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Liebe Leser
Sport-heute.ch schliesst seine Tore. Nach 11 Jahren möchte ich andere Projekte verwirklichen, auf Reisen gehen und das Leben endlich in vollen Zügen geniessen. Es waren 11 wundervolle Jahre mit Ihnen. Sport-heute.ch bleibt mindestens die nächsten Jahre als Bilderbuch noch bestehen. Doch jeder Abschied kann auch ein neuer Anfang sein. Nun ist es endgültig. Ich wünsche Ihnen eine weiterhin schöne Zeit. Ich danke Ihnen für die Lesertreue und Ihre ehrliche Begeisterung mit grosser Dankbarkeit. Danke, dass ich Sie 11 Jahre verwöhnen durfte.

Tschau und auf Wiedersehen.

Ihr
Marcel Krebs

Wer weiterhin mit mir und Sämi in Kontakt bleiben will, kann dies über meinen persönlichen Blog.
www.marcelkrebs.ch.

Dear Users
Sport-heute.ch closes its gates. After 11 years I would like to realize other projects, go on journeys and finally enjoy life to the fullest. There were 11 wonderful years with you. Sport-heute.ch will continue to exist as a picture book for at least the next few years. But every farewell can also be a new beginning. Now it is final. I wish you a good time. I would like to thank the readership and your honest enthusiasm with great gratitude. Thank you for spoiling you for 11 years.

Chess and goodbye.

you
Marcel Krebs

Anyone who wants to stay in touch with me and Sämi can do so through my personal blog.
www.marcelkrebs.ch.

 

 

Mein Herz schreit nach mehr! Der Matterhorn Ultraks Trail 2016

Geschrieben von Marcel Krebs am .

TITEL STORY ULT 1

FOTO SPH MK 16

 Mein Herz schreit nach mehr!

Der Matterhorn Ultraks Trail 2016

Das Herz gibt allem, was der Mensch sieht und hört und weiß, die Farbe.
Johann Heinrich Pestalozzi

Zermatt, 20.8.2016 mk. Der Matterhorn Ultraks ist jedes Jahr ein besonderer Leckerbissen für die Trailläufer in Ihrer persönlichen Laufagenda. Im einen liegt das an der grandiosen Lage des Geländes inmitten der vielen Viertausender der Walliser Alpen und zum anderen an der einmaligen Herausforderung, seine Stärken im wohl anspruchsvollsten Schweizer Trail unter Beweis zu stellen. Die 3600 positiven und die 3600 negativen Höhenmeter sind auf den 46 Kilometern keine Kleinigkeit, im Gegenteil sie fordern dem Athleten wirklich alles ab. Das dabei die Strecke bis weit über 3000 m zum höchsten Punkt dem Gornergrat (3183m/ü.M.) führt lässt die Läufer spüren, was es heisst, in solchen Höhenlagen ans äusserste zu gehen. Mit den rund 10 Kilometern Ablauf an einem Stück wird an der Konzentration des Athleten dann im Mittelteil alles abverlangt. Die an der diesjährigen Austragung anfangs angenehm Lauftemperaturen wurden mit dem gegen Mittag einsetzenden Regen und den starken Winden auf 2'500 Metern beim Schwarzsee oben, in brutalster Weise „kaltgestellt“. Zum Schluss blieben für jeden Athleten Gefühle des Glücks und der Schrei des Herzens nach mehr solchen Abenteuern. 

Träume sind stärker
Träume sind stärker als alles was du machst. Träume erfüllen sich manchmal nur mit den grössten Strapazen die du auf dich nimmst. Wie bestaunten wir die Leistungen der Profiathleten, die an diesem Samstag mit unglaublichem Können über die Alpen rannten. Wie muss es für die Athleten in den hinteren Regionen des Gesamtklassementes aber sein, die bis zu fünf Stunden später als die Spitzenleute ins Ziel kommen? Nur mit träumen von einem unvergesslichen Erlebnis, träumen von einem unvergesslichen Tag und vielleicht gepackt vom Traum, wie von selbst über die Alpen zu schweben, sind für diese Athleten in der hinteren Tabellenhälfte Motivation genug diese schier unmenschlichen Strapazen an den Hängen des Matterhorns durchzustehen.

Ist das auf dem Titelfoto nicht die Siegerin im Frauenrennen? - Nein! Es ist eine unbekannte Japanerin, die im Schlussklassement des Tages weit über fünf Stunden zurückliegt und im Moment des Fotos noch über eine Rennstunde zurückzulegen hat. Dieser Moment des Glücks, der inneren Zufriedenheit bleibt für diese Athletin unvergessen, für den Zuschauer ist es ein Dokument der Erfüllung und ein Moment das Glücksgefühl einer Leidenden einzufangen. Das Herz der Athletin brennt und verlangt nach mehr. Die Leidenschaft zu ihrem geliebten Sport hat überhand genommen. Es zeigt, was alles mit Wille und Verstand möglich ist und das nach bereits acht Rennstunden. Wer so durch die Alpen rennt, der trägt das Glück mit und in sich. Dieses unvergessliche Erlebnis wird noch lange im Herzen der unbekannten Athletin brennen. So oder ähnlich erging es am diesjährigen Matterhorn Ultraks Trail vielen Athleten.

In der Härte des Rennens gab es auch viele Opfer. 

Von den rund 100 Athletinnen im K46 blieben 35 Frauen auf der Strecke, gaben auf oder trafen nach Kontrollschluss ein. Bei den 504 gestarteten Männern der gleichen Kategorie blieben 117 Athleten auf der Strecke! Das Rennen am Samstag hatte viele Opfer, der Trail bietet dennoch für alle Läufer ein unvergessliches Erlebnis in einer aussergewöhnlichen Bergwelt. Wer hier besteht, darf von sich sagen, am härtesten Trail weit über die Landesgrenzen hinaus, bestanden zu haben. Das Erlebnis Ultraks ist ein Mythos, der dich gefangen nimmt. Das Erlebnis im August hier in Zermatt oben, trägt dich hin und her vom Glück des Gelingens bis hin zur Verzweiflung und des Versagens. Es gibt dir ganz einfach den Kick zum Glücksgefühl und zum Feuer im Herzen - ganz einfach die verdiente Bestätigung für dein persönliches tolles Ergebnis.

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Leiden am Berg. Der K46 des Matterhorn Ultraks Trail verlangt alles. Diese Läuferin liegt weit zurück und hat noch zwei Rennstunden vor sich. Die Kraft ihres Willens und ihrer positiven Überzeugung vom Durchkommen strahlt die Athletin förmlich aus.

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JAN HALVORSROED aus Zürich ist einer dieser knallharten Finisher. Er trotzt in dieser Rennsituation den starken Winden,  dem Regen und den momentanen überharten Bedingungen.

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Marc Lauenstein  der Mann des Tages

Der Schweizer Marc Lauenstein  führte die Entscheidung ca. 1,5km vor dem Kulminationspunkt auf dem Gornergrat herbei. Er passierte auf dem Gornergrat die Zeitschranke mit 25 Sekunden Vorsprung. Auf Sichtweite folgte im fantastischen Bergpanorama der  vor einer Woche am Belchenlauf frisch gekrönte Berglauf Kurzdistanz Schweizermeister Christian Mathys aus Bülach. Mathys seinerseits war die grosse Überraschung am vierten Matterhorn Ultraks Trail. Der Swiss Kapitän präsentierte sich auf der Marathon Bergdistanz in einer beneidenswerten Form. Mathys verlor dann im Tallauf allerdings endgültig den Anschluss an Lauenstein, den rennenden Zahnarzt. Auf diesem Teilstück zeigte Lauenstein ganz einfach seine einsame Klasse. Der Vorsprung des Spitzenmannes vergrösserte sich rasch und schnell. Mathys seinerseits behauptete seinen zweiten Platz souverän vor dem stark aufkommenden Nepalesen Tirtha Tamang, der das glorreiche Podesttrio des diesjährigen Ultraks vervollständigte. Gegen diese Drei war dieses Jahr kein Kraut gewachsen. Hassan Ait Chaou aus Spanien als Viertplatzierter wies im Ziel einen Rückstand von gut einer Viertelstunde auf den Sieger aus.

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 “Den Matterhorn Ultraks zu gewinnnen war eines meiner grössten Ziele diesen Sommer” sagte Marc Lauenstein (SUI) der Gewinner des «46K» Rennen. "Ich hatte aber genau dort, wo ich meine Führungsposition ausbaute, Krämpfe in den Beinen und im Aufstieg zum Furi furchtbar schwere Beine. Ich glaubte dennoch immer an mich und gab nie auf. Ich bin happy dies grosse Saisonziel erreicht zu haben. 

 Ein überglücklicher grossartiger Christian Mathys

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Die grosse Überraschung. Swiss Pilot Christian Mathys führte bis kurz vor dem Gornergrat und musst erst auf dem letzten Kilometer Marc Lauenstein ziehen lassen. Hielt ihn aber bis oben immer auf Sichtweite. Der 29-jährige Mathys ist ein grosses Berglaufversprechen auch international für die Zukunft. Was der Kurzdistanz Berglauf Schweizermeister heute leistete, war ganz einfach Klasse und grenzt fast an ein Wunder!

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 Christian Mathys macht sich auf zum Ultraläufer  - und wie!

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Der letztjährige Sieger, der Zermatter Martin Anthamatten erlebte dieses Jahr das grosse Leiden am Berg. Anthamatten verlor bereits zwei Kilometer vor dem Kulminationspunkt auf dem Gornergrat den Anschluss an die Spitze und passierte bereits mit über zwei Minuten Rückstand das Panoramawunder des Wallis auf dem achten Platz. Im Ziel wurde es ein guter sechster Rang. Anthamatten war natürlich enttäuscht, ist es hier doch (s)ein Rennen vor eigenem Publikum. 

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Der diesjährige Matterhorn Ultraks forderte alles von den Athleten. 

DIE RESULTATE

«16K» Herren
1. JODIDIO ALEX (SUI) 1:23:12.41
2. BETRISEY YVAN (SUI) 1:27:03.90
3. DRION MAXIMILIEN (BEL) 1:27:30.72

«16K» Damen
1. VILLUMSEN KATRINE (DEN) 1:39:27.06
2. PFAMMATTER PRISKA (SUI) 1:59:00.54
3. MARIE PATUREL (FRA) 1:59:01.14

«30K» Herren
1. RODRIGUEZ ETIENNE (AUS) 3:04:38.91
2. CASCIO JAMIE (USA) 3:07:57.71
3. GILLIÉRON CHRISTOPHE (SUI) 3:10:43.56

«30K» Damen
1. CROFT RUTH (NZL) 3:22:30.84
2. PONT COMBE SÉVERINE (SUI) 3:26:49.50
3. SCHILD SIBYLLE (AUT) 3:33:04.26

«46K» Herren
1. LAUENSTEIN MARC (SUI) 4:47:01.05
2. MATHYS CHRISTIAN (SUI) 4:51:56.52
3. TAMANG TIRTHA (NEP) 4:53:03.97

«46K» Damen
1. KIMMEL MEGAN (USA) 5:23:15.15
2. MERTOVA MICHAELA (CZE) 5:46:21.55
3. CHIRON CÉLIA (FRA) 5:51:36.88

«VZS» Herren
1. STEINDL ANDRÉAS (SUI) 00:26:41.16'
2. STERNI RICCARDO (ITA) 00:29:54.90
3. DOHERTY DAN (GBR) 00:30:21.04

«VZS» Damen
1. KREUZER VICTORIA (SUI) 00:32:31.48
2. POLLINGER LYNN (SUI) 00:36:21.03
3. LIVER NATACHA (SUI) 00:36:47.24

ALLE RESULTATE

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Die Amerikanerin Megan Kimmel feierte einen souveränen Startziel Sieg. "Für mich war das die Genugtuung für meine letztjährige Aufgabe. Ich wusste bereits am Start: Heute gelingt es", sagte die selbstbewusste Amerikanerin am Ziel.

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Michaela Mertova (CZE)wurde Zweite.

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Célia Chiron aus Frankreich wurde klare Dritte. Ihren dritten Platz holte sie sich im zweiten Teil des K46.

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Family Total! Der Ultraks vermittelt ein wahres Ultra Feeling.

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Leiden, beten, hoffen. Der Matterhorn Ultraks fordert alles.

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Der echte "Ultra" kennt keine Grenzen und natürlich auch keine Schmerzen.

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Glücksgefühle und happy Hour auch bei den Männern.

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Wo sich die Liebe kennenlernt!

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Menschen die Lächeln versüssem jedem Mitmenschen das Leben. Marie Freysz aus Strassbourg schafft das mit Charme.

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Nathalie La Carbonara aus Sion kämpft sich mit einer Selbstverständlichkeit durch den Regen, die unverwechselbar ist.

DAS ALBUM

 

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Kommentare   

0 #2 Jacinto 2017-10-27 16:22
The Bible will assist us to know God's will.

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0 #1 Shela 2017-10-04 04:28
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