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Liebe Leser
Sport-heute.ch schliesst seine Tore. Nach 11 Jahren möchte ich andere Projekte verwirklichen, auf Reisen gehen und das Leben endlich in vollen Zügen geniessen. Es waren 11 wundervolle Jahre mit Ihnen. Sport-heute.ch bleibt mindestens die nächsten Jahre als Bilderbuch noch bestehen. Doch jeder Abschied kann auch ein neuer Anfang sein. Nun ist es endgültig. Ich wünsche Ihnen eine weiterhin schöne Zeit. Ich danke Ihnen für die Lesertreue und Ihre ehrliche Begeisterung mit grosser Dankbarkeit. Danke, dass ich Sie 11 Jahre verwöhnen durfte.

Tschau und auf Wiedersehen.

Ihr
Marcel Krebs

Wer weiterhin mit mir und Sämi in Kontakt bleiben will, kann dies über meinen persönlichen Blog.
www.marcelkrebs.ch.

Dear Users
Sport-heute.ch closes its gates. After 11 years I would like to realize other projects, go on journeys and finally enjoy life to the fullest. There were 11 wonderful years with you. Sport-heute.ch will continue to exist as a picture book for at least the next few years. But every farewell can also be a new beginning. Now it is final. I wish you a good time. I would like to thank the readership and your honest enthusiasm with great gratitude. Thank you for spoiling you for 11 years.

Chess and goodbye.

you
Marcel Krebs

Anyone who wants to stay in touch with me and Sämi can do so through my personal blog.
www.marcelkrebs.ch.

 

 

Grimms Tiere im Märchen und in der Wissenschaft

Geschrieben von Prof. Dr. Hans-Konrad Schmutz Anthropologie Universität Zürich am .

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Grimms Tiere im Märchen und in der Wissenschaft

Vom schlauen Fuchs, über den bösen Wolf bis hin zur sozial lebenden Hausmaus: Die Sonderausstellung «Grimms Tierleben» im Zoologischen Museum der Universität Zürich beleuchtet die Tiere aus Sicht des Märchens sowie der Biologie und vermittelt Eltern und Kindern ein vielschichtiges Tierbild.

Sie haben Charakter, die Protagonisten in den Tiermärchen von Jacob und Wilhelm Grimm: Der schlaue Fuchs, der gutmütige Bär, der schwatzhafte Sperling oder der bösartige Wolf. Die Rollen, welche die Tiere in den Märchen spielen, geben oft das Empfinden der Menschen ihnen gegenüber wieder. Doch was hat der verschlagene Fuchs im Märchen gemeinsam mit dem scheuen Fuchs als Forschungsobjekt der modernen Wildbiologie? Relativ wenig. Die Eigenschaften von Tieren in Märchen und Wissenschaft stehen im Fokus der neuen Sonderausstellung «Grimms Tierleben» im Zoologischen Museum der Universität Zürich.

Ein Zauberstab bringt Tiere zum Reden
Das Herzstück der Ausstellung ist ein Märchenwald mit 10 Tieren aus den grimmschen Fabeln. Rabe, Bär, Sperling, Wolf, Eule, Fuchs, Hase, Igel, Hirsch und Maus: Sie alle können Besucherinnen und Besucher für einmal zum Sprechen bringen. Durch die Berührung mit einem speziellen Zauberstab erzählen die Tiere, wie sie im Märchen dargestellt werden. Gelten sie als dumm oder klug, als Gruppentiere oder Einzelgänger? Die Maus bekundet: «Im Märchen sind wir Hausmäuse unscheinbar, die sprichwörtlichen grauen Mäuse halt. Wir sind nicht dumm, doch gelegentlich etwas zu vertrauensselig.»

Darüber hinaus laden zwei gemütliche Höhlen im Märchenwald zum Verweilen ein. Hier kann man bekannte und auch weniger bekannte Tiermärchen der Gebrüder Grimm hören: von den Sieben Raben, vom Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel, oder vom Sperling und seinen vier Kindern.

Von der grauen zur sozialen Hausmaus
Mitten im Märchenwald stösst man auf ein Camp, wo sich alles um die wissenschaftliche Erforschung der Tiere dreht. Vier Wissenschaftler stellen in Filmbeiträgen ihre Arbeit vor. Sie erklären, wie man Bär und Wolf in der freien Wildbahn im Dunkeln aufspürt, Fuchs und Dachs in die Fotofalle lockt, und wie sich Raben intelligent verhalten. Dass Märchen und Wissenschaft punkto Beschreibung der tierischen Eigenschaften stark auseinander liegen, veranschaulicht ein Beitrag mit der UZH-Professorin und Verhaltensbiologin Barbara König. Im Gegensatz zur grauen Märchenmaus weist die reale Hausmaus ein sehr komplexes Sozialverhalten auf. Weibchen etwa ziehen ihre Jungen gemeinschaftlich auf. Um zu erfahren, welche Mäuse miteinander Zeit verbringen, versehen die Forschenden sie mit einem Chip. Besucherinnen und Besucher können mithilfe eines Chip-Lesegeräts die Identifikation der Mäuse gleich selbst in der Ausstellung erproben.

Sechs Märcheninszenierungen runden die Ausstellung ab: Jeweils am ersten Sonntag im Monat führt ein Marionettentheater aus Winterthur inmitten der Ausstellung Märchen aus der Grimmschen Sammlung vor.

Ausstellung «Grimms Tierleben» – ab 8. November 2016 bis 28. Mai 2017
Hans-Konrad Schmutz, Professor am Anthropologischen Institut und Museum der Universität Zürich, hat die Sonderausstellung konzipiert. Diese wurde 2015 vom Naturmuseum Winterthur, dessen Direktor er damals war, produziert und erstmals gezeigt.

Daten Marionettentheater

04.12.16 «Schneeweisschen und Rosenrot»

08.01.17 «Rotkäppchen»

05.02.17 «Der Zaunkönig»

05.03.17 «Der Hase und der Igel»

02.04.17 «Der Wolf und die sieben jungen Geisslein»

07.05.17 «Die sieben Raben»

Weiterführende Informationen zu Führungen und Workshops: www.zm.uzh.ch

Zoologisches Museum

Universität Zürich

Karl Schmid-Strasse 4

8006 Zürich

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9–17 Uhr, Samstag und Sonntag 10–17 Uhr, Eintritt frei

2 Frontalansicht Ausstellung

Blick auf den Märchenwald in der Ausstellung. (Bild: Caspar Türler)

4 Ausstellung dunkel

Blick in die Ausstellung, im Hintegrund sieht man das Forschungscamp. (Bild: Caspar Türler)

5 Sperling

Tiere aus Grimms Märchen: Sperling und Wolf (Bild: Caspar Türler)

6 Forschungsstation

Forschungsstation über Mäuse, im Vordergrund ein Chip-Lesegerät um Mäuse zu identifizieren(Bild: Caspar Türler)

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