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Liebe Leser
Sport-heute.ch schliesst seine Tore. Nach 11 Jahren möchte ich andere Projekte verwirklichen, auf Reisen gehen und das Leben endlich in vollen Zügen geniessen. Es waren 11 wundervolle Jahre mit Ihnen. Sport-heute.ch bleibt mindestens die nächsten Jahre als Bilderbuch noch bestehen. Doch jeder Abschied kann auch ein neuer Anfang sein. Nun ist es endgültig. Ich wünsche Ihnen eine weiterhin schöne Zeit. Ich danke Ihnen für die Lesertreue und Ihre ehrliche Begeisterung mit grosser Dankbarkeit. Danke, dass ich Sie 11 Jahre verwöhnen durfte.

Tschau und auf Wiedersehen.

Ihr
Marcel Krebs

Wer weiterhin mit mir und Sämi in Kontakt bleiben will, kann dies über meinen persönlichen Blog.
www.marcelkrebs.ch.

Dear Users
Sport-heute.ch closes its gates. After 11 years I would like to realize other projects, go on journeys and finally enjoy life to the fullest. There were 11 wonderful years with you. Sport-heute.ch will continue to exist as a picture book for at least the next few years. But every farewell can also be a new beginning. Now it is final. I wish you a good time. I would like to thank the readership and your honest enthusiasm with great gratitude. Thank you for spoiling you for 11 years.

Chess and goodbye.

you
Marcel Krebs

Anyone who wants to stay in touch with me and Sämi can do so through my personal blog.
www.marcelkrebs.ch.

 

 

Marsch im Morgengrauen

Geschrieben von Marcel Krebs am .

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MARSCH IM MORGENGRAUEN

 Hallo Leute! Was mir diese Woche passiert ist, glaubt ihr einfach nicht. Da geht mein edler Herr wochenlang mit mir nicht auf Tour und dann diese Tortour. Als uns Andrea in Steg im Tösstal am Morgen um sechs ausgeladen hat, dachte ich an einen gemütlichen Spaziergang wie immer. Doch weit gefehlt. Wanderung war angesagt. Und was für eine. Drei Stunden bergauf, drei Stunden wieder auf einem anderen Weg hinunter. Auf den ersten zwei-dreihundert Metern habe ich gedacht, der will mich verarschen. Doch weit gefehlt. Er meinte es wirklich ernst. Ich schaute mich vorsichtig um, doch nirgends war eine Dampflokomotive zu sehen, Marcel war es, der bereits auf dem ersten Kilometer aus dem letzten Loch pfiff. Als ich es begriff, musste ich mich vor Lachen im Kies wälzen. Lustig! Ich weiss ja, ihr vielleicht nicht, Marcel reitet im Moment auf der "Friss weniger, gibs dem Hund" - Welle. Modern heisst das Gewichtsreduktion durch Coaching und ich bin wahrscheinlich der Coach. 

Die ganze Wanderung artete in ein brutales Wandern in der Hitze aus. Nach 6!! Stunden Hitzezauber war ich ganz schön fertig. Kein Schatten, kein Faulenzen und schon überhaupt nicht Schlemmerwürste. Die Kalorienkanone bei meinem Chef ist weg. Wahrscheinlich verkauft oder so. Wieso ich auch unter seinen Wahnvorstellungen vom Schlanksein leiden muss, verstehe ich nicht so ganz. Na ja, wenigstens das Büchsenfutter bekomme ich weiter regelmässig. Und das Tätscheln der vielen Wanderer auf meinem Rücken ist schon gut aber das ewige Fragen:" Ist er oder sie (man sieht ja, dass ich ein echter Kerl bin) ein Appenzeller? Nein, ich bin ein Mischling auch wenn es euch nicht gefällt. Mutter Berner Sennenhund Vater Appenzeller, oder umgekehrt. Alle Ehre Appenzeller aber ich bin ein waschechtes Basterli also ein Mischling. Nichts mit edler Rasse. Strassenmischung. Schön kann man auch so sein, nicht?

Die schreckliche Mitteilung: Es gehe jetzt jede Woche auf so eine Etappe. Trainieren wir für die Tour de France?  

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Was hat da mein Meisterchen mir eingebrockt. Diese Tourtour hinauf zum Schnebelhorn war happig. Schön das ich es locker nahm und mein Meisterchen unter Luftmangel Erzugserscheinungen hatte. Irgendwie hatte er auch Angst, den ständig tropfte es von seiner Stirn. 

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Na komm mein müder Wanderer. Ich warte schon seit Minuten hier und für Dich gibt es weder Schnaps noch Bier.

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Blumen zum Schmecken und Blumen zum  ...........

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Ja die Aussicht war schon nicht schlecht. Wenn ich nach hinten schaute, wurde es mir aber jämmerlich schlecht. (Es kam einer gekrochen)

DIE STORY VON DEN SELFIES 

Also das geht bei Marcel so. Man stelle den Fotokasten auf den Tisch, schaue durch und stelle scharf. Da niemand auf dem Bild zu sehen ist, hat man die zweihundert Meter entfernte Tanne genial im Bild. Dann drücke man den Zeitschalter, rufe: Sämi komm! und renne mit mir zum Gipfelpunkt und nach genau dreissig Sekunden haben wir dann ein Selfie. (Von der Tanne oder von den Schuhen?) Herrlich! Dieses Prozedere musste ich immer wieder mitmachen, was glaubt der denn überhaupt.

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JUHU! NACH 17 VERSUCHEN HABEN WIR ES GESCHAFFT!

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Sämi läuft auf Batterie. Diese Hitze, es ist zum ...... Nichts zu Fressen und Chef kann nur Motzen.

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Schön kühl, Sämi ruht sich aus!  

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Stundenlang schleift er mich durch den Wald. War trotzdem ganz schön.

Und hier die Wanderung

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Ausgangspunkt: Bahnhof Steg
Wanderzeit: 4 Std. 50 Min.
Distanz: 15 km
Höhendifferenz: 600 m

Von Zürich nach Steg fährt man im Auto etwa 1 Stunde, mit dem Zug über Rüti ZH in gut einer Stunde. Das Schnebelhorn ist mit seinen 1292 m/ü.M der höchste Punkt im Kanton Zürich.

Dies gilt für Langsame. Im Schneckentempo hat man über 6 Stunden. Gutes Schuhwerk und viel Geduld mit Langweilern ist von Vorteil.

Euer Sämi

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