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Liebe Leser
Sport-heute.ch schliesst seine Tore. Nach 11 Jahren möchte ich andere Projekte verwirklichen, auf Reisen gehen und das Leben endlich in vollen Zügen geniessen. Es waren 11 wundervolle Jahre mit Ihnen. Sport-heute.ch bleibt mindestens die nächsten Jahre als Bilderbuch noch bestehen. Doch jeder Abschied kann auch ein neuer Anfang sein. Nun ist es endgültig. Ich wünsche Ihnen eine weiterhin schöne Zeit. Ich danke Ihnen für die Lesertreue und Ihre ehrliche Begeisterung mit grosser Dankbarkeit. Danke, dass ich Sie 11 Jahre verwöhnen durfte.

Tschau und auf Wiedersehen.

Ihr
Marcel Krebs

Wer weiterhin mit mir und Sämi in Kontakt bleiben will, kann dies über meinen persönlichen Blog.
www.marcelkrebs.ch.

Dear Users
Sport-heute.ch closes its gates. After 11 years I would like to realize other projects, go on journeys and finally enjoy life to the fullest. There were 11 wonderful years with you. Sport-heute.ch will continue to exist as a picture book for at least the next few years. But every farewell can also be a new beginning. Now it is final. I wish you a good time. I would like to thank the readership and your honest enthusiasm with great gratitude. Thank you for spoiling you for 11 years.

Chess and goodbye.

you
Marcel Krebs

Anyone who wants to stay in touch with me and Sämi can do so through my personal blog.
www.marcelkrebs.ch.

 

 

Rolex Sydney Hobart Yacht Race December 26, 2015 - January 1, 2016 | SYDNEY/HOBART, AUSTRALIA

Geschrieben von KPMS am .

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OPERA HOUSE AND HARBOUR BRIDGE AS IMPRESSIVE BACKGROUND FOR THE START OF THE ROLEX SYDNEY HOBART Photo By: Rolex / Carlo Borlenghi

 Vor dem internationalem Teilnehmerfeld liegt eine 628 Seemeilen lange Strecke. Endpunkt ist die historische Hafenstadt Hobart. Beim Rolex Sydney Hobart Yacht Race war von Anfang an der Weg ebenso wichtig wie das Ziel. Der Kurs führt entlang der Küste von New South Wales durch die Tasmansee, quert die Bass-Straße im Osten, verläuft weiter an der Ostküste Tasmaniens bis zur Storm Bay und schließlich den Derwent River hinauf bis nach Hobart. Die Wetter- und Seeverhältnisse können sich mitunter schlagartig ändern, sind häufig strapaziös und immer für eine Überraschung gut.

Das Sydney Hobart Yacht Race, das Rolex seit 2002 sponsert, gehört zum Dreigestirn der 600-Seemeilen-Hochseeklassiker, zu dem außerdem das Rolex Fastnet Race in Großbritannien (das in diesem Jahr zum 90. Mal ausgetragen wird) und das Rolex Middle Sea Race (Erstaustragung 1968) zählen. Werte wie Sports- und Pioniergeist, Willenskraft, Mut und Neugier unterscheiden die genannten Hochseeregatten von anderen Segelwettbewerben und spiegeln ein sportliches Ethos wider, das mit dem hohen Qualitätsanspruch und dem Streben nach Exzellenz, für die der Name Rolex steht, vergleichbar ist.

Der CYCA als Ausrichter des Segelwettbewerbs hat sich zu Australiens wichtigstem Veranstalter für Hochseerennen entwickelt und zählt mittlerweile etwa 2.700 Mitglieder.

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Photo By: Rolex / Rolex

Die Anfänge
Das erste Sydney Hobart Race wurde 1945 ausgetragen und stand ganz in der Tradition des Rolex Fastnet Race in Großbritannien. Seit ihrem Debüt findet die Veranstaltung jährlich statt und hat sich mittlerweile einen festen Platz im australischen Sportgeschehen und in der Segelwelt erobert. Den Sieg bei der ersten Auflage holte sich Captain John Illingworth mit seiner britischen 35-Fuß-Yacht Rani, außer der noch weitere acht Boote an den Start gegangen waren. Die dama-ligen Bedingungen lassen sich kaum mit den heutigen Gegebenheiten vergleichen: Nach dem Krieg waren die Materialien knapp und einfach, die Sicherheits-maßnahmen beschränkten sich auf ein Mindestmaß, die Navigation erfolgte mit Sextant und Kompass. Einige Crews verfügten noch nicht einmal über funktionierende Funkgeräte und waren von Wetterberichten und Unwetter-
warnungen abgeschnitten.

Als die Rani am Abend des 1. Januar in Hobart eintraf, hatte die Besatzung keine Ahnung, welche Platzierung sie erreicht hatte. Illingworth nahm an, er habe die Ziellinie als Letzter überquert. Umso überraschter war er, als er erfuhr, dass seine Rani als zweitkleinste Yacht des Rennens die Konkurrenz hinter sich gelassen hatte. Die Rani kam nicht nur als Erste ins Ziel, sie sicherte sich außerdem den Gesamtsieg. Als erste Gewinner des begehrten Tattersall’s Cups haben sich Eigner und Yacht einen festen Platz in den Annalen dieser Veranstaltung erobert.

Seit diesem ersten Rennen hat sich viel geändert. Technologische Neuerungen haben die Boote leichter und schneller gemacht und Segelwerk und Handlingsysteme verbessert. Die Segler haben nicht nur leichten Zugriff auf Wetterberichte, sondern auch auf Daten, die bei der Navigation und bei der Festlegung der Wettkampftaktik helfen. Ungeachtet all dieser Fortschritte gehören der enorme Sportsgeist der Regattagründer und die Freude über die Meisterung der 6228 Seemeilen nach wie vor zu den Markenzeichen der Traditionsregatta.

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PERPETUAL LOYAL (AUS) CROSSING THE BOW OF RAGAMUFFIN 100 (AUS) Race Start PERPETUAL LOYAL, Sail n: SYD1000, Bow n: 408, Design: Juan-K 100, Owner: Anthony Bell, Skipper: Anthony Bell RAGAMUFFIN 100, Sail n: SYD100, Bow n: 100, Design: Dovell 100, Owner: Syd Fischer, Skipper: Syd Fischer Photo By: Rolex / Carlo Borlenghi

Der Nervenkitzel, immense Herausforderungen zu meistern und neue Grenzen auszuloten, erklärt, warum das Rolex Sydney Hobart Yacht Race als Klassiker gilt. Die meisten Besatzungen haben recht geringe Aussichten auf einen Sieg. Der Reiz liegt vielmehr darin, die zahlreichen Unwägbarkeiten auf der 628 Seemeilen langen Strecke zu überwinden und im Ziel die Euphorie und den Stolz auf das Erreichte zu genießen. Die Regatta flößt allen Teilnehmern ein gehöriges Maß an Ehrfurcht ein, da der Kurs durch einige der schwierigsten Gewässer der Erde führt. 1998 sanken bei einem orkanartigen Sturm in der Bass-Straße fünf Yachten. Sechs Seeleute fanden dabei den Tod. Als Reaktion auf das Unglück verschärften die Veranstalter umgehend die Sicherheitsmaßnahmen und erließen strengere Vorschriften.

Der Mythos
Im Laufe seiner Geschichte hat das Rolex Sydney Hobart Yacht Race Politiker, Wirtschaftsmagnaten, Ausnahmesportler und die Crème de la Crème der Segelwelt magisch angezogen. Zu den bekanntesten Gewinnern des Tattersall’s Cups gehören unter anderem der ehemalige britische Premierminister Sir Edward Heath mit der Morning Cloud (1969) und der Medienmogul Ted Turner mit der American Eagle (1972). Seit den 1960er-Jahren, als die Gebrüder Halvorsen mit Freya dreimal in Folge den ersten Platz holten, ist es keiner Besatzung gelungen, den Tattersall’s Cup zu verteidigen.

Schnellstes Boot und Gewinner der Line Honours (erstes Boot im Ziel) war im Vorjahr die Wild Oats XI des Australiers Bob Oatley, eine majestätische 100-Fuß-Rennyacht mit Skipper Mark Richards am Steuer. Die Wild Oats XI schrieb 2012 Geschichte, als sie zum zweiten Mal das Triple gewann: Sie kam als Erste ins Ziel, verbesserte ihre eigene Rekordzeit leicht auf 1 Tag, 18 Stunden, 23 Minuten und
12 Sekunden und sicherte sich außerdem den Tattersall’s Cup für den Gesamtsieg. 2014 gelang der Wild Oats XI eine weitere historische Glanzleistung: Zwar konnte sie die Fahrzeit nicht noch einmal übertreffen, dafür aber ihren achten Sieg als erstes Boot im Ziel verbuchen, womit sie den Rekord der Morna (später:Kurrewa IV) aus den 1960er-Jahren einstellte.

Die Yacht, die beim Rolex Sydney Hobart Race als Erste über die Ziellinie fährt, wird in Hobart stets stürmisch gefeiert. Zum illustren Kreis der Gewinner aus aller Welt gehören der US-Großindustrielle Larry Ellison mit der Sayonara (1995 und 1998), das französische Regatta-Urgestein Eric Tabarly mit der Pen Duick II (1967) und der deutsche Unternehmer Hasso Plattner mit der Morning Glory (1996).

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MARK RICHARDS-SKIPPERED WILD OATS XI (AUS) IS THE MOST SUCCESSFUL YACHT IN THE HISTORY OF THE RACE Race Start - WILD OATS XI, Sail n: AUS10001, Bow n: XI, Design: Reichel Pugh 100, Owner: Robert Oatley, Skipper: Mark Richards Photo By: Rolex / Carlo Borlenghi

Für die meisten Teilnehmer geht es in der Hauptsache um den Gesamtsieg nach Handicap und den begehrten Tattersall’s Cup. Durch die Ausgleichsformeln für die Bootsklassen hat theoretisch jedes Boot eine Chance auf den ersten Platz, was die Siege von Yachten mit 43 Fuß (Two True, 2009), 60 Fuß (Loki, 2011) und 100 Fuß Länge (Wild Oats XI, 2012) in der jüngsten Vergangenheit eindrucksvoll beweisen. Aufgrund ihrer bisherigen Erfolgsserie bei der Sydney-Hobart-Regatta geht die Wild Oats XI als Favorit ins Rennen um die Line Honours 2015. Allerdings muss sich die Crew auf heftigen Gegenwind durch die Konkurrenz aus der gleichen Bootsklasse gefasst machen. In den vergangenen Jahren haben sich die 100-Fuß-Yachten Perpetual Loyal des Australiers Anthony Bell und Comanche des US-Amerikaners Jim Clark als ernst zu nehmende Gegner erwiesen.

VERANSTALTUNGSPROGRAMM

Donnerstag, 24. Dezember
Skipperbriefing(s)

Samstag, 26. Dezember
Wetterbriefing
13:00 Uhr Regattastart

Ab Montag, 28. Dezember
Zieleinlauf der ersten Boote in Hobart
Rekordzeit: 07:23.12

Freitag, 1. Januar
Abschließende Preisverleihung, Royal Yacht Club of Tasmania (RYCT)

* Alle Zeitangaben in AEDT (Australian Eastern Daylight Time – UTC + 11).

 

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Kommentare   

0 #1 Carley 2017-05-25 15:41
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