sman

Liebe Leser
Sport-heute.ch schliesst seine Tore. Nach 11 Jahren möchte ich andere Projekte verwirklichen, auf Reisen gehen und das Leben endlich in vollen Zügen geniessen. Es waren 11 wundervolle Jahre mit Ihnen. Sport-heute.ch bleibt mindestens die nächsten Jahre als Bilderbuch noch bestehen. Doch jeder Abschied kann auch ein neuer Anfang sein. Nun ist es endgültig. Ich wünsche Ihnen eine weiterhin schöne Zeit. Ich danke Ihnen für die Lesertreue und Ihre ehrliche Begeisterung mit grosser Dankbarkeit. Danke, dass ich Sie 11 Jahre verwöhnen durfte.

Tschau und auf Wiedersehen.

Ihr
Marcel Krebs

Wer weiterhin mit mir und Sämi in Kontakt bleiben will, kann dies über meinen persönlichen Blog.
www.marcelkrebs.ch.

Dear Users
Sport-heute.ch closes its gates. After 11 years I would like to realize other projects, go on journeys and finally enjoy life to the fullest. There were 11 wonderful years with you. Sport-heute.ch will continue to exist as a picture book for at least the next few years. But every farewell can also be a new beginning. Now it is final. I wish you a good time. I would like to thank the readership and your honest enthusiasm with great gratitude. Thank you for spoiling you for 11 years.

Chess and goodbye.

you
Marcel Krebs

Anyone who wants to stay in touch with me and Sämi can do so through my personal blog.
www.marcelkrebs.ch.

 

 

November - Monat der Traurigkeit

Geschrieben von Marcel Krebs am .

s22

Alle Fotos mk für sph

aa12

Im deutschen November

Friedrich Nietzsche

Dies ist der Herbst: der bricht dir noch das Herz!
Fliege fort! fliege fort!
Die Sonne schleicht zum Berg
Und steigt und steigt
und ruht bei jedem Schritt.
Was ward die Welt so welk!
Auf müd gespannten Fäden spielt
Der Wind sein Lied.
Die Hoffnung floh
Er klagt ihr nach.

Dies ist der Herbst: der bricht dir noch das Herz.
Fliege fort! fliege fort!
Oh Frucht des Baums,
Du zitterst, fällst?
Welch ein Geheimnis lehrte dich
Die Nacht,
Daß eis'ger Schauder deine Wange,
Die purpur-Wange deckt?

Du schweigst, antwortest nicht?
Wer redet noch?

Dies ist der Herbst: der bricht dir noch das Herz.
Fliege fort! fliege fort!
"Ich bin nicht schön"
- so spricht die Sternenblume
"Doch Menschen lieb' ich
Und Menschen tröst' ich
sie sollen jetzt noch Blumen sehn,
nach mir sich bücken
ach! und mich brechen -
in ihrem Auge glänzet dann
Erinnerung auf,
Erinnerung an Schöneres als ich:
- ich seh's, ich seh's - und sterbe so".

Dies ist der Herbst: der bricht dir noch das Herz!
Fliege fort! fliege fort!

___________________________________________

Dübendorf, 8.11.16 mk. Tief hängen die Wolken am Himmel, die Novemberzeit ist Grau und jeder Farbtupfer bunter Farben der sich manchmal nach einem nebelverhangenen Morgen an den Bäumen, auf den Feldern und am Himmel zeigt, hellt mein Gesicht auf. In diesen Tagen kehrt bei mir jeweils Stille ein. Gedankenversunken lauf ich durch die Novemberlandschaft. Erinnerungen an die Lieben, Erinnerungen an Verstorbene und Erinnerungen an Trauriges, dass mich im Leben ab und zu begleitet hat, lassen mich auch manchmal in ein nie zu Ende gehendes Tief fallen. Nicht umsonst warnen Psychologen von den Novembertagen. In dieser Zeit fallen Menschen manchmal  in eine Psychose. Verbitterung, statt Freude und manchmal Hass statt Liebe rütteln uns ohne Nachsicht durch. Novembertage können dennoch auch Gutes bewirken. Sie geben mir jedenfalls immer wieder Gelegenheit an Vergangenes zu denken, es zu verarbeiten und so mit einem ganz neuen Gefühl der Freiheit wieder aufzustehen. Und ehrlich gesagt tut es auch gut, manchmal still und leise ganz einfach auf einem Bänklein zu sitzen, in die Welt hinaus zu schauen und seine eigene Festplatte neu zu ordnen. 

Wie laufen wir heute gehetzt durch die Zeit. Ist das noch das Leben, das wir uns erträumt haben? Wir sparen für ein Haus und für andere Luxusartikel, machen uns selbst zum Sklaven von Banken, Versicherungen und andere die uns unserer Freiheit berauben, sparen für die Zukunft und vergessen dabei aber auch, dass das Leben gerade jetzt stattfindet. Was verpassen wir alles, auf was verzichten wir alles, nur um im Luxus und im momentanen Wohlstand zu leben? Befriedigt uns dieses Materielle? Befriedigt uns diese furchtbare Hetze durchs Leben, durch unser kostbares Leben? Wie lange wohl hilft uns das? Wann haben wir unseren Untergebenen das letzte Mal gelobt, wann haben wir unsere Freunde in die Arme genommen, wann haben wir das letzte Mal danke gesagt? Wann haben wir uns hingesetzt, unser Herz gefragt, geht es Dir gut? 

Ich wünsche Ihnen wunderschöne Novembertage.

Ihr Marcel Krebs

Don Moen mit seinen wunderbaren Liedern gibt mir immer wieder Kraft und Zuversicht.

 s1

s18

s7

s14

s12

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren