sman

Liebe Leser
Sport-heute.ch schliesst seine Tore. Nach 11 Jahren möchte ich andere Projekte verwirklichen, auf Reisen gehen und das Leben endlich in vollen Zügen geniessen. Es waren 11 wundervolle Jahre mit Ihnen. Sport-heute.ch bleibt mindestens die nächsten Jahre als Bilderbuch noch bestehen. Doch jeder Abschied kann auch ein neuer Anfang sein. Nun ist es endgültig. Ich wünsche Ihnen eine weiterhin schöne Zeit. Ich danke Ihnen für die Lesertreue und Ihre ehrliche Begeisterung mit grosser Dankbarkeit. Danke, dass ich Sie 11 Jahre verwöhnen durfte.

Tschau und auf Wiedersehen.

Ihr
Marcel Krebs

Wer weiterhin mit mir und Sämi in Kontakt bleiben will, kann dies über meinen persönlichen Blog.
www.marcelkrebs.ch.

Dear Users
Sport-heute.ch closes its gates. After 11 years I would like to realize other projects, go on journeys and finally enjoy life to the fullest. There were 11 wonderful years with you. Sport-heute.ch will continue to exist as a picture book for at least the next few years. But every farewell can also be a new beginning. Now it is final. I wish you a good time. I would like to thank the readership and your honest enthusiasm with great gratitude. Thank you for spoiling you for 11 years.

Chess and goodbye.

you
Marcel Krebs

Anyone who wants to stay in touch with me and Sämi can do so through my personal blog.
www.marcelkrebs.ch.

 

 

Weltmeisterin mit Doppelstart in „unglaublich schöner Landschaft“

Geschrieben von Anita Fuchs am .

Emma Pooley

 Weltmeisterin mit Doppelstart in „unglaublich schöner Landschaft“

Mit Emma Pooley ist am dritten Oktober-Wochenende eine mehrfache Weltmeisterin zu Gast in Graubünden. Im Rahmen des Transruinaulta und des Transviamala läuft die in der Schweiz wohnhafte Britin in zwei Etappen von Ilanz nach Donat.

Von Anita Fuchs

Emma Pooley dämpft allzu grosse Erwartungen seitens der Öffentlichkeit: „Am Transruinaulta und Transviamala starte ich aus purer Freude und wegen des grossartigen Erlebnisses.“ Im Gegensatz zu den anderen Veranstaltungen, an welchen sie sich in den vergangenen Monaten beteiligte, bereitete sie sich nicht speziell auf die beiden Starts vor. Denn nach der langen Saison mit vielen Wettkampfteilnahmen im Ultrabereich spürte die vielseitige Athletin Müdigkeitserscheinungen und schaltete eine Pause ein. Dies Anfang September nach der Duathlon-Weltmeisterschaft über die Langdistanz in Zofingen, an welcher sie sich zum zweiten Mal in Folge die Goldmedaille sicherte. Diesem Triumph vorangegangenen waren unter anderem Siege am Halb-Ironman im australischen Albany, an der Challenge Philippines sowie in Frankreich am Triathlon de l'Alpe d'Huez, am Embrunman und am siebentägigen Rennvelo-Etappenrennen Haute Route Alps. „Nun“, sagt Emma Pooley, „befinde ich mich natürlich nicht in Bestform.“

Nichtsdestotrotz stellen die beiden Erlebnisläufe für die 33-jährige Spitzensportlerin eine „willkommene Abwechslung “ dar. Beim Transruinaulta betritt sie am Samstag gewissermassen Neuland, den Transviamala – der tags darauf stattfindet – kennt sie aus eigener Erfahrung. 2013 startete sie erstmals in Thusis und bewältigte die 19 Kilometer, welche mit 750 Höhenmetern garniert sind, in der Streckenrekordzeit von 1:25:43 Stunden. Vor zwölf Monaten traf Emma Pooley ebenfalls als erste Frau in Donat ein, benötigte allerdings 13 Sekunden länger als bei ihrem Premierenstart.

„Das Drumherum wahrnehmen“

„Der Transviamala führt durch eine unglaublich schöne Landschaft“, sagt die Ausdauerathletin, „und die Strecke ist überaus abwechslungsreich“. Speziell hebt sie die mystische Viamala-Schlucht, die romantischen Waldabschnitte und die attraktiven Wege hervor. „Klar laufe ich mit einer Startnummer auf dem Shirt schneller als im Training. Gleichwohl erachte ich es als wichtig, das Drumherum wahrzunehmen“, so die in Hausen am Albis wohnhafte Britin, die vor ihrem Wechsel in die multisportive Ultraszene im Zeitfahren Olympia-Silber 2008 und Weltmeisterschafts-Gold 2010 gewann. Die Schönheiten der Natur wird sie zweifelsfrei auch am Transruinaulta entdecken.


Vor zwölf Monaten traf Emma Pooley mit sich selber die Abmachung, bei der zweiten Austragung des Trailmarathons dabei zu sein. „Ich kam am Nachmittag in Thusis an, weilte im Zielgelände und war fast ein wenig neidisch auf die Finisher.“ Auf die 42,2 Kilometer, welche in Ilanz beginnen, durch die urtümliche Rheinschlucht führen und mit 1800 Höhenmetern gespickt sind, freut sich die zierliche Profi-Sportlerin. „Ich versuche so schnell wie möglich zu laufen und die Distanz ohne Sturz sowie verletzungsfrei zu meistern.“ Auf Grund ihres Leistungsvermögens gilt Emma Pooley natürlich als unangefochtene Kronfavoritin auf den Titel „Schluchtenkönigin“, wie sich die Gewinnerin der Etappenwertung nennen darf. „Diese Auszeichnung wäre natürlich cool“, sagt sie. „Ich laufe aber nicht für den Titel, sondern weil ich den Laufsport sehr mag und er mir jede Menge Spass bereitet.“

Nachmeldungen möglich

Während das Teilnehmerkontingent von 1000 Läufern und Nordic-Walkern am Transviamala ausgeschöpft ist, so gibt es beim Transruinaulta noch freie Plätze. Nachmeldungen sind am 24. Oktober bis 9 Uhr im Startort Ilanz möglich. Dies trifft auch auf die Nachwuchsläufe im Rahmen des Transviamala zu. Sowohl für die 4,4 Kilometer lange cursa da juniors (Jahrgänge 1999 bis 2004) als auch für den Hindernislauf mit der Bezeichnung cursa da lumpazis (2005 und jünger) können sich kurzfristig entschlossene Mädchen und Knaben am 25. Oktober im Zielort Donat einschreiben. Dank der Migros kommen sie im Übrigen in den Genuss eines Gratisstartes. (af)

Informationen zu den beiden Läufen: www.transruinaulta.ch

und www.transviamala.ch

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren