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Liebe Leser
Sport-heute.ch schliesst seine Tore. Nach 11 Jahren möchte ich andere Projekte verwirklichen, auf Reisen gehen und das Leben endlich in vollen Zügen geniessen. Es waren 11 wundervolle Jahre mit Ihnen. Sport-heute.ch bleibt mindestens die nächsten Jahre als Bilderbuch noch bestehen. Doch jeder Abschied kann auch ein neuer Anfang sein. Nun ist es endgültig. Ich wünsche Ihnen eine weiterhin schöne Zeit. Ich danke Ihnen für die Lesertreue und Ihre ehrliche Begeisterung mit grosser Dankbarkeit. Danke, dass ich Sie 11 Jahre verwöhnen durfte.

Tschau und auf Wiedersehen.

Ihr
Marcel Krebs

Wer weiterhin mit mir und Sämi in Kontakt bleiben will, kann dies über meinen persönlichen Blog.
www.marcelkrebs.ch.

Dear Users
Sport-heute.ch closes its gates. After 11 years I would like to realize other projects, go on journeys and finally enjoy life to the fullest. There were 11 wonderful years with you. Sport-heute.ch will continue to exist as a picture book for at least the next few years. But every farewell can also be a new beginning. Now it is final. I wish you a good time. I would like to thank the readership and your honest enthusiasm with great gratitude. Thank you for spoiling you for 11 years.

Chess and goodbye.

you
Marcel Krebs

Anyone who wants to stay in touch with me and Sämi can do so through my personal blog.
www.marcelkrebs.ch.

 

 

Rund 10 Millionen Euro Fördergelder für UZH-Forscher

Geschrieben von uni zürich am .

Foerdergelder Consolidator Grants UZH

ERC Consolidator Grants: UZH-Forscher erwerben insgesamt 10 Millionen Euro. (Fotolia.com)

 Fünf Wissenschaftler der Universität Zürich werden mit einem ERC Consolidator Grant ausgezeichnet. Sie erwerben insgesamt rund 10 Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat in Brüssel. Die Zürcher Projekte sind in der Krebsforschung, Molekularbiologie, Mikrobiologie, der Hirnforschung und der Theoretischen Physik angesiedelt.

Sie müssen viele Hürden nehmen – junge Wissenschaftler – bis sie ein eigenes Forschungsteam etabliert haben. Der Europäische Forschungsrat (ERC) unterstützt vielversprechende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Consolidator Grants, damit sie die Arbeit ihrer bereits erfolgreichen Forschergruppe konsolidieren können. 16 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Zürich haben sich im vergangenen Jahr für die ERC Consolidator Grants beworben. Nun haben fünf Professoren den Zuschlag für eine bis zu fünf Jahre dauernde Unterstützung erhalten. Die Projekte werden mit je bis zu 2 Millionen Euro gefördert.

Foerdergelder
ERC Consolidator Grants: UZH-Forscher erwerben insgesamt 10 Millionen Euro. (Fotolia.com)
Verträglichere Chemotherapeutika
Alternative chemotherapeutische Behandlungen stehen im Fokus von Gilles Gassers Projekt. Der UZH-Professor vom Institut für Chemie strebt wirksamere und mit weniger Nebenwirkungen einhergehende Chemotherapeutika an. Gemeinsam mit seinem Team analysiert er das Potenzial einer spezifischen Klasse von Antikrebsmitteln, sogenannte inerte Ruthenium(II)-Komplexe. Seine Forschungsergebnisse könnten grundlegend sein für eine neue Generation von leistungsfähigen und sicheren Chemotherapeutika.

Reparatur der DNA besser verstehen
Das ERC-Projekt von Prof. Petr Cejka erforscht die Mechanismen der DNA-Reparatur. Den Molekularbiologen interessiert die «homologe Rekombination», die dann zum Zuge kommt, wenn die DNA in beiden Strängen der Doppelhelix gebrochen ist. Die Rekombination macht sich den Umstand zu Hilfe, dass in den meisten Zellen mehr als eine Kopie der genetischen Information vorhanden ist. Proteine nutzen diese identische bzw. homologe Kopie der DNA zur Reparatur. Dank der Zusammenarbeit mit UZH-Professor Martin Jinek, Starting-Grant-Gewinner im Jahr 2013, soll zudem die Wirksamkeit der «Genom-Editierung» verbessert werden – eine neue, effiziente Methode, um das Erbgut kostengünstig zu verändern.

Wie Stammzellen altern
Lebenslag bildet das Gehirn aus Stammzellen neue Nervenzellen. Diese Neurogenese ist für Lern- und Gedächtnisvorgänge wichtig. Eine verminderte Neurogenese wird mit vielen neuropsychiatrischen Erkrankungen wie Depression oder Demenz verknüpft. Die Gruppe von Prof. Sebastian Jessberger am Institut für Hirnforschung hat vor kurzem einen neuen Mechanismus entdeckt, dank dem Stammzellen relativ lange Zeit frei von Alterungsschäden bleiben. Eine Diffusionsbarriere sortiert während der Zellteilung etwa defekte Eiweisse. Welche Rolle diese Barriere für die Alterung von Stammzellen spielt und aus welchen Molekülen sie aufgebaut ist, wird nun das geförderte Forschungsprojekt untersuchen. Jessbergers Experimente sollten neue Erkenntnisse bringen, wie Stammzellen im Organismus altern und letztlich erhellen, wie pathologische Alterungsprozesse zu stoppen sind.

Wie Bakterien kommunizieren
Bakterien können miteinander kommunizieren, Güter austauschen – allgemein ihre Aktionen koordinieren. Wie genau diese Koordination stattfindet, und was sie den Bakterien nützt, wird Rolf Kümmerli, Professor am Institut für Pflanzen- und Mikrobiologie, in seinem mit rund 2,2 Millionen Franken finanzierten Projekt untersuchen. Mit Hilfe von Fluoreszenz-Mikroskopie kann das kooperative Verhalten einzelner Bakterien über die Zeit hinweg studiert werden. Untersucht wird dabei die Rolle von chemischen Molekülen, die Informationen zwischen Bakterien austauschen. Eine weitere Frage ist, ob Bakterien chemische Kommunikation nutzen können um sich innerhalb der Gruppe auf eine Arbeitsteilung zu einigen. Rolf Kümmerlis Projekt soll nicht nur grundlegende biologische Fragen beantworten, sondern auch angewandte Aspekte, etwa wie bakterielle Krankheitserreger kommunizieren, berücksichtigen.

Dunkle Energie relativistisch erhellen
Die genauen physikalischen Vorgänge im frühen Universum und die Grundlagen der Dunklen Energie sind nach wie vor unklar. Es sind derzeit grosse Beobachtunsgprogramme geplant, die Millionen von Galaxien präzise vermessen werden und somit enorme statistische Aussagekraft haben. Denn trotz fortschrittlicher Beobachtungen basieren die derzeitigen Theorien zur Beschreibung von Galaxienclustern nach wie vor auf der Newtonschen Mechanik. Diese reicht aber zur Vermessung und Beschreibung von relativistischen Effekten nicht aus. Prof. Jaiyul Yoo vom Institut für Theoretische Physik der Universität Zürich hat in den letzten Jahren die erste relativistische Beschreibung von Galaxienclustern geliefert und konnte im Zuge dessen demonstrieren, dass wichtige aus der Allgemeinen Relativitätstheorie abgeleiteten Effekte bereits mit aktuellen Beobachtungen messbar sind. Sein Forschungsvorhaben zielt darauf ab, feine relativistische Effekte zu nutzen, um neuartige Methoden für die Erforschung der Struktur des Universums zu entwickeln.

European Research Council (ERC) Consolidator Grant

Die ERC Consolidator Grants fördern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Nationalitäten ab sieben bis zu zwölf Jahren nach der Promotion, die bereits einen wissenschaftlichen Erfolg nachweisen können. Neben den Consolidator Grants verleiht der Europäische Forschungsrat auch die ERC Starting und ERC Advanced Grants.

Die geförderten Forschungsprojekte:
Prof. Gilles Gasser: «Towards Novel Inert (Photo-)toxic Ru(II) Polypyridyl Complexes»; 2 Mio. Euro
Prof. Petr Cejka: «Nucleases in homologues recombination: from basic principles to genome editing»; 1'999’014 Mio. Euro
Prof. Sebastian Jessberger: «Mechanisms and functional significance of diffusion barriers for asymmetric segregation of age in neural stem cells»; 2 Mio. Euro
Prof. Rolf Kümmerli: «Bacterial cooperation at the individual cell level»; 1'994’981 Mio. Euro
Prof. Jaiyul Yoo: «General Relativistic Effect in Galaxy Clustering as a Novel Probe of Inflationary Cosmology»; 1'991’721 Mio. Euro

ERC Consolidator Grants

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