like to realize other projects, go on journeys and finally enjoy life to the fullest. There were 11 wonderful years with you. Sport-heute.ch will continue to exist as a picture book for at least the next few years. But every farewell can also be a new beginning. Now it is final. I wish you a good time. I would like to thank the readership and your honest enthusiasm with great gratitude. Thank you for spoiling you for 11 years.

Chess and goodbye.

you
Marcel Krebs

Anyone who wants to stay in touch with me and Sämi can do so through my personal blog.
www.marcelkrebs.ch.

 

 

Rivalen im Sport - Freunde im täglichen Leben - Judo Militari WM 2016 Uster

Geschrieben von Marcel Krebs am .

 judo wm uster militari 1

Alle Fotos (c) Marcel Krebs für SPH

 Die Menschen sind Rivalen im Wettkampf, aber geeint und Freunde durch ihr Ideal in der Ausübung ihres Sportes und noch mehr im täglichen Leben.

Jigoro Kano,der Begründer des Judo

Uster 10.12.16 mk. Ehrlich, ich muss gestehen, noch nie habe ich einen Judowettkampf besucht. Gespannt wartete ich der Dinge, die da folgen sollten. Im Vorfeld klärte mich noch ein ehemaliger Judoka auf, dass es in dieser Sportart kaum Verletzungen gebe. Das es an diesem Nachmittag dann doch zu zwei Fingerbrüchen, einer ausgerenkten Schulter, zerkratzter Arme, blutender Hände und stark geschwollener Beinen (durch Fusseinknicken) kam, war wohl heute purer Zufall. Vielleicht lag es auch daran, dass es heute um wesentlich mehr ging als nur um einen gewöhnlichen Punktekampf. An diesem Nachmittag kämpften die Judokas um die Krone und die höchste Auszeichnung, die man im Militärsport erreichen kann - den Weltmeistertitel. In Uster traten die besten Judokämpfer aus der ganzen Welt gegeneinander an. Und nicht nur das, unter den über 300 Teilnehmern aus 30 Nationen waren die Olympiateams aus Frankreich, Brasilien und Korea in Uster mit dabei. Stärkste Nation aber bleiben im Zürcher Oberland dennoch die Russen, die Mongolen und die Chinesen.

Militärishow

Das natürlich selbstverständlich im Militär zum sportlichen Wettkampf auch die Offiziere gehören, ist selbstverständlich. In vielen verschiedenen bunten Uniformen trugen diese Damen und Herren viel zum farbigen Wettkampfbild bei. Die offizielle Schweizer Militärband spielte in der Vorbereitung alle Nationalhymnen ein. Sie war schlussendlich eine der Hauptattraktionen des Wochenendes. Fehlerfrei und mit einem tollen Live - Sound begleitete sie die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler in ihren schönsten drei Minuten des Lebens. Die russische Nationalhymne werden die Jungs allerdings nicht so schnell vergessen, so oft mussten sie diese spielen, wie die Kämpfer ihren Gegner im Würgegriff hatten.

Flugschule fürs Leben

Für mich war diese Wettkampfpräsentation die Flugschule fürs Leben. Wie es dazu kommt, dass plötzlich einer der Kämpfer im Bogen über den anderen fliegt, wie das geht, dass sieht man kaum. Wie gross muss da das Überraschungsmoment für den Verlierer sein. So richtig auf die Matte legen liessen sich dennoch nur die wenigstens. Zuvor wurde ähnlich einem Schwingerwettkampf mit den Händen gerungen, den besten Stand gesucht um sich möglichst nicht von einer Beinattacke überraschen zu lassen.

Was so leicht aussieht, das ist hohe Judokunst. Schönheit ist hier bei diesem WM-Wettkampf natürlich Nebensache. Konzentration, Beherrschung und Überraschungseffekt um im günstigsten Moment zum goldenen Wurf anzusetzen, die richtige Einstellung. Und, hinter all diesen Würfen und diesem Können stecken viele hundert Trainingsstunden.

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Zuerst wird um die beste Position gekämpft.

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Und wehe du passt nicht auf!

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Und wer glaubt, bei den Damen gehe es damenhaft zu, der wird eines Besseren belehrt. Da geht es knallhart zur Sache. Du bist schneller am Boden als es dir lieb ist. Du hast schneller verloren, als du denkst und dein Traum von der goldenen Medaille ist schneller vorbei, als du dir je erträumt hast.

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Und manchmal tut es weh, sehr weh und das nicht nur am Körper, sondern tief drinn im eigenen Herzen.

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..und das kann verdammt Weh tun....

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Am Schluss von Männern umschwärmt und vom eigen Offizier verehrt - Weltmeistergefühle auf höchster Stufe!

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Weltmeisterliche Ehren durch einen hochrangigen Offizier.

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So sehen Sieger aus!

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Das ist kein Foxtrott sondern die brutatle Wirklichkeit vor dem Fall!

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Und das ist keinesfalls eine Figur aus einem Tango Argentina, sondern der Anfang einer Flugnummer!

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Was wie eine Pirouette aussieht, ist bitterer Ernst vor dem grossen Wurf.

j4

Keine Schmusekätzchen, nein, hier entscheidet es sich über Sieg oder Niederlage der Raubkatzen.

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Mal so und mal so.

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Eine von uns wird gewinnen, bist du oder ich?

juhuuu31

Wow, fast geschafft!

juhuuu36

Tat es weh? Ich hab dich trotzdem lieb!

 

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