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Liebe Leser
Sport-heute.ch schliesst seine Tore. Nach 11 Jahren möchte ich andere Projekte verwirklichen, auf Reisen gehen und das Leben endlich in vollen Zügen geniessen. Es waren 11 wundervolle Jahre mit Ihnen. Sport-heute.ch bleibt mindestens die nächsten Jahre als Bilderbuch noch bestehen. Doch jeder Abschied kann auch ein neuer Anfang sein. Nun ist es endgültig. Ich wünsche Ihnen eine weiterhin schöne Zeit. Ich danke Ihnen für die Lesertreue und Ihre ehrliche Begeisterung mit grosser Dankbarkeit. Danke, dass ich Sie 11 Jahre verwöhnen durfte.

Tschau und auf Wiedersehen.

Ihr
Marcel Krebs

Wer weiterhin mit mir und Sämi in Kontakt bleiben will, kann dies über meinen persönlichen Blog.
www.marcelkrebs.ch.

Dear Users
Sport-heute.ch closes its gates. After 11 years I would like to realize other projects, go on journeys and finally enjoy life to the fullest. There were 11 wonderful years with you. Sport-heute.ch will continue to exist as a picture book for at least the next few years. But every farewell can also be a new beginning. Now it is final. I wish you a good time. I would like to thank the readership and your honest enthusiasm with great gratitude. Thank you for spoiling you for 11 years.

Chess and goodbye.

you
Marcel Krebs

Anyone who wants to stay in touch with me and Sämi can do so through my personal blog.
www.marcelkrebs.ch.

 

 

RAUCH UND SPEIENDE FEUERSTEINE

Geschrieben von Marcel Krebs am .

ALARM2

Es war schon hell -

 

ich hatte kaum ein paar Stündchen geschlafen, da ging es im Bergdorf schon wieder los. Alarm!Alarm! Am Brändisee brennt es! Was war los? Der Herr Pfarrer klopfte aufgeregt an die Tür. "Wir brauchen Hilfe. Wir brauchen Hilfe. Es brennt!" Mein Meisterchen rief verschlafen aus dem hinteren Kämmerlein, "Was klemmt denn?" "Es brennt, es brennt am Brändisee, und es stinkt wie Pech und Schwefel!" Aufgeregt, ja schreite der Pfarrer ins Haus. "Kommt schnell, kommt schnell."

Wir sind doch nicht die Feuerwehr

Ja, so machten wir uns auf die Socken und auf zum Brändisee. Vorne ich und hinter mir das Monster, äh, ich meine der Marcel. Er schnaufte wie der alte Raddampfer am Thunersee, der vorsichtshalber in der Schiffswerft überholt wird. Wir sahen es von weitem. Tatsächlich, dunkler, schwarzer Rauch stieg auf, und das mitten am hellichten Morgen. Komisch, sonderbar. Will uns da jemand ver....etwas vormachen? Jedenfalls machten wir die letzten Schritte mit grosser Vorsicht, sonst wäre meine Meister bestimmt wieder das Wiesenbord hinuntergefallen. Man sah es auf einen Blick. Irgend etwas stimmte hier tatsächlich nicht. Mitten im See stieg schwarzer Rauch auf. Sonst war das Wasser klar. Vorsichtig streckte ich eine Pfote ins Wasser und gleich zog ich sie wieder zurück. Dieses Wasser war doch sonst kalt. Eine angenehme Temperatur. Nur wieder dieser sonderbare Geschm..eher Gestank.

Weihwasser, Wurst und Servelat 

Der Herr Pfarrer kam gleich mit Weihwasser, der Wirt mit der Axt und der Senn von drüben mit einem Käsebrot für Marcel. Und ich? Ja, Sämi, hörte ich Herr Sonderegger von der Sandkurve sagen, ja Sämi für deinen Einsatz gibt es eine Wurst? Bei Wurst oder ähnlichen Sprachfoskeln raste ich meistens aus. Zu Fressen? Für mich? Heute hätte dieser Servelat ruhiger grösser und länger sein können, ich hätte ihn runtergeschluckt wie ein mm.. Käsebrot. Alle fragten zugleich, habt ihr es? Was? Ja, Sternenföifi, sagte der Pfarrer, habt ihr es? Was? Ist dieser Marcel dämlich. Das Monster, meine ich, sagte der Senn. Aha das Monster. Nein, das haben wir nicht gesehen, aber gestunken hat es wieder fürchterlich. Und Sämi hat anscheinend fast seine Pfoten verbrannt, so heiss war das Wasser. Und die Goldfische? Wo sind sie? Herr Sonderegger von der Sandkurve tat sehr besorgt. Schliesslich hatte er sie dem Grubener Kurverein gespendet. Ja, in einem so schönen See sollten ja auch schöne Fische wohnen. Und nicht Monster! Hier, Herr Sandkurve, äh Sonderegger, Fünf an der Zahl. Sie schwimmen. Fünf? Das waren mal Sieben!

Auf die Lauer legen

Guter Rat ist teuer oder kostet mindestens einen Servelat. Sagt ich mir. Mein Herrchen hatte nun den genialen Vorschlag sich heute Nacht auf die Lauer zu legen. Mitten ins Gebüsch. Brrrrrr.... Und wenn? Was und wenn? Wenn dieses verfluchte Monster hervorkommt, was machen wir denn? Dann fangen wir es mit diesem grossen Netz. Das kann ja heiter werden. Jedenfalls machten wir im im weiteren Tagesverlauf ein Versteck im Gestrüp. Hier werden wir uns heute Abend beim Eindunkeln auf die Lauer legen. Mauer, Lauer??? Ist egal. Hauptsache Servelat.

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