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Liebe Leser
Sport-heute.ch schliesst seine Tore. Nach 11 Jahren möchte ich andere Projekte verwirklichen, auf Reisen gehen und das Leben endlich in vollen Zügen geniessen. Es waren 11 wundervolle Jahre mit Ihnen. Sport-heute.ch bleibt mindestens die nächsten Jahre als Bilderbuch noch bestehen. Doch jeder Abschied kann auch ein neuer Anfang sein. Nun ist es endgültig. Ich wünsche Ihnen eine weiterhin schöne Zeit. Ich danke Ihnen für die Lesertreue und Ihre ehrliche Begeisterung mit grosser Dankbarkeit. Danke, dass ich Sie 11 Jahre verwöhnen durfte.

Tschau und auf Wiedersehen.

Ihr
Marcel Krebs

Wer weiterhin mit mir und Sämi in Kontakt bleiben will, kann dies über meinen persönlichen Blog.
www.marcelkrebs.ch.

Dear Users
Sport-heute.ch closes its gates. After 11 years I would like to realize other projects, go on journeys and finally enjoy life to the fullest. There were 11 wonderful years with you. Sport-heute.ch will continue to exist as a picture book for at least the next few years. But every farewell can also be a new beginning. Now it is final. I wish you a good time. I would like to thank the readership and your honest enthusiasm with great gratitude. Thank you for spoiling you for 11 years.

Chess and goodbye.

you
Marcel Krebs

Anyone who wants to stay in touch with me and Sämi can do so through my personal blog.
www.marcelkrebs.ch.

 

 

...und dann leuchten die Augen... Der Grenchenberglauf 2016

Geschrieben von Marcel Krebs am .

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 Ein Lächeln lässt für einen Augenblick

die Schönheit der Seele aufleuchten. Walter Reisberger

 Grenchen, 17.6.2016 - mk. Rund 450 Athleten und Athletinnen standen heute Morgen an der Startlinie der 17. Austragung des Grenchenberglaufes. Die Favoriten Jeremy Hunt aus Porrentruy, die Berglaufweltmeisterin Martina Strähl aus Horriwil, Cédric Lehmann aus Krauchthal und Petra Eggenschwiler aus Rubigen. Diese Genannten wurden ihrer Favoritenrolle dann auch gerecht. Jeremy Hunt gewann bei den Männern mit über zwei Minuten Vorsprung. Bei den Frauen gewann wie erwartet die Weltmeisterin aus Horriwil mit gut neun Minuten Vorsprung. Strähl lief mitten in der Männerspitze als Sechste über die Ziellinie.  Auch wenn das Wetter während des Rennens nicht wie gewünscht mitspielte, war es zum Laufen doch angenehm. Der guten Laune im Feld tat dieses mittlerweile nervige Wetter nichts an. Die Stimmung war grossartig, das Erlebnis einmal mehr für jeden Einzelnen toll.

Wetter mit Tücken

Das Wetter, das in den letzten Wochen ein Auf und Ab mit uns spielt, machte da auch am Grenchenberg keine Ausnahme. Es verschonte die Läuferschar wenigstens mit seinem Nass während des Rennens. Die Sonne, die bekamen alle erst nach Zielankunft zu sehen. Kalte 9 ° C, zeigte das Thermometer im Ziel am Untergrenchenberg auf 1300 m/üM an. Für die Athleten waren das ideale Temperaturen, für die wartenden Zuschauer eine Rückversetzung in den Winter. Der Grenchenberg mit seiner prächtigen Fauna mochte dennoch auch dieses Jahr zu überzeugen. Das zeigten auch die vielen Wanderer, die sich auch heute auf die unzähligen Touren auf die Socken machten.

Das Renngeschehen

Jérémy Hunt feierte einen unangefochtenen Start-Ziel-Sieg. Der Jurassier befindet sich momentan in einer grossartigen Form. Hunt spurtete bereits die ersten 1000 Meter im Schnellzugtempo ab und liess seine Mitstreiter bald hinter sich und ausser Sichtweite. Bei der ersten Verpflegungsstelle bei Kilometer 3,7 betrug sein Vorsprung bereits 40 Sekunden. Die Verfolger mit Cédric Lehmann an der Spitze waren bereits durch einige Meter voneinander getrennt. Mittendrinn spulte die Bergweltmeisterin in der Langdistanz Martina Strähl seelenruhig ihre Laufkilometer ab, von Konkurrenz zu ihr war weit und breit nichts zu sehen. Beim Wäsmeli auf rund 1200 Höhenmetern und bei Kilometer 7,1 lag der führende Hunt fast zwei Minuten voraus. Diesen Vorsprung liess sich der Pruntrutter nicht mehr nehmen und siegte somit überlegen vor Cédric Lehmann und Simon Zahn. Martina Strähl konnte es diesen Sonntag gemütlich angehen lassen. Locker kam sie als sechste des gesamten Rennens mitten unter den Spitzenmännern ins Ziel.

Das Phänomen Grenchenberglauf

"An den Grenchenberglauf kommen nicht die verrückten Bergläufer, an den Grenchenberglauf kommen die Begeisterten Rennläufer." Diese Aussage eines unbekannten Läufers drückt das Gefühl von absoluter Begeisterung aus. In dieser wunderschönen Wandergegend am Grenchenberg zu laufen ist eben mehr, als nur laufen. Am alljährlichen Lauf mitzumachen heisst, sich mit der prachtvollen wilden Natur am Jura auseinanderzusetzen. Hier wo einst mächtige Weltmeere waren, ist eine Welt entstanden, die jeden der einen Schritt auf einen der vielen Wanderwege setzt, wie in Trance wandern lässt. Nirgends so nah, spürt man die Mutter Natur wie oben auf dem Grenchenberg. Der Blick weit in den Jura hinein bis an die französische Grenze oder die Augen weit unten ins Tal gerichtet, nach Grenchen und bei ganz klarer Sicht ganz hinten im Land, die mächtigen Berge des Berner Oberlandes zu sehen, ist unbeschreiblich schön. Das Geheimnis wieso diese einsame Landschaft hier oben auf dem Grenchenberg so fest mit ihren saftigen Wiesen und schroffen Felswänden einem packt, das wird immer ein Geheimnis bleiben. Faszinieren tuts auch ohne dieses Wissen trotzdem.

Die Resultate

Overall Männer

1. Jérémy Hunt Porrentruy  00:53:46 

2. Cédric Lehmann Krauchtal 00:55:47

3. Simon Zahnd Müledorf 00:56:03

Overall Frauen

1. Martina Strähl Horriwil 00:57:32

2. Petra Eggenschwiler 01:06:46

3. Tatiana von Allmen Steffisburg 01:07:26

(Alle Resultate)

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Der Grenchenberglauf begeistert auch die Jugend.

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Der Sieger Jérémy Hunt

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Martina Strähl gewinnt den Grenchenberglauf 

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Petra Eggenschwiler die Zweite

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Pius Schumacher aus Sursee - Zweiter in der Kategorie M45

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Das Glück ins Gesicht geschrieben. Läuferin im Ziel auf dem Grenchenberg.

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Keine abgekämpten Gesichter. Ein Schwatz in Ehren.

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Wer läuft ist glücklich!

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Geschafft! 

Das grosse Album vom Grenchenberglauf 2016

 

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Hier oben gibt es saftige Jurawiesen.

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Stephan Holzer aus Wintersingen hat die letzten hundert Meter vor sich.

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Stephan Strähl aus Oensingen kämpft sich durch und holt bei den M45 den sechsten Rang.

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DAS WAR DER GRENCHENBERGLAUF 2016

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