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Liebe Leser
Sport-heute.ch schliesst seine Tore. Nach 11 Jahren möchte ich andere Projekte verwirklichen, auf Reisen gehen und das Leben endlich in vollen Zügen geniessen. Es waren 11 wundervolle Jahre mit Ihnen. Sport-heute.ch bleibt mindestens die nächsten Jahre als Bilderbuch noch bestehen. Doch jeder Abschied kann auch ein neuer Anfang sein. Nun ist es endgültig. Ich wünsche Ihnen eine weiterhin schöne Zeit. Ich danke Ihnen für die Lesertreue und Ihre ehrliche Begeisterung mit grosser Dankbarkeit. Danke, dass ich Sie 11 Jahre verwöhnen durfte.

Tschau und auf Wiedersehen.

Ihr
Marcel Krebs

Wer weiterhin mit mir und Sämi in Kontakt bleiben will, kann dies über meinen persönlichen Blog.
www.marcelkrebs.ch.

Dear Users
Sport-heute.ch closes its gates. After 11 years I would like to realize other projects, go on journeys and finally enjoy life to the fullest. There were 11 wonderful years with you. Sport-heute.ch will continue to exist as a picture book for at least the next few years. But every farewell can also be a new beginning. Now it is final. I wish you a good time. I would like to thank the readership and your honest enthusiasm with great gratitude. Thank you for spoiling you for 11 years.

Chess and goodbye.

you
Marcel Krebs

Anyone who wants to stay in touch with me and Sämi can do so through my personal blog.
www.marcelkrebs.ch.

 

 

Mit einem strahlenden Lächeln zurück aus Györ

Geschrieben von Marcel Krebs am .

Wien, Sonntag 8.Juni 2014, 11.23. Nach ein paar Tagen Wien im Luxushotel, ist es Zeit aufzubrechen. Vier Tage... 

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unmittelbar beim Prater....

und nur zwei U-Bahn-Stationen vom Ernst Heppelstadion entfernt, verbrachten wir Drei eine bewegende Zeit zwischen American Football und Ramba Zamba im Prater. Kantinenmenü im Stadion, Fast Food, Zuckerstengel, Bier vom Fass im Prater und Fünfgangmenü mit abschliessendem Kaiserschmarren im Hotel - kulinarisch erlebten wir in diesen Tagen fast mehr, als Wasser die Donau hinunter fliesst. 

Mit mulmigen Gefühl in der Bauchgegend galt es nun ernst. Zwei Wochen American Football und....jetzt, eine Woche Zahn raus – Zahn rein. Klar, ich war ja schon im Januar in der Stadt an der Raba, dort wo der kleine Fluss in der bezaubernden ungarischen Stadt Györ in die kleine Donau fliesst. Damals setzte mir der Zahnarzt Implantate - 6 Stk. an der Zahl. Gedanken schiessen mir durch den Kopf, als ich, meine Frau und Sämi die Grossstadt Wien Richtung Ungarn verlassen auf die Autobahn einbiegen und Gas geben. Im Januar noch kam ich mit dem Flugzeug und ging nach drei Tagen mit der Bahn. Und Heute? Ja, heute stehe ich bald wieder vor den Toren der Stadt Györ. 

Für Ungarn ist es die Stadt des Wohlstandes, 130000 Einwohner, für die Zahnärzte die Hochburg. Zahn um Zahn, Krone um Krone, Arbeit und Wohlstand und viele Tausend Patienten holen sich in der pulsierenden Stadt ihr neues Lächeln ab. Hier zum Zahnarzt zu gehen ist eine Wohltat und dies nicht nur wegen der sensationellen, modernen Zahntechnik, sondern auch eine Wohltat für den eigenen Geldbeutel. Zahnmedizin ist in Ungarn, um einiges günstiger zu haben als bw. In der Schweiz. So günstig, dass man sich gleich noch wunderschöne Ferien irgendwo in Ungarn leisten kann. Hätte ich nie gedacht. Doch aufgepasst es gibt wirklich nur eine gut organisierte Consulting Firma, die von der Schweiz aus, alles bis ins kleinste Detail organisiert. Für Patienten ist das enorm wichtig. Für sein schlussendlich tolles Lächeln muss auch die Gewähr geboten werden, dass alles gut abläuft. Wer sich in die Hände von Franz Oswald begibt, der wird das strahlende Lächeln mit nach Hause nehmen, dass er sich vorstellen kann. Es ist paradox, Zahnbehandlung mit der Schweizer Consulting Firma sind mehr Ferien als Anstrengung und mehr Erholung als Stress.

Györ die Stadt des Lächelns ist auch einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte Ungarns. Audi unterhält hier eine grosse Fabrik, hier werden hauptsächlich Motoren gebaut. Auch BMW und Maserati lassen ihre Turbos hier bauen. Märklin, der Modelleisenbahnbauer ist seit dem Crash mit der Produktion nach Györ gezogen und feiert seit diesem Zeitpunkt an eine Renaissance in der Modelleisenbahn. Doch geblieben ist Györ so, wie sie es früher war. Einzig an den prachtvoll renovierten Stadthäusern erkennt man, dass auch hier gearbeitet wird und Wohlstand herrscht.

Wien, 8.Juni 2014, 11.27 

Wir fahren los. Das schöne Wetter kann mich nicht überzeugen, ich habe ganz einfach Schiss oder in gutem Deutsch – Angst vor dem hämmernden Bohrer und den spitzen Zangen. Nur schon vor dem Zahnstuhl werden meine Knie schwach, wenn ich diesen im inneren Film sehe, der sich gerade vor meinem inneren Auge abspielt. Die Autofahrt dauert so eine halbe Stunde bis zur Grenze und dann nochmals vierzig Minuten bis ans Ziel. Dabei ist die Autobahn in Ungarn besser gebaut als die in Österreich. Für Autofahrer nicht zu vergessen, in Ungarn braucht man einen Pixel. Für einen Monat kostet der so um die dreissig Euro. Die Währung heisst Forint.

Györ, Sonntag, 8.Juni 2014, 1255

Nach gut einer Stunde fahren wir durch Györ, der Stadt an der Raba, wo mitten durch das herrliche Inselidyll wo wir unser Hotel haben, in die kleine Donau fliesst. Das Hotel liegt auf dieser einzigartigen kleinen Insel am Fluss, einer Wellnessidylle mit in 50 Meter Entfernung stehendem Quell- und Heilbad. Hier erlebt man Luxus und verwöhnen zum kleinen Preis. Wieso muss es in dieser Woche und das am Pfingstmontag so heiss sein? Im Zimmer stellen wir schnell die Aircondition auf 16°. Sämi unser Hund ist kaum noch in den Park zu bringen. Draussen ist es 36°. Irgendwie bekomme ich das dumpfe Gefühl im Bauch dennoch nicht los. Was könnte das sein?

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Györ, Sonntag 8.Juni 2014,

1500

Die Reiseleiterin hat sich telefonisch auch schon gemeldet. Um 1900 Uhr treffen sich alle 50 Patienten der Consulting F. Oswald im Hotelrestaurant zum Nachtessen. Das ist immer so. Jede Woche fährt auch der Bus aus der Schweiz direkt nach Györ. 50, die morgen oder übermorgen auf den heissen Stuhl müssen. Die Blicke sind vielversprechend. Das Essen in Ungarn auch. Tellerportionen sind das und umgerechnet kostet mein feines Wienerschnitzel mit Beilagen 12 Schweizer Franken. Diese Herrlichkeit erleben nun alle eine ganze Woche lang mit oder ohne Zähne. Zwischendurch gibt es geklebte Ersatzzähne. Und wenn halt mal ein geklebter Zahn klimpernd in den Teller fällt, lachen alle miteinander.

Vom Dessert zu sprechen wäre ein Verrat. Selber probieren aber nicht erschrecken wie gross bw. ein Glacé Coup ist. (Bild) Zwei Stunden habe ich den morgigen schweren Tag, der vor mir steht, vergessen. Meine Nachbarin fragt mich beim Aufstehen nach dem Essen: Wo gehst Du morgen zum Zani? Ein Blitz durchzuckt mich. Ach ja, du bist ja nicht zum Schlemmen hier, du bekommst j diese Woche deine Kronen. Mit diesen Gedanken schlafe ich dann auch ein. Kronen – Schmerz? Schmerz – Kronen? Teuflisches Györ schiessen mir die Gedanken durch den Kopf, teuflisches Györ.

Pfingstmontag, 9. Juni 2014, 0700 

Das Samsung Mobil hat einen unverkennbaren wunderbaren Weckton. Mit diesem erwache ich immer, wie ein Prinz der aus dem Märchen aufwacht. Heute weckt mich aber was anderes. Ein geklimper, geknatter....ja es kommt von Nachtischli. Es tönt irgendwie wie Hurra, ja heute bist du dran..... Frühstück auf der Terrasse. Grosszügig, fein und...der Kaffee ist ausgezeichnet. Mein morgendlicher Spruch ist immer in Hotels: "Wänn dä Kaffi guet isch, dänn wird au de Tag guet." Bei Tag guet bekomme ich fast Bauchweh. Ja heute ist der erste grosse Tag.

Györ, 9.Juni 2014 10.00 Uhr

 

Das bestellte Taxi wartet bereits vor dem Haus. Die Taxifahrer sind hier sehr freundlich, die Taxis nicht teuer. Ich steige ein und gebe dem Fahrer die Adresse. Er schaut kurz drauf, schaut mich an und sagt: Dr.B. Du Zähne weg? Ha....Hoffentlich nicht durchzuckt es mich. Dieser Witz stach wie ein Schwert in der Brust. Die Fahrt dauerte in etwa sieben Minuten und dann halten wir vor der Klinik im Villenviertel. Hier Dr. B. Der Taxifahrer grinst noch einmal. 1300 Forint, in etwa 6 Franken. Wir sehen uns wieder, mit oder ohne Zahn. Diese Schlussbemerkung treibt mir den Schweiss auf die Stirn. Mit oder ohne Zahn hat er gesagt. Jetzt kann ich nicht mehr flüchten, ich stehe ja direkt vor dem Haus. Drei Treppenstufen hinab und ich bin im Paradies. Leise Musik ertönt. An der Wand ein Fernseher - ohne Ton. Barockmöbel, dunkelbraune Lederpolstergruppe und in der Ecke der Wasserspender. Schnell ein Glas Wasser. Ich setz mich. Hier ist es überhaupt nicht wie sonst beim Zahnarzt. Es ist ein Wellness Oase. Ein Ort der Besinnung, ein Ort der Ruhe. Es riecht auch nicht so wie bei den allermeisten Zahnärzten, die ich bisher kennengelernt habe. Dr.B hat wohl die schönsten Fachassistentinnen Ungarns. Hübsch, sexy und fachlich sind die Mädels auf dem höchsten Niveau.

 gy8.jpg7Györ, 9.Juni 2014 10.19.

Dr.B empfängt mich. Begutachtet seine Arbeit vom Januar (Implantate müssen mindestens vier Monate unangetastet im Knochen verwachsen). Röntgenaufnahmen, kurzes Gespräch, der Kostenvoranschlag vom letzten Mal bleibt gleich. „Heute wird Sie mein Kollege weiter behandeln ich werde ihn aber begleiten."Wie sind Sie hier, alleine? Werde ich gefragt. Mir wird mulmig, muss mich eventuell am Ende der Operation jemand heimtragen? „Ich frage nur, weil es heute 5 Stunden geht, sagt Dr.B. Mein Computer fängt an, im Kopfarchiv zu suchen: Was hat der vor? Ich werde aber gleich wieder aus den Gedanken gerissen. Sie können also Ihre Frau anrufen und sagen, dass Sie um vier-fünf wieder im Hotel sind. Jetzt ist es 11 Uhr. 80% der Arbeit machen wir heute Montag. Der Rest ist dann nur noch für Sie bequem. Und heute Herr Doktor, ist es unbequem, Herr Doktor? Nein, nein nur lange. Die Assistentin begleitet mich ins hinterste Behandlungszimmer, wo mich bereits mein Zahnarzt erwartet. Ein junger ca. 30 Jähriger Mann, gut aussehend, in weisser Kleidung und kurzen weissen Hosen. Blitzblanken und blitzblanken weissen Schuhen. Er zieht sich weisse Handschuhe über seine Hände.

Pfingstmontag 9.Juni 2014, 1045 Es geht los

Spritze da und Spritze dort, Spritze oben Spritze unten, Spritze hi,nten, Spritze vorn. Von der gesamten Tortour bekomme ich schmerzenshalber nicht mehr mit als der erste Einstich. Immer wieder: Mund auf, bitte! Bitte jetzt Mund gross auf, bitte! Das perfekte Deutsch der Zahnarztes ist beeindruckend. Seine ruhigen und sicheren Hände auch. Ich fühle mich ganz wohl auf dem Behandlungsstuhl. Schweizer Spitzenqualität sagt der Arzt und zeigt mir die neuesten Folter-Werkzeuge – und grinst. Ja bei der Einsetzung der Implantate im Januar war das schon so. Jetzt auf dem Folterstuhl hatte ich ja Zeit darüber nachzudenken. Die Stars unter den ungarischen Zahnärzten verwenden genau das gleiche Material wie bei uns in der Schweiz und arbeiten dazu mit den moderneren Methoden und technischen Ausrüstungen, als die in der Schweiz. Die Ausbildung der Ärzte ist absolut top und die meisten der Spitzenmediziner haben dazu noch einen längeren Auslandsaufenthalt an einer der führenden Zahnuniversitäten Europas hinter sich. Irgendwie hat mein Zahnoperateur jetzt den Presslufthammer montiert. Es rüttelt und macht einen Saulärm. Schmerzen? Höre ich meinen Arzt fragen. Was Herr Doktor? Ob sie Schmerzen haben? Nein, es ist nur etwas laut. Für die es nicht wissen, um Kronen zu setzen werden die Zähne abgefräst – alles schöne Zuckerhutspitzen. Man sieht nach getaner Arbeit aus wie der kleine Frankenstein. Wie kommt es überhaupt dazu, dass ich mich diesem Martyrium aussetze? Ich habe ja jetzt Zeit, um zu überlegen. Dass war so: Ich weiss genau, was es damals war, die Angst vom Schulzahnarzt. Der kam noch ins Schulzimmer. Zwei Mal pro Jahr. Er sah in etwa so aus wie der Teufel, wenn er im Smoking steckt.

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Pfingstmontag, 9.Juni 2014 11.00 - Der Blick zurück in die Vergangenheit.

„Angst muss nur der haben, der nie seine Zähne putzt."

Und dann hat er aus seinem Köfferchen die Zahnzange hervorgenommen und geschwenkt. „Marcel möchtest du sie einmal aus der Nähe sehen?" Natürlich schallendes Gelächter im Klassenzimmer. Der oder die, musste sich dann vor allen auf einen Stuhl setzen und dann wurde untersucht. „Schön den Aufsatz weiter schreiben und nicht nach vorne schauen" Des Lehrers Worte unterbrachen jeweils nur kurz, das laute Gemurmel des Schulzahnarztes. „He, da haben wir wieder einen." Schau da Rösli hat ja ein Loch im Zahn. Arbeit für mich, Schmerzen für Dich. Seht ihr Zähneputzen! Diese Blossstellungen dauerten jeweils den ganzen Morgen, während die Anderen still an ihrem Aufsatzthema arbeiteten.

gy1Wenn dann später der Gang zum Zahnarzt zur Behandlung folgte, musste man in eine alte, grosse Villa gehen, dort wohnte der Zani, wie wir ihn nannten. „Ich drückte einmal die Glocke, die war so laut, dass man nicht unterscheiden konnte, ob jetzt der Bahnübergang zu ging, die Feuerwehr vorbeifuhr oder der Sicherheitsalarm der Joweid, dass war die grosse Fabrik in Rüti ZH, oder man mit einem lauten Krach wachgeschüttelt wurde. Lange kam niemand. Dann die Frau des Zanis, seine Assistentin. Nicht minder gefährlich. „Komm rein!" Kaum war ich drinnen, schloss sie mit einem grossen Schlüssel die Türe und nahm den Schlüssel in die weisse Kutte, die sie trug. „Damit die bösen Buben, die Angsthasen nicht fortrennen." Ich kam mir vor wie in einem Gruselschloss. Diese Erinnerungen wurde ich niemals mehr los. Zahnarzt gleich böser Mann.

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So stand ich immer im Clinch mit der Garde im weissen Kittel. Allmählich liess ich mich aber dennoch behandeln. Mal da ein Loch flicken und da eine Wurzel-behandlung. Das Übliche. Ein Sportunfall liess mich dann noch einige Zahnlücken kosten und die ab-geschrägten Zähne vorne waren lange ein Schöhnheits-fehler.

Vor vielen, vielen Jahren

im Jahre 2002

 

Da ich schön sein wollte, wagte ich mich vor gut 10 Jahren wieder auf den Königsstuhl des Zahnarztes, um mal zu schauen, was man da so machen könnte. „ Ja Kronen kann man vorne machen, aber da fehlt da ein Zahn und da ein Zahn und hinten ein Zahn.....hoffnungslos. Ich habe eine Idee. Hinten sieht man ja nicht hinein, da machen wir ein Blechbrücke. Für mich waren das genau die Worte, die mir das Grauen früherer Jahre wieder aufkommen liessen. Blechbrücke? So wie die Hilfsbrücke am Zürcher Hauptbahnhof - die ist doch auch aus Blech? „Sie werden ein Blechstück mit Zacken bekommen, dass sieht keiner. Ha! Ich sah mich bereits als Monster. Gebiss mit Blech. Nein! Das alles kostet Sie so um die 33'000 Tausend. Hä???

Und heute? Wil SG, 13.Januar 2014 10.00 - Der Anfang

Das vor über 10 Jahren. Das sind heute insgesamt 44'000 Tausend , inklusive Inplantaten etc. Wer kann sich das leisten? Ich jedenfalls nicht. So liess ich dann erst einmal das Thema Zähne sein. Ja und dann kommt mir noch der hiesige Januar in den Sinn, ich las vom Herrn Oswald, der Zahnbehandlung in Ungarn anbietet. Ich nahm allen Mut zusammen und meldete mich zu einer Besprechung an. Es überzeugte mich. Herr Oswald überzeugte mich. Sein Konzept überzeugte mich. Zwei Wochen später sass ich im Flugzeug nach Wien und wurde mit 12 anderen am Flughafen abgeholt. Super Service. Tolles Hotel und ein kompetenter Zahnarzt. Er klärte mich über sein Vorhaben auf, sagte dass noch überhaupt nichts verloren sei und setzte mir die dazu nötigen Implantate um vier-fünf Monate Später die Kronen zu montieren. War auch damals alles schmerzlos. Ganz einfach perfekt. Und der Kostenvoranschlag lag im Januar gut über die Hälfte tiefer als in der Schweiz, genau 1/3 der voranschlagten Kosten gegenüber des Schweizer Zahnarztes.

Györ, 9.Juni 2014 16.30

" Mund auf bitte, Sie müssen den Mund mehr aufmachen!" Ich war in Gedanken versunken, ja ich träumte und überhaupt nicht merkte was da mit mir vorging. Nach knapp fünf Stunden war alles vorbei. Ohne Schmerzen, mit freundlichen Menschen und mit provisorischen Kunststoffzähnen.

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Die Abdrücke waren für den Zahntechniker gemacht, der gleich selber alles abholte. Auch da alles bestens organisiert. „So Morgen haben Sie frei, wir sehen uns wieder am Mittwoch, da machen wir die erste Anprobe. Bitte mit den geklebten Zähnen nichts hartes beissen, ist zwar nicht schlimm, sieht aber komisch dannach aus, wenn sie keine mehr haben.

Györ, 9.Juni 2014 16.45

War das wirklich so schlimm?

Es dauerte natürlich unendlich lange. Das Mühsame daran war sicher, "Mund auf". Das gab hin und wieder einen kleinen Krampf. Erträglich. 12 Konsultationen in der Schweiz wurden hier in fünf Stunden durchgezogen. Mindestens 1 Jahr Behandlung beim herkömmlichen Schweizer Zahnarzt in zusammengerechnet nich mal 2 Wochen. 

Die ganze Wahrheit bitte noch!

Ja, ich konnte an diesem Abend nicht einschlafen. Ich hatte Schmerzen von der Operation, der Freilegung der Implantate. Schlimm? Nach drei Stunden bin ich dann eingeschlafen und als ich erwachte waren die Schmerzen wie weggeblasen.

Györ, 9.Juni 2014 - 17.00

„ Taxi kommt! Ha, Sie wieder. Zähne jetzt weg? Nein, bekomme Kronen. „Aha Sie sind ein König mit Krone. Fahren wir morgen wieder hin?" Nein morgen habe ich frei. „ Aha! Soll ich Mittwoch wieder kommen? Welche Zeit?" Um 10.00 Uhr. Der nette Taxifahrer grinste und brachte mich ins Hotel. "Sie heute auch Abendessen?" Wortlos stieg ich aus und ging ins Hotel.

Györ, 9.Juni 2014 - 19.00

Zeit zum Nachtessen. Nichts hartes essen, hat der Zani noch gesagt. Ganz einfach vergessen. Das Bling! Bling! Im Teller liess mich vom feinen Essen hochschrecken und ich sah im Teller eine Dreier und eine Zweier Brücke. Das Grinsen der Nachbarn konnte nicht mehr unterbrochen werden. Jetzt wussten alles, das ist einer der Zahntouristen. Die roten Tomaten im Teller waren ziemlich sicher nicht so rot wie mein Kopf. „Wenn Zähne im Teller einfach wieder reindrücken." Das hat er noch gesagt. Also versuchte ich es und knirsch, waren sie wieder drin.

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Nachts kamen sie dann doch noch, die Schmerzen. Man muss aber bedenken, dass ich am Montag die Zahnbehandlung eines Jahres in der Schweiz gemacht habe. Eine Operation hinter mir habe, wo alle gesetzten Implantate wieder freigesetzt werden mussten, da ja nach den Monaten alles zugewachsen und wieder überdeckt war. 12 Konsultationen beim Zahnarzt. So in etwa. Alles an einem einzigen Nachmittag und nicht in zwölf Monaten. Ich schlief lange nicht ein, doch irgendwann wirkten die Tabletten und als ich am Morgen erwachte spürte ich nichts mehr.

Györ, 11. Juni 2014, 0800

Der Mittwoch mit anpassen brauchte 2 Stunden wo auch der Techniker mit dabei war.

Györ, 12.Juni 2014, 1645

Der Donnerstag mit der Rohausgabe meiner Kronen die da noch grau waren nochmals gut 1 Stunde, wo noch gefeilt und geschliffen wurde. Rein raus, raus rein.

marcel 1Schlussendlich wurde die Farbe noch angepasst, wo ich ebenfalls mitbestimmen konnte.

 

Györ, Freitag, 13.Juni 2014, 0900 - Das strahlende Lächeln und Schlussmontage 

Über Nacht entstanden dann meine fertigen Kronen die am Freitag morgen montiert wurden. Auch hier zwei Stunden mit letztem Anpassen, Feinheiten einstellen Schrauben rein und dann die Endmontage, versiegeln, fertig. Endlich war ich der König, die Kronen sassen perfekt und sahen perfekt aus. Der Zahnarzt strahlte, der Zahntechniker der die ganze Zeit dabei war strahlte, die Assistentin des Arztes strahlte, und als ich zum ersten Mal in den Spiegel blickte, sah ich in ein Gesicht mit meinem neuen  sagenumwobenen Lächeln aus Györ.


Neu geboren. Ein neuer Mensch. Ein neuer Marcel. Ich bin stolz, das alles auf mich genommen zu haben. Es hat sich gelohnt. Beurteilen Sie selbst! Ich wurde von den besten Zahnärzten behandelt und vom besten Manager und Consulten Franz Oswald dorthin geschickt. Dafür bin ich dankbar. Für mich beginnt ein neuer und ich bin überzeugt, ein  erfolgreicher Lebensabschnitt.

Györ, Freitag 13.Juni 2014 - 12.00 Ich bin stolz!

Alle treffen sich zum Abschluss der Behandlung beim Mittagessen. Alle sind begeistert. Alle sind glücklich und es herrscht natürlich ungezwungene Aufbruchstimmung. Jeder will schnellstmöglich nach Hause, doch am Nachmittag folgt noch das grosse Fest der neuen Gesichter bei ungarischer Zigeunermusik und ungarischem Essen.

Györ 13.Juni 2014,  17.00 Uhr

Wir steigen ins Auto, fahren ein letztes Mal durch die Strassen der Stadt in Richtung Autobahn. Auf den Lippen ein Lächeln - das bezaubernde Lächeln aus Ungarn. 

Innsbruck 13.Juni 2014, 21.00 Uhr

Abendessen und herzhaftem Zubeissen. War das ein Gefühl! Fast hätte ich das noch vergessen... doch davon ein andermal wenn ich wieder auf Reisen bin.

Marcel Krebs

 

(c) by Sport-heute.ch Text und Fotos

 

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Kommentare   

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