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Liebe Leser
Sport-heute.ch schliesst seine Tore. Nach 11 Jahren möchte ich andere Projekte verwirklichen, auf Reisen gehen und das Leben endlich in vollen Zügen geniessen. Es waren 11 wundervolle Jahre mit Ihnen. Sport-heute.ch bleibt mindestens die nächsten Jahre als Bilderbuch noch bestehen. Doch jeder Abschied kann auch ein neuer Anfang sein. Nun ist es endgültig. Ich wünsche Ihnen eine weiterhin schöne Zeit. Ich danke Ihnen für die Lesertreue und Ihre ehrliche Begeisterung mit grosser Dankbarkeit. Danke, dass ich Sie 11 Jahre verwöhnen durfte.

Tschau und auf Wiedersehen.

Ihr
Marcel Krebs

Wer weiterhin mit mir und Sämi in Kontakt bleiben will, kann dies über meinen persönlichen Blog.
www.marcelkrebs.ch.

Dear Users
Sport-heute.ch closes its gates. After 11 years I would like to realize other projects, go on journeys and finally enjoy life to the fullest. There were 11 wonderful years with you. Sport-heute.ch will continue to exist as a picture book for at least the next few years. But every farewell can also be a new beginning. Now it is final. I wish you a good time. I would like to thank the readership and your honest enthusiasm with great gratitude. Thank you for spoiling you for 11 years.

Chess and goodbye.

you
Marcel Krebs

Anyone who wants to stay in touch with me and Sämi can do so through my personal blog.
www.marcelkrebs.ch.

 

 

„Lekker Radeln“ in den Niederlanden: Fahrradfahren und genießen

Geschrieben von Alexandra Johnen am .

Radeln in Zeeland Quelle Bart van der Putten

„Lekker Radeln“ in den Niederlanden:
Fahrradfahren und genießen

Nicht nur die flache Landschaft, das milde Klima oder die geringen Entfernungen zeichnen die Niederlande als ultimatives Fahrradland aus – nirgendwo auf der Welt fahren die Einwohner so viel Fahrrad wie in Holland, und in keinem anderen Land der Welt gibt es – so wie in den Niederlanden – mehr Fahrräder als Menschen. Durch diese Gegebenheiten lassen sich die Niederlande perfekt mit dem Fahrrad erkunden, was vor allem an dem hervorragend ausgebautem Radwegenetz liegt, das sowohl auf dem Land als auch in der Stadt genutzt werden kann.


Knotenpunkt-Netzwerk und landesweite Fahrradrouten
Mit mehr als 35.000 Kilometern an Fahrradwegen sind die Niederlande in Europa Spitzenreiter. Eine Besonderheit ist nicht nur die Länge dieses Netzes, sondern das ausgeklügelte System dahinter – das Knotenpunkt-Netzwerk. Jeder Radweg in den Niederlanden wurde für dieses Netzwerk mit nummerierten und gut sichtbaren Schildern gekennzeichnet und ermöglicht den Radfahrern eine flexible Routenplanung. Man folgt beispielsweise den nummerierten Routenschildern und radelt so einfach von einem Knotenpunkt zum nächsten. Jeder Knotenpunkt ist mit einer Nummer, einem Infoschild mit detaillierter Übersichtskarte und der Distanz zum nächsten Knotenpunkt versehen, wodurch das System eine größtmögliche Flexibilität bietet. So können Routen auch noch spontan verkürzt, verlängert oder umgelegt werden.


Im Gegensatz zum System der Radknotenpunkten, das eher für die Planung einer Tagesroute geeignet ist, können Radfahrer auch auf die landesweiten Fahrradrouten (kurz LF) zurückgreifen. Diese thematischen Routen erstrecken sich mit einer Länge von knapp 4.500 Kilometern über das gesamte Land und eignen sich besonders für mehrtägige Rundreisen mit dem Fahrrad. Die Routen lassen sich durch rechteckige weiße Schilder mit grüner Schrift leicht erkennen und sind teilweise einem bestimmten Thema gewidmet. 

Ronde van Nederland, Maas- und Rheinroute 

So kann man beispielsweise den letzten Teil des internationalen Rheinradweges fahren oder die Maasroute entlang radeln, die von Maastricht bis nach Hoek van Holland führt und dem Flusslauf der Maas folgt. Für ambitionierte Radfahrer wird die so genannte „Ronde van Nederland“ (Runde von Holland) angeboten. Diese Rundreise wurde aus einzelnen LFRoutenabschnitten zu einer großen Tour von insgesamt 1.300 Kilometern zusammengestellt. Von der zeeländischen Nordseeküste geht es bis in den Achterhoek, von den Poldern Flevolands bis zu den Nationalparks in Gelderland. Wer diese enorme sportliche Herausforderung abschließt, verdient sich als
Andenken eine Urkunde und den Einzug in die Heldengalerie:

„Wij fietsten de ronde van Nederland“ (Wir sind die Holland- Runde mit dem Rad gefahren). Die Runde muss dafür nicht innerhalb einer bestimmten Zeit oder eines bestimmten Zeitraums zurückgelegt werden. So kann die Holland-Runde auch auf mehrere Radurlaube aufgeteilt werden. 

Kulinarisches Radfahren 

Nicht nur beim Fahrradfahren dürfen sich die Niederlande zu einer der führenden Nationen zählen, sondern auch in Sachen Kulinarik hat das kleine deutsche Nachbarland in den vergangenen Jahren enorm aufgeholt. Mit über hundert Michelin Sternen zählt das Land in Europa mittlerweile zur kulinarischen Top 5.


Neben der Sterneküche können die Niederlande auch mit regionalen Köstlichkeiten bestechen. Die einzelnen Provinzen und Regionen bieten eine Vielfalt an regionalen Produkten. So kann man in der Provinz Zeeland das ganze Jahr über frischen Fisch und Meeresfrüchte genießen - von Muscheln über Hummer bis zu Austern. Ein besonders empfehlenswerter Radweg ist hier die Themenroute „Salzige Route vorbei an Muscheln und Austern“, die den Besucher an allen Schmankerln vorbeiführt, welche die Provinz zu bieten hat.


Für Käseliebhaber empfiehlt sich die Region „Holland Boven Amsterdam“ in der Provinz Noord-Holland. So können sportliche Feinschmecker nach einer Radtour einen der berühmten Käsemärkte in Alkmaar oder Edam besuchen. Ein Geheimtipp ist der Käsemarkt in Hoorn, wo in Zusammenarbeit mit der berühmten Käserei Beemster die alte Tradition des Käsehandels zum Leben erweckt wird. Jeden Donnerstag kann man den Käsemarkt von Mittag bis Abend besuchen und kriegt ein Stück Käsegeschichte in Theaterform geboten. Die Provinzen Gelderland und Overijssel können sogar mit mehreren kulinarischen Spezialitäten dienen. In Groesbeek, in der Nähe von Nimwegen (Provinz Gelderland), können Weinliebhaber während einer Fahrradtour das größte niederländische Weindorf besuchen, dessen Weingüter in den vergangenen Jahren schon mehrere Preise bei nationalen und internationalen Weinproben gewinnen konnten. Bei der so genannten „Smaakfietsroute Vechtdal“ fährt man nicht nur an historischen Burgen und Rittergütern vorbei, sondern legt mehrere kulinarische Zwischenstopps bei Brasserien, Bauernhöfen und Gemüsegärtnereien ein und kann dort die regionalen Produkte testen.


Eines der Highlights der Provinz Gelderland ist der Nationalpark „De Hoge Veluwe“. Mit 5.500 Hektar Größe und einer Vielfalt an Pflanzen und Tieren ist er ein perfektes Fahrradausflugsziel. Eine weitere Besonderheit sind die 1.800 weißen Fahrräder, die an jedem Eingang zur kostenlosen Ausleihe bereitstehen. Doch damit noch nicht genug. Auch Kultur- und Kulinarik-Liebhaber kommen im Nationalpark auf ihre Kosten. Neben drei Museen gibt es auch drei Restaurants, in denen man die kulinarischen Köstlichkeiten der Region probieren kann. Auch wenn die jüngste Provinz der Niederlande keine Fülle an historischen Spezialitäten anbieten kann, findet man in Flevoland im gleichen Maße kulinarische Leckerbissen. Das eingepolderte Land ist sehr fruchtbar und bietet daher den perfekten Nährboden für verschiedenste Obst- und Gemüsesorten. Bei einer Radtour durch Flevoland fahren Touristen nicht nur auf dem ehemaligen Meeresboden am Ijsselmeer vorbei, sondern können viele kleine und große Bauernhöfe besuchen. Darüber hinaus werden auch hier das ganze Jahr über Krabben und Fische aus dem Ijsselmeer angeboten.

Radfahrer bei Kasteel Singraven Quelle Das Andere Holland

mehr ab 4.5.16 auf www.leckerradeln.de

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Kommentare   

0 #2 Hildegarde 2017-10-26 18:04
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