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Liebe Leser
Sport-heute.ch schliesst seine Tore. Nach 11 Jahren möchte ich andere Projekte verwirklichen, auf Reisen gehen und das Leben endlich in vollen Zügen geniessen. Es waren 11 wundervolle Jahre mit Ihnen. Sport-heute.ch bleibt mindestens die nächsten Jahre als Bilderbuch noch bestehen. Doch jeder Abschied kann auch ein neuer Anfang sein. Nun ist es endgültig. Ich wünsche Ihnen eine weiterhin schöne Zeit. Ich danke Ihnen für die Lesertreue und Ihre ehrliche Begeisterung mit grosser Dankbarkeit. Danke, dass ich Sie 11 Jahre verwöhnen durfte.

Tschau und auf Wiedersehen.

Ihr
Marcel Krebs

Wer weiterhin mit mir und Sämi in Kontakt bleiben will, kann dies über meinen persönlichen Blog.
www.marcelkrebs.ch.

Dear Users
Sport-heute.ch closes its gates. After 11 years I would like to realize other projects, go on journeys and finally enjoy life to the fullest. There were 11 wonderful years with you. Sport-heute.ch will continue to exist as a picture book for at least the next few years. But every farewell can also be a new beginning. Now it is final. I wish you a good time. I would like to thank the readership and your honest enthusiasm with great gratitude. Thank you for spoiling you for 11 years.

Chess and goodbye.

you
Marcel Krebs

Anyone who wants to stay in touch with me and Sämi can do so through my personal blog.
www.marcelkrebs.ch.

 

 

Im Tal der Dinosaurier - Auf dem Radweg FranceSuisse

Geschrieben von Marcel Krebs am .

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IM TAL DER DINOSAURIER

Eine Reportage von Marcel Krebs Text und Bild (c)

 Pruntrut/Zürich, 25.5.15 - Vor über 200 Millionen Jahren wanderten die furchterregenden Dinos durch die Juralandschaft. Pflanzenfresser, Fleischfresser und andere frühzeitliche Geschöpfe bewohnten den Jura. Anstelle der heutigen geheimnissvollen mystischen Landschaft war Wasser, ein Meer wie in der Südsee. Wassertemperaturen von über 20° C waren die Regel. Die Tiefe des Wassers gering. An der tiefsten Stelle vielleicht 30 Meter - im Durchschnitt bewegte sich die Meereshöhe hier um einen Meter und weniger. Für die damaligen Tiergattungen geradezu ideal. Die Hochebene des Juras liegt wohl auf einem der schönsten Flecken der Erde. Die Gegend hier auf der Juraplattform ist vom Tourismus noch nicht so recht endteckt worden. Der unter Führung des Belfort Tourismus in Zusammenarbeit mit Juratourismus entstandene Radweg zwischen Pruntrut und Belfort ist für Familien. Am Schluss in Belfort mündet er in den europäischen Radweg Eurovelo, der von Budapest in Ungarn, nach Nimes im Süden Frankreichs führt. Das Ganze ist ein Projekt von TEN, der Europäischen Union, die die Förderung der Vernetzung von Mensch, Kultur und Verkehrsnetzen zur Aufgabe hat. Ein vereintes Europa kann auch grosse Vorteile bringen.

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Wer hier seinen Füssen das Fahrrad in Bewegung setzt wird sogleich von der mystischen, ja fast unheimlichen Landschaft aufgesogen. Kraftvoll wachsen hier Wiesen und Pflanzen heran, als würden sie Futter für die Saurier von damals bereithalten. Der Jura hält einem von allem Anfang an gefangen. Hier oben scheint die Magie stärker zu sein als anderswo. Hat sich dort nicht hinter den Bäumen was bewegt? Respektvoll fahre ich die ersten Kilometer durch das Land. Irgendetwas ist hier anders. Ich spür den Pulsschlag der Zeit. Ich bin nah, nah an etwas Wunderbarem. Die Sonne scheint und doch radele ich wie von einer Hand getragen durch die märchenhafte Landschaft. Ich kann es nicht lassen, ab und zu hinter mich zu schauen. Ist da wer? Begleitet mich etwa ein Plateosaurus oder gar ein Deinonychus? Ich werde durch das Geknatter an meinem Kettenwechsel wieder in die Wirklichkeit zurückgeholt. Und irgendwie schmerzt mich auch mein Hintern. Es wird mir bewusst, Trainingskilometer am Fernseher oder solche die dreissig Jahre zurückliegen, haben heute jede körperliche Förderung und den Kontakt zu meiner momentanen Fitness verloren. Es geht leicht bergauf. Für mich werden Erinnerungen wach, als ich die Steigung zum Stilfser Joch hinauf krampfte, nur dass sich im Gegensatz dazu die Promille etwa im niedrigen Bereich hielten, meine Puste aber mehr zu arbeiten hatte als in den Steigungen der Hochalpenpässe. Ich hab genug. Ich nehme die Gelegenheit dankbar an und verlade mein Rad in den Anhänger des Cars. Der Vorteil; Ich kann die letzten bergauf führenden 8 Kilometer geniessen und die immer mehr im Grün versinkende Landschaft bewundern. Sind wir am Ende der Welt? Tatsächlich, zwanzig Meter vor der schwarzen Grenze zu Frankreich hält der Car an. Rechts die Gebäude des Jurassic Park im Jura der Familie Gigandet. Was mich hier oben erwartet, übertrifft dann alle meine Vorstellungen.

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Gefangen in der Welt der Dinosaurier

Der verlassene Grenzübergang gleich hinter dem Hotel erinnert einem als wäre es vor Jahren eine Flucht von den fürchterlichen Viechern im Park gewesen. Wir sind hier auf rund siebenhundert Höhenmetern nicht nur am Ende der Schweiz, sondern auch am äussersten Zipfel der Zivilisation. Wäre nicht der Zeltplatz und das Hotel, ich würde mich vorsehen, um nicht von irgendeinem Dino verschlungen zu werden. Die Gegend ist perfekt. Perfekt für das, was uns in einigen Minuten erwartet. 

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Styracosaurus. Mit Dornen gepickter Kopf. Lebte in Herden im Wald und auf Hügeln. Körperlänge ca. 5,5 m, Gewicht ca. 3,5 T, Fleischfresser.

 Der Rundgang durch den Waldpark zeigt Prähistorisches kunstvoll verpackt in Showelemente. Klar, man muss die Art der Darstellung lieben, die Echtheit wie die Viecher rüberkommen mitten in der Natur ist dennoch überwältigend. Ich stell mir immer wieder vor, wenn ich beim morgendlichen Jogging im Wald einem solchen Ungetüm begegne. Sage ich ihm Guten Morgen oder Nein, bitte nicht! 

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Oder wie wär die Begegnung mit dem Platybelodon? Vor 10 Millionen Jahren schaufelte dieser niedliche, 4,5 Tonnen schwere und 3,5 Meter lange Schmusekönig wie ein Schaufelbagger Löcher in seichte Seen und Flüsse. So suchte dieses Geschöpf nach Nahrung. In den Naturapark gibt es viel zu sehen. Für Kinder ein Paradies und sie werden Geschichte verstehen lernen, auf spielerische Art. 

Dieses herzliche Tierchen gehört nicht ganz in den Streichelzoo. Das sich auf vier Füssen bewegende Schnuckelchen, lebte eigentlich in den feuchtwarmen Sanddünen in der Wüste Gobi und war nur zum Besuch hier im Jura. Der Saichania wie er hiess hatte eine sich aufs Grausamste Art bewegende Schwanzschleuder mit starken Knochen, wog 2,8 Tonnen und war sage und schreibe 7 Meter lang. 

Hinunter um des Teufels Willen

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5o Höhenmeter und gut siebenhundert Treppenstufen hinunter und natürlich auch wieder hinauf. Die prächtige Tropfsteinhöhle hat eine Durchschnittstemperatur von +7° C. 

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 Geschafft und dann ab zum Vesper

Hotellerie vom Feinsten. Die aufgetischten Fleisch- Gemüse- und Käseplatten sind genau das, was der hungrige Gast nach der Besichtigungstour wünscht. Saftiger Schinken, feine Salami, wunderbares Trockenfleisch und frisches Brot. Dazu einen feinen Wein aus der Gegend. Und wie sagte schon Goethe: Aber kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er hinterlässt, ist bleibend. (Goethe)

PRÉHISTO-Park und GROTTES DE RÉCLÈRE

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Zeit zum Aufbruch

 Irgendeinmal geht jeder schöne Tag zu Ende. Auf der für Familienausflüge idealen Etappe kann man viel erleben. Ideal ist dieser Abschnitt auch zum Einrollen. Auf sicheren Wegen zum Ziel und zurück. Die einsame Gegend lädt zum Träumen ein. Wer die wilde Landschaft nicht lieb gewinnen kann, den gibt es hier kaum. Doch was wäre ein toller Tag auf den nicht eine kulinarische Reise und ein Bett zum Wohlfühlen folgt?

HOTEL BELLEVUE PRUNTRUT

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Wer fährt hier nicht gern mit dem Rad?

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JURA TOURISME

CASE POSTALE 364

CH-2350 SAIGNELÉGIER

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www.juratourisme.ch

 

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Kommentare   

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