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Liebe Leser
Sport-heute.ch schliesst seine Tore. Nach 11 Jahren möchte ich andere Projekte verwirklichen, auf Reisen gehen und das Leben endlich in vollen Zügen geniessen. Es waren 11 wundervolle Jahre mit Ihnen. Sport-heute.ch bleibt mindestens die nächsten Jahre als Bilderbuch noch bestehen. Doch jeder Abschied kann auch ein neuer Anfang sein. Nun ist es endgültig. Ich wünsche Ihnen eine weiterhin schöne Zeit. Ich danke Ihnen für die Lesertreue und Ihre ehrliche Begeisterung mit grosser Dankbarkeit. Danke, dass ich Sie 11 Jahre verwöhnen durfte.

Tschau und auf Wiedersehen.

Ihr
Marcel Krebs

Wer weiterhin mit mir und Sämi in Kontakt bleiben will, kann dies über meinen persönlichen Blog.
www.marcelkrebs.ch.

Dear Users
Sport-heute.ch closes its gates. After 11 years I would like to realize other projects, go on journeys and finally enjoy life to the fullest. There were 11 wonderful years with you. Sport-heute.ch will continue to exist as a picture book for at least the next few years. But every farewell can also be a new beginning. Now it is final. I wish you a good time. I would like to thank the readership and your honest enthusiasm with great gratitude. Thank you for spoiling you for 11 years.

Chess and goodbye.

you
Marcel Krebs

Anyone who wants to stay in touch with me and Sämi can do so through my personal blog.
www.marcelkrebs.ch.

 

 

Wellness im Kranzbach

Geschrieben von Marcel Krebs am .

Sommerwiese

Fotocredit Das Kranzbach Gmbh

WELLNESS IM KRANZBACH

Ich schwebe auf einer Wolke, ich fühle mich wohl. Ich bin erleichtert, warum wohl? Ich weiss es nicht, es muss was sein, seit ich hier bin, fühl ich mich nicht mehr allein. Ist es die Blondine, dort hinten am Tisch? Ist es der Kellner, der Gläser abwischt? Ist es das Bild, dort an der Wand? Ich weiss es nicht; doch ich spür eine unsichtbare Hand.

Ich bin jetzt da, und das tut gut. Über die Eingangsschwelle schreitet man im Kranzbach in eine Welt des Leichtseins. Ich fühl mich hier auf Anhieb geborgen. Ja! Ich bin da, hier ist das Paradies, das auf Erden und ich sag dazu selbstverständlich ja. mk

Das Kranzbach, im September 2015. Es ist Zeit, sich vom Stress und vom wilden Leben zu erholen. Oft habe ich das gesagt, doch nie habe ich es wirklich getan. Wozu auch? Wenn es schon sein muss, dann wenigstens in den Bergen, und in einer Landschaft die Menschen fasziniert. Catharina hat mich dazu eingeladen. Von wegen Wellness, zwei Tage vor meiner Abreise hat sie mir mein Wellnessprogramm geschickt. Unter Montag stand wortwörtlich, Wanderung auf den Schachen. Schachen hört sich bei mir an wie eben ein Schachen, gleich bei der Haustür und nicht auf 1900 Höhenmetern - erreichbar in 3-4 Stunden. Ich nahm mir jedenfalls vor, mit Catharina ein ernsthaftes Wörtchen zu reden. Dazu kam es leider nicht, erstens weil sie so nett war, und zweitens, weil sich mein vorgeahntes Hochleistungszentrum im bayrischen Wald, beim Anblick in ein Märchenschloss verwandelte. 

Von Zürich nach Innsbruck und dann mit der Bahn über Seefeld im Tirol bis nach Klais. Klais ist nebenbei, der höchstgelegene (933m./ü.M) Bahnhof in Bayern, die Zugsfahrt mit Rail Jet und Nebenbahn dauerte von Zürich bis nach Klais, insgesamt 5 Stunden. Die von der DB betriebene Bergstrecke führt, durch wildes Berggelände, durch Tunnels und über Brücken mitten in wilder Natur. Dass man von Oesterreich nach Deutschland kommt, bemerkt der Reisende nicht. Man passiert das berühmte Seefeld im Tirol (Langlaufmekka), flankiert von Golfplätzen links und rechts der Bahnstrecke, und man vergisst wenn es Zeit ist, fast auszusteigen. Die üppige Natur im Tal, wo mittendrin die Isar fliesst, ist das Eine, das Andere ist, die herrliche Luft in diesem Tal. So rein, wohltuend und so entspannend.

Doch es gibt noch andere Sehenswürdigkeiten in diesem Wunderland der bayrischen Berge. Das alte Schloss Kranzbach. Das von der „The Honourable Mary Isabel Portman“ aus London erbaute Schloss thront  königlich, aber versteckt über Klais ein paar dutzend Höhenmeter weiter oben hinter hohen Tannen auf einer Hochebene.1913 kaufte die Engländerin Mary Isabel Portman diese Hochwiese in Klais und liess bis 1915 das Schloss Kranzbach bauen. Schloss Kranzbach ist einzigartig und das einzige englische Schloss in Deutschland. Mary Isabel Portman wollte eigentlich ein Künstleridyll schaffen. Der erste Weltkrieg machte ihre Pläne zunichte. Das Schloss wechselte immer wieder ihren Besitzer. 1936 wurde es für die Olympischen Spiele von Garmisch Paterkirchen genutzt. Während des Zweiten Weltkrieges hausten Teile des amerikanischen Militärs darin. Nach dem Krieg wurde das Schloss für Kinderlager benutzt. Dann erwarb es die evangelische Kirche aus Dortmund für Jugendgruppen. Im Kranzbach wurde auch 1955 der Film "Das Schweigen im Walde" gedreht.

2003 verkaufte die evangelische Kirche Dortmund das Schloss an den heutigen Besitzer (Investor Dr. Edinger aus Innsbruck), der 2007 ein Hotel eröffnete und dies nach und nach sanft ausbaute. Das Schloss steht unter Denkmalschutz. Es ist und war auch nicht immer leicht hier etwas zu verändern. Der sanfte Ausbau hat Das Kranzbach in den 12 Jahren zu einem der allerschönsten Wellnesshäusern Deutschlands gemacht Im Kranzbach gastierte auch Anfangs dieses Jahres der G-7 Gipfel. Der amerikanische Präsident Obama übernachtete hier im Schloss. 

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Fotocredit "Hotel Kranzbach GmbH".

Diese kleine Geschichte um das Kranzbach ist schon weltbewegend. Das Schloss, das weit und breit keine Nachbarn zählt, steht einsam und erhaben alleine in der Wildnis. Wer hierher findet, der sucht eben diese Einsamkeit, sucht Erholung und Entspannung. Er wird keine musikalische Berieselung im Schloss vorfinden, wie das in vielen Hotels dieser gehobenen Klasse alltäglich ist. Im Kranzbach findet er Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe. Ob Filmschauspieler, Politiker oder ganz "Normaler", alle verbringen hier ihre Auszeit mit viel Zeit zum Entspannen. Im weissen Bademantel die alle im Wellnessbereich tragen, sind sie tatsächlich alle gleich. Hier bin ich, der ich bin und Du bist, der Du bist.

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Seit ich hier im Kranzbach bin fühle ich mich nicht mehr allein - Ich fühle mich geborgen und ich fühle mich frei. 

Erinnern Sie sich an meine persönlichen Eingangsworte? Beim Empfang gibt der Gast unbewusst seine Last ab - ganz einfach wie von selbst. Mit dem Schritt über die Schwelle zum Kranzbach schreitet er in eine andere Welt, in eine Welt des traumhaften Gefühls der Unbeschwertheit. Mir jedenfalls kam es vor wie Zauberei. Wohnt hier der grosse Magier begleitet von einer wunderbaren Fee, direkt im Hotel? Finden werden sie diese Menschen, den Magier und die gute Fee im Kranzbach jeden Tag, immer wieder. In allen Personen, vom Bediensteten, vom Gegenüber oder in Person des Direktors. Die Magie des Kranzbachs schwebt über dem ganzen Tal. Die grosszügige Liegewiese hat für jeden einen Platz, hier kann einer auch allein sein, wenn er will. In dieser grosszügigen Welt der Fantasie fällt das entspannen leicht.

 

 

daskranzbach damen im garten 14.pfi9"Hier kannst du sein, hier will ich leben. Hier möchte ich niemals wieder fort, hier bin ich, ich. Die herrliche Bergluft in diesem Hochtal öffnet meine Lunge, hier oben öffnet sich mein Herz, meine Fantasie schwebt über mir und mein Verstand tanzt Samba. Hier möcht ich für immer sein, ich bin ganz einfach glücklich."

Dass ich in der Nacht wie ein Engel schlafe, das wusste ich nach meinem Himmels-Check-in noch nicht. Dass mich ein so exklusives Nachtessen überraschen täte auch nicht. Ich stand im meinem grossräumigen Zimmer am Balkonfenster, schaute in die Nacht und bewunderte die Umrisse der hohen Bergspitzen, die zum Greifen nah da standen. Der Wald vis-à-vis, keine hundert Meter von mir entfernt stand fast im Dunkeln. Leise sauste der Nachtwind durchs Tal und strich behutsam über mein Gesicht. Vom Wald hörte ich die Rufe der Nachtigall. Ich war total entspannt und spürte in mir auf einmal eine wahnsinnig grosse unendliche Sehnsucht. Ich war aufgewühlt. War ich am Ziel meiner Träume? An welchem? Ich zog die Vorhänge, liess die Balkontür aber einen Spalt weit offen und legte mich ins Bett. Vor mir lag morgen ein harter Fitnesstag. Jetzt kam es mir in den Sinnn, ich habe ganz vergessen bei Catarina, zu reklamieren.Dennoch malte ich mir kurz alle Schreckensbilder aus, die da auf mich zukommen könnten. Doch komisch, auch die schrecklichsten Gedanken belasteten mich nicht mehr. Ich schlief ein. Punkt Sechs weckte mich mein Mobil. Irgendwie klang es heute so friedlich, so freundlich. Am liebsten hätte ich es in den Arm genommen und nicht wie sonst aus Rache in eine Ecke geschmissen. Das morgendliche Bad in der königlichen Badwanne machte mich auf ganz sanfte Weise wach.  

 

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Morgens um Sechs von meinem Hotelzimmer im Kranzbach aus gesehen. Foto Marcel Krebs für Gruezi Schwiiz

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Fotocredit Das Kranzbach GmbH

Gebirgsmarsch oder Genussmarsch?

Nach dem Frühstück am reichhaltigen Buffet mit vielen, vielen leckeren Sachen, einem feinen Kaffee und meinem Müsli, stand ich punkt Acht mit den anderen Kolleginnen und Kollegen vor dem Eingang des Kranzbach. Der Hotelbus sollte uns zum Parkplatz bringen, wo die Monstertour starten sollte. 10 Kilometer 890 Meter Höhendifferenz und auch zurück. Der Schachen sollte erobert werden. Dort auf 1866 m/ü.M. sollte es hinauf gehen. Drei bis vier Stunden waren angesagt. Für mich als momentan übergewichtiger Gebirgsjäger eine voraussehbare Tortur, auf der ich voraussichtlich mindestens 5 Stunden hinauf benötigte.

Zurück zum Ausgang dieses schweisstreibenden Tagesmarsches. Bergführer Franz war unser Mann für diesen Tag. Um es vorauszusagen, Franz war ein toller Bergkamerad und er verstand es sogar, mich nur mit kurzem Abstand hinter den guten Berggängern, zu platzieren. Wer hätte das gedacht, ich eigentlich nicht. Ich sah mich schon vor den ersten Schritten im Strassengraben nach Luft ringend, und falls ich irgendwann oben ankommen sollte, behandelt im Sauerstoffzelt liegen. Dass das nicht der Fall wurde, hatte verschiedene Gründe. Doch nun frisch auf die Tour.

Freundlich verabschiedete der Direktor Klaus King vor dem Hoteleingang die Gruppe. Man hatte dabei das Gefühl, er wäre auch gerne mitgekommen. Das tut gut. Irgendwie hatte ich dann im Programm doch was falsch gelesen oder hatte ich nicht aufgepasst? Abrupt endete die bequeme Autofahrt bereits nach zehn Minuten, nicht in schwindelnder Höhe, sondern auf einem grossen Parkplatz beim Wald und eher weiter unten. Wie es bei einem Start halt so ist, hat man das Gefühl, die falschen Schuhe, den falschen Rucksack und noch dazu noch viel vergessen zu haben. Und los ging die wilde Bergwanderung.  

Die ersten zwei Kilometer folgen wir dem Flüsschen Partnach. Leicht steigend geht die Naturautobahn der Partnach entlang durch den Wald. Der ehemalige Wanderweg ist breit, gut ausgebaut und hat einen festgewalzten Naturbelag. Hier bäumt sich kein Steinchen auf. Der Grund: Beim G-7 Gipfel waren diese zwei Kilometer einer der drei Fluchtwege für den amerikanischen Präsidenten Barack Obama. Hier mussten zwei Limos spielend aneinander vorbeigekommen sein. Anstelle von Geheimagenten des CIA sieht man heute eine tolle Fauna und dort wo mit Maschinenpistolen bewaffnete Polizisten standen, war nur festgetretener Dreck. Die Naturstrasse wurde im neuen Istzustand belassen, sie ist aber mit einem strengen Fahrverbot versehen. Auf diesen ersten beiden Kilometern marschierte ich bereits am hinteren Ende des starken Feldes, begleitet von einer Kollegin, die wahrscheinlich erbarmen mit mir hatte. Nach der kleinen Alm, wo im Januar ein Hubschrauber für den vorher genannten Präsidenten in Notfällen bereitstand, gab es den ersten kleinen Halt, wo uns Bergführer Franz die nächsten Stunden im Voraus schilderte. Ich schwitzte jetzt schon und die Schilderung von Franz trieb mir den Schweiss regelrecht auf die Stirn. Von jetzt an gings bergauf und wie. Franz war jetzt mein treuer Begleiter. Er war mein führender Indianer. Wurde ich langsamer, so wurde es auch Franz und führte mich, ohne dass ich es gross merkte, wieder zum alten Tempo. Toll! Wie heisst es doch so schön: "Kollegen und Kolleginnen bleibt zusammen, auch bei Sturm und Wind." Sturm und Wind hatten wir nicht, doch einen Reporter der bereits bei Kilometer drei auf dem letzten Zacken läuft schnauft und hächelt mit diesem müsste man sorgsamer umgehen. Wo waren meine Bergfreunde? Meine Kollegen und Kolleginnen waren da bereits nicht mehr zu sehen. Verständlich auch. Mein Schneckentempo belästigte sogar die Schnecken, die hier im feuchten Waldgebiet häufig zu sehen waren. "Immer schön bergauf!" So hörte sich die Stimme von Franz wie aus weiter Ferne an. Doch Franz führte mich tatsächlich kunstvoll Richtung Schachen.  Bei Kilometer 7,5 schien ihm die Lust mit mir doch zu vergehen:" So, jetzt müssen wir nochmals Gas geben!" Gas dachte ich, ich laufe nicht mit Gas, höchstens mit Lachgas, doch mein Tank ist leer, leer, so leer. Längst hatte ich meine Stöcke vom Rucksack geschnallt und ballte meine ganze Kraft der Übertragung in meine Motorenmasse. Muskelkater lässt grüssen, sagte ich mir und kam so schneller voran. Die letzten drei Kilometer mit dazugehöriger fantastischer Aussicht, marschierte ich also im violetten Bereich, so schnell wie ein Wiesel bergauf. Oben angekommen sagte Franz trocken: So, jetzt sind wir nicht mal viel langsamer als die anderen 3,5 Stunden, gute Zeit. Mir kamen diese Stunden wie Tage vor, ich wusste, Mensch Marcel du musst mehr Sport machen, bei den Sportreportagen machen die Anderen Sport, du nicht. Ich war dem Ende nah. 

Das Schachenhaus von Ludwig dem II. und der nicht endende Abstieg zum Parkplatz in gut zwei Stunden.

Ludwig der II. war bekannt als innovativer, ja fast verrückter König. Er war auch bekannt, dass er viel unterwegs in den Bergen war, unzählige Hütten hatte schon sein Vater aufstellen lassen, Ludwig der II. wollte aber sein eigenes Reich dort oben auf dem Schachen bauen. Es ist ein kleiner aussergewöhnlicher Palast geworden. Klein aber fein. Alles ist noch im Originalzustand und gut erhalten, nicht zuletzt wegen den Fenstern, die in kunstvoller Malerei bemalt worden sind und so nur wenig Tageslicht durchliessen. Ludwig der II. war der eigentliche Nachtkönig. Am Tag schlief er und nachts, da war er hellwach. Seine Diener mussten da Aktenberge anschleppen und ihm über das Neueste im Land berichten. Nach der halbstündigen Führung durch das Haus und einen Kaffe ein paar Höhenmeter weiter unten im Restaurant, kam die Stunde der schlotternden Knien, die Stunde der Wahrheit.

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 Bergführer Franz mit Autor Marcel auf dem Schachen

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 Unten ist man immer schneller. So war es auch dieses mal. Die zwei letzten Kilometer der Partnach entlang hatte es allerdings in sich. Alles tat mir weh, ich schleppte mich förmlich bis zum Parkplatz. Transfer zum Hotel, dann eine heisse Suppe und zum Salatbuffet. Ja, was meinen Sie passierte dann? Auch wenn meine Freunde mir rieten sofort ins Solebad zu gehen, schaffte ich es nur noch bis ins Zimmer und schlief sogleich auf dem Bett ein. Drei Stunden Dauerschlaf bei schönstem Sonnenschein. Ich war Kapput. Die Wanderung möchte ich jedoch jedem empfehlen, sie passt gut zu den Träumen im Kranzbach. Natürlich hatten wir an diesem Montag ebenfalls ein richtiges bayrisches Traumwetter. Ich denke, jeder Tag mit nur einigermassem guten Wetter macht die Wanderung auf den Schachen zum schönsten Fitnesstag.

Badewanne 2

Fotocredit Das Kranzbach GmbH

Juhu heute ist Ruhe- und Erholungstag

Ich bin so schlapp - ich bin so down, ich bin so fertig, mag nicht mehr drauf zu hauen,

schon überhaupt nicht laufen, fliegen, fahren,

Ich geh ins Spa, mache Wellness und relax,

träum nur vom Schönen und nur vom Wunderbaren.

Heut ist mein Tag, mein Ein und Alles

Ich lieg im Sole und das ist alles.

Kräutergartenlobby außen

Fotocredit "Hotel Kranzbach GmbH".

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                                Fotocredit "Hotel Kranzbach GmbH".                                                                                          Fotocredit "Hotel Kranzbach GmbH".

Es ist noch nicht aller Tag "Morgen"

Eine Nacht im Tiefschlaf bis....,jedesmal wenn ich mich im Bett drehte, wachte ich mit schrecklichen Gliederschmerzen wieder auf. Die perfekte Wanderung war halt doch ein starkes Stück. Der Morgen erlebte ich als Geisel meiner Gelenke. Ich freute mich aufs Morgenbuffet, das ganz einfach bombastisch war. Man traute seinen Augen nicht, Käse in Dutzenden Sorten, Brot in vielen Varianten, Fleisch, Gemüse, Obst, Eier mit Speck und Würsten, feinen Säften und natürlich dem ausgezeichneten Kaffee. Der Tag sah am Tisch, ich betone am Tisch, ganz anders aus. Freundlich lächelte mir dieser prachtvolle Morgen entgegen. Das Laufen zum Buffet war dann ein Spiessrutenlauf und zeigte meine körperlichen Schwächen schonungslos auf. Nur 90° konnte ich stehen. Jede Bewegung gleich auf welche Seite löste in mir ein Sturm der motorischen Entrüstung aus. Gut war Ruhetag. Gut war Wellnesstag. So brachte ich dann nach dem Steinesuchen an der Isar, wo ich mich nur mit auf die Zähne beissen fortbewegen konnte, nicht viel zu Stande. Nicht mal Zuhören war möglich. Die innere Stimme nagte an mir. Ja dann endlich, zurück ins Hotel, zum Buffet und dann am Nachmittag ab ins warme Solewasser. Ich muss total down ausgesehen haben. Den Gang zum Badehaus durch die herrlich warmen Gänge musste ich doch noch schaffen. Langsam gings dem Vitalpark zu. Taxi gab es da keines. Der Herr der eben aus dem Bad stieg meinte nur, sie müssen Schreckliches erlebt haben, hier im Kranzbach werden Sie sich schnell gut erholen. Diese Worte, obwohl sie ernst und freundlich gemeint waren, gaben mir den Rest. Ich bin dann fast zwei Stunden im Solebad geblieben, hab mich gehen lassen, ein bisschen geträumt, ganz einfach relaxt und staunte nicht schlecht, die Schmerzen wurden auf einmal weniger und weniger. Jetzt wurde ich munter und beendete die letzte halbe Stunde mit Gesprächen mit anderen Gästen. Das ist Relaxen, das ist Entspannung - Natur pur.

Kulinarische Höhenflüge im Das Kranzbach

Fotocredit Das Kranzbach

Was wäre ein Hotel ohne Direktor

                         Foto links Direktor vom Das Kranzbach Klaus King  Fotocredit Das Kranzbach                            

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Klaus King der charmante Hoteldirektor, der das Kranzbach mit seinen 132 Zimmern, Suiten und seinen 152 Angestellten führt, hat Vorfahren in der schottischen Königsfamilie. Wenn man ihn sieht, ihn erlebt, versteht man dass er der Hauptverantwortliche ist, das hier im Kranzbach Träume wahr werden und alles was einem als schwere Last bis zum Hotel begleitet, draussen vor dem Hotel abgestellt wird. Klaus King erinnert aber auch an den grossen Roy Black mit seiner Filmserie "Ein Schloss am Wörthersee." Auch Klaus King vermittelt einem mit seiner Weise unmittelbar Träume und Erholung. Und das mit dem Wörthersee stimmt sogar fast. Klaus King hatte ein Angebot dieses Hotel am Wörthersee in Velden zu führen. Die Entscheidung viel damals aber dann auf das Kranzbach. Hier war er in der Nähe seines Heimes, fast dort, wo seine Frau und seine zwei Töchter leben. "Ich bin halt, wie es ein Hotelier im Leben hat, an meinem Freitag einmal die Woche zu Hause. Sonst bin ich hier im Kranzbach." Klaus King ist Kranzbach und das Kranzbach ist Klaus King. Eine halbe Stunde braucht er jeden Morgen, um durch das gesamte Hotelparadies zu gehen. Er tut das jeden Tag. Klaus King war selbst drei Sterne Koch und schätzt es, dass er beim Essen hier im Kranzbach auch das Essen seines Küchenchefs geniessen kann. Seinem Küchenchef dreinreden tut er aber nie. "Ich esse jeden Abend den Hauptgang und das genügt. Ich bin von der Küche im Kranzbach überzeugt." Und da hat er recht. Die Gäste im Kranzbach freuen sich jeden Abend auf das Viergangmenue. Nur schon für die Augen ist dieser allabendliche Augenblick eine Freude.  Fragt man die Angestellten nach dem Herr King, dann leuchten die Augen der Bediensteten. Sie leben mit ihrem Direktor im grossen Respekt, doch für sie ist er was ganz Besonderes. Der Herr King kennt auch alle seine Mitarbeiter mit dem Vornamen, alle 152. Klaus King ist ein begnadeter Gesellschafter. Er ist ein wunderbarer Erzähler und beliebt bei seinen Gästen. So erzählt er auch das Neueste, das bald im Kranzbach wieder gebaut wird. Die berühmte englische Designerin Ilse Crawford hat wie jedes Mal wenn sie hier was Neues baut, wieder freie Hand einiges zu verändern und neu zu erschaffen. Bei den neuesen Plänen ging es auch um einen Tisch, sagte Klaus King, einen Marmortisch. Sie wollte unbedingt diesen Tisch, den sie in ihrem Kopf hatte. Sie zeigte ihre Pläne. Unser baulicher Hausarchitekt fragte nach dem Gewicht und Ilse Crawford meinte trocken, so gegen 12 Tonnen. Wenn wir den hier hinstellen, wird er gleich mit uns und mit dem ganzen Salon drei Stockwerke runterfallen, meinte der Architekt mit versteinertem Gesicht. Wir einigten uns schlussendlich auf eine Marmorplatte von 800 kg Gewicht. Mit der Designerin Ilse Crawford hat er die Frau, die das gesamte Design vom das Kranzbach entwirft. Alle Möbel, Teppich, Vorhänge etc. hier im Kranzbach sind Einzelstücke, die es sonst nirgends gibt. Ilse Crawford ist die berühmteste Wohungsdesignerin unserer Zeit. Ilse Crawfords berühmter und bekannter Satz heisst denn auch: "Wohnen ist kein Zustand, es ist eine Aktivität".

 

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Fotocredit "Hotel Kranzbach GmbH".

Da lässt es sich leben - Im Kranzbach

Fotocredit Das Kranzbach GmbH

Und was es sonst noch im Das Kranzbach gibt

 

Fotocredit Das Kranzbach GmbH

Ein Traum wird Wirklichkeit

 Irgendwann haben auch die schönsten Träume, die schönsten Erlebnisse und die allerschönsten Eindrücke ein Ende. Das Kranzbach bietet aber noch etwas mehr. Das Kranzbach gibt einem ein wirkliches Traumerlebnis mit nach Hause. Die Tage hier am Eingang zum Elmauer Hochtal, bleiben fest in den Gedanken verankert. Das Herz sagt Danke, der Verstand sagt ja. Auch wenn es immer wieder einen Abschied gibt, ist er nicht für lange und das tut gut, dass man das weiss. Ich komme wieder, vielleicht schon bald. Dieses Erlebnis, diese Auszeit an diesem einsamen, wohlfühlenden magischen Ort, der Oase des Wohlbefindens hat ganz einfach gut getan. Wovon man vielleicht in der Vorfreude nur geträumt hat, ist wundersame Wirklichkeit geworden. 

Story Marcel Krebs

WEB DAS KRANZBACH

Verbindung ab Zürich mit Rail Jet über Innsbruck HB ab 10.40 an Klais Bahnhof 15.42

Täglich 8 Verbindungen In Innsbruck umsteigen

 

 

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Kommentare   

0 #1 Celsa 2017-04-20 03:53
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