sman

Liebe Leser
Sport-heute.ch schliesst seine Tore. Nach 11 Jahren möchte ich andere Projekte verwirklichen, auf Reisen gehen und das Leben endlich in vollen Zügen geniessen. Es waren 11 wundervolle Jahre mit Ihnen. Sport-heute.ch bleibt mindestens die nächsten Jahre als Bilderbuch noch bestehen. Doch jeder Abschied kann auch ein neuer Anfang sein. Nun ist es endgültig. Ich wünsche Ihnen eine weiterhin schöne Zeit. Ich danke Ihnen für die Lesertreue und Ihre ehrliche Begeisterung mit grosser Dankbarkeit. Danke, dass ich Sie 11 Jahre verwöhnen durfte.

Tschau und auf Wiedersehen.

Ihr
Marcel Krebs

Wer weiterhin mit mir und Sämi in Kontakt bleiben will, kann dies über meinen persönlichen Blog.
www.marcelkrebs.ch.

Dear Users
Sport-heute.ch closes its gates. After 11 years I would like to realize other projects, go on journeys and finally enjoy life to the fullest. There were 11 wonderful years with you. Sport-heute.ch will continue to exist as a picture book for at least the next few years. But every farewell can also be a new beginning. Now it is final. I wish you a good time. I would like to thank the readership and your honest enthusiasm with great gratitude. Thank you for spoiling you for 11 years.

Chess and goodbye.

you
Marcel Krebs

Anyone who wants to stay in touch with me and Sämi can do so through my personal blog.
www.marcelkrebs.ch.

 

 

Aussichtsreiche Behandlungsperspektiven bei aggressivem Brustkrebs

Geschrieben von Prof. Dr. Andreas Plueckthun Biochemisches Institut Universität Zürich am .

  DARPins HER2

Der Wirkstoff besteht aus DARPins (rot und orange), welche die HER2-Rezeptoren (blau) so verbiegen, dass sie kein Wachstumsignal mehr ins Zellinnere (unterhalb der Zellmembran in gelb) abgeben. (Bild: UZH)

Aussichtsreiche Behandlungsperspektiven bei aggressivem Brustkrebs

Wissenschaftler der Universität Zürich haben erstmals aufgeklärt, warum sich viele Krebszellen bei aggressiven Formen von Brustkrebs relativ rasch an die Behandlung mit Antikörpern anpassen. Anstatt abzusterben, werden sie bloss in einen inaktiven Zustand versetzt. Die Forscher haben nun einen Wirkstoff entwickelt, der die Krebszellen sehr wirksam tötet, ohne gesunde Zellen in Mitleidenschaft zu ziehen.

Allein in der Schweiz erkranken jährlich mehr als 5’700 Frauen an Brustkrebs, und knapp 1’400 Betroffene sterben daran. In vielen sehr aggressiven Formen von Brustkrebs tragen die Zellen auf ihrer Oberfläche eine zu grosse Menge des Rezeptors HER2. Dies führt zu einem unkontrollierten Wachstum der Zellen. Verschiedene Antikörper, etwa Trastuzumab und Pertuzumab, die sich gegen den HER2-Rezeptor richten, werden seit Jahren in der Brustkrebstherapie eingesetzt. Allerdings töten diese Antikörper die Krebszellen nicht ab, sondern versetzen sie bloss in eine Art Schlafzustand, aus dem sie jederzeit wieder aufwachen können.

Weshalb Brustkrebszellen resistent gegen Antikörpertherapie werden
Andreas Plückthun, Direktor des Biochemischen Instituts der Universität Zürich, hat nun zusammen mit Postdoc Rastik Tamaskovic und Doktorand Martin Schwill herausgefunden, warum diese Antikörper nicht zum Absterben der Krebszellen führen, sondern bloss das Tumorwachstum verlangsamen. Der Rezeptor HER2 teilt der Zelle auf mehreren Signalübertragungswegen gleichzeitig mit, dass sie wachsen und sich teilen soll. Die bisher verfügbaren Antikörper blockieren aber nur einen dieser Übertragungswege, während die anderen aktiv bleiben. Der wichtigste dieser offenen Wege führt über die zentrale Schaltstelle namens RAS. «Dieses Eiweiss ist verantwortlich dafür, dass das vom HER2-Rezeptor ausgehende Wachstumssignal wieder aktiviert wird. Die Antikörper verlieren ihre Wirkung, und die Krebszellen wuchern weiter», erklärt Andreas Plückthun den Mechanismus, der erstmals im Detail aufgeklärt wurde.

Die UZH-Wissenschaftler haben nun eine erstaunlich wirksame Lösung gefunden, um alle Signale von HER2 in den Krebszellen gleichzeitig auszuschalten. Sie haben eine Proteinverbindung konstruiert, die gezielt an zwei HER2-Rezeptoren gleichzeitig bindet und deren räumliche Struktur verändert. Durch diese «Verbiegung» können die Rezeptoren gar keine Wachstumssignale mehr ins Zellinnere weiterleiten, sodass die Krebszellen absterben. Ein weiterer Vorteil ist die sehr selektive Wirkung der Substanz: Während die Krebszellen effizient abgetötet werden, bleiben gesunde Körperzellen unversehrt. So führte der neuartige Eiweissstoff in Mäusen zur Auflösung der Tumore, ohne die Gesundheit der Tiere zu belasten.

Sehr wirksame Proteinverbindung bald an Patienten testen
Der Wirkstoff besteht aus mehreren sogenannten DARPins (Designed Ankyrin Repeat Proteins). Diese neue Klasse von Proteinverbindungen, die einfach herstellbar sind und über eine Vielzahl von günstig brauchbar geeigneten Bindungseigenschaften verfügen, entstand ebenfalls im Labor des Biochemikers Plückthun. Eine sehr ähnliche Substanz wird nun von Molecular Partners, einer Spin-off-Firma der Universität Zürich, weiterentwickelt. Ziel ist es, möglichst bald ein erstes Medikament, das nach diesem Wirkmechanismus funktioniert, in klinischen Studien am Menschen zu testen. Andreas Plückthun ist optimistisch «Nun, da die Achillesferse von HER2-positiven Krebszellen bekannt ist, eröffnen sich neue Perspektiven, um zukünftig aggressive Tumorarten wie Brustkrebs wirksamer behandeln zu können».

Literatur:
Rastislav Tamaskovic, Martin Schwill, Gabriela Nagy-Davidescu, Christian Jost, Dagmar C. Schaefer, Wouter P. R. Verdurmen, Jonas Schaefer, Annemarie Honegger, Andreas Plückthun. Intermolecular Trapping of ErbB2 Prevents Compensatory Activation of PI3K/AKT via RAS-p110 Crosstalk. Nature Communications. June 3, 2016. DOI: 10.1038/ncomms11672

Finanzierung
Diese Arbeit wurde ermöglicht dank der langjährigen Unterstützung der Krebsliga Schweiz und der Stiftung Krebsforschung Schweiz. Weiter wurde sie vom Schweizerischen Nationalfonds, dem EU FP7-Programm AFFINOMICS und der Universität Zürich unterstützt.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Kommentare   

0 #2 Bettye 2017-05-16 01:38
As the admin of this web site is working, no doubt very rapidly
it will be renowned, due to its quality contents.

Here is my weblog; toes become bent (http://maximabronzo.blog.fc2.com: http://maximabronzo.blog.fc2.com/blog-entry-3.html)
Zitieren
0 #1 Smithc692 2017-04-05 15:21
Your goal is to breed all the different dragons available agddgadcdeegedd b
Zitieren