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Liebe Leser
Sport-heute.ch schliesst seine Tore. Nach 11 Jahren möchte ich andere Projekte verwirklichen, auf Reisen gehen und das Leben endlich in vollen Zügen geniessen. Es waren 11 wundervolle Jahre mit Ihnen. Sport-heute.ch bleibt mindestens die nächsten Jahre als Bilderbuch noch bestehen. Doch jeder Abschied kann auch ein neuer Anfang sein. Nun ist es endgültig. Ich wünsche Ihnen eine weiterhin schöne Zeit. Ich danke Ihnen für die Lesertreue und Ihre ehrliche Begeisterung mit grosser Dankbarkeit. Danke, dass ich Sie 11 Jahre verwöhnen durfte.

Tschau und auf Wiedersehen.

Ihr
Marcel Krebs

Wer weiterhin mit mir und Sämi in Kontakt bleiben will, kann dies über meinen persönlichen Blog.
www.marcelkrebs.ch.

Dear Users
Sport-heute.ch closes its gates. After 11 years I would like to realize other projects, go on journeys and finally enjoy life to the fullest. There were 11 wonderful years with you. Sport-heute.ch will continue to exist as a picture book for at least the next few years. But every farewell can also be a new beginning. Now it is final. I wish you a good time. I would like to thank the readership and your honest enthusiasm with great gratitude. Thank you for spoiling you for 11 years.

Chess and goodbye.

you
Marcel Krebs

Anyone who wants to stay in touch with me and Sämi can do so through my personal blog.
www.marcelkrebs.ch.

 

 

Mit den Messen und Ausstellungen gehts bergab

Geschrieben von Marcel Krebs am .

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Messen und Ausstellungen - Schnee von gestern?

 Zürich, 7.11.16 mk. Auch die seit Jahren international bekannte Hanseboot-Messe konnte den rasanten Abwärtstrend, was Besucherzahlen und öffentliches Interesse angeht, nicht stoppen. Nicht das erste Mal geht es wie überall auf den Messegeländen bergab. Dieser Trend existiert bereits schon mehrere Jahre. 4000 Besucher weniger sind auch dieses Jahr gegenüber dem letzten Jahr in Hamburg zu verzeichnen, das macht glatte 5% weniger. Auch mit längeren und angepassteren Öffnungszeiten konnte man keine Pluspunkte beim Publikum sammeln. Wie überall ist man ratlos. 

Bereits die Eurobike in Friedrichshafen musste ein weiteres Mal (zum dritten Mal) im August dieses Jahres die bittere Minusstatistik bekannt geben. Da waren es gegen 15% weniger Besucher bei einem ganzenTag mehr und längeren Öffnungszeiten. Dazu besuchten über 10% weniger Journalisten die Fachmesse.

 Auch in der Schweiz setzt sich dieser Trend fort

Doch auch bei den Schweizer Messeveranstaltern wird dieses Phänomen immer grösser. So gibt bw. die Züspa in Zürich keine Besucherzahlen mehr bekannt und man erfährt auch keine Zahlen auf Anfrage, doch auch in Zürich wird ins gleiche Horn der positiven Erneuerung gestossen wie bw. Öffnungszeiten, Kundennähe etc. Auch in Zürich versuchte man dieses Jahr Neues. So liest man die gleichen Sprüche wie überall auf der Welt: Und wird als diejenige in die Geschichte eingehen, an der alles ein bisschen anders war. Die Aussteller wurden neu gegliedert und nach verwandten Lebensbereichen zusammengeführt. So entstanden drei Erlebniswelten mit entsprechenden Angeboten: Feel Good, Feel Swiss und Feel Stylish. An der Olma in St.Gallen hatte man wenigstens die Ehrlichkeit das Minus 3% gegenüber dem letzten Jahr an Besuchern bekannt zu geben. Auch die allermeisten anderen Messen in der Schweiz kämpfen um Besucher und das von Genf bis nach St.Gallen über Bern und Basel.

Die MUBA in Basel hatte dieses Jahr und auch letztes Jahr mit Minus -20% (164'000 =2015 /132'000 2016) einen drastischen Rückgang an Besuchern und auch über 100 Aussteller kamen weniger. ebenso erging es den beiden Ferienmessen in Bern und Zürich, die ebenfalls allarmierende Zahlen auszuweisen haben.

Zu teure Quadratmeter für die Aussteller - Keine News mehr für die Besucher

Für die Aussteller ist ein Messestand schlicht ins unermessene an Kosten gestiegen. Für die Besucher gibt es kaum mehr News, alles hat man bereits gesehen oder im Internet gefunden. Allein mit Messerabatten kann man auch keine Käufer mehr locken. 

Neue Konzepte sollen es richten

Überall sucht man nach neuen Konzepten - und findet keine. Und wie überall wechselt man die Messeleitungen wie die Hemden. Man will nicht wahrhaben, dass man die überteuerten Werbeflächen in den noch nicht bezahlten Hallen nicht belegen kann. Martin Reuschle ein internationaler Messeexperte bringt es auf den Punkt: "Sie wollen es nicht wahrhaben, die Veranstalter, jahrelang haben sie kassiert und nichts für die Messezukunft getan. Jetzt ist es zu spät. Natürlich hat das Internet nachgeholfen, doch das gegensteuer hätte man vor vielen Jahren geben müssen, meint Reuschle. Das Publikum braucht und will diese Messen ganz einfach nicht mehr. Die jetztigen Besucher haben ein (zu) hohes Durchschnittsalter und wenn die mal nicht mehr da sind und nicht mehr kommen, dann gute Nacht."

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