sman

Liebe Leser
Sport-heute.ch schliesst seine Tore. Nach 11 Jahren möchte ich andere Projekte verwirklichen, auf Reisen gehen und das Leben endlich in vollen Zügen geniessen. Es waren 11 wundervolle Jahre mit Ihnen. Sport-heute.ch bleibt mindestens die nächsten Jahre als Bilderbuch noch bestehen. Doch jeder Abschied kann auch ein neuer Anfang sein. Nun ist es endgültig. Ich wünsche Ihnen eine weiterhin schöne Zeit. Ich danke Ihnen für die Lesertreue und Ihre ehrliche Begeisterung mit grosser Dankbarkeit. Danke, dass ich Sie 11 Jahre verwöhnen durfte.

Tschau und auf Wiedersehen.

Ihr
Marcel Krebs

Wer weiterhin mit mir und Sämi in Kontakt bleiben will, kann dies über meinen persönlichen Blog.
www.marcelkrebs.ch.

Dear Users
Sport-heute.ch closes its gates. After 11 years I would like to realize other projects, go on journeys and finally enjoy life to the fullest. There were 11 wonderful years with you. Sport-heute.ch will continue to exist as a picture book for at least the next few years. But every farewell can also be a new beginning. Now it is final. I wish you a good time. I would like to thank the readership and your honest enthusiasm with great gratitude. Thank you for spoiling you for 11 years.

Chess and goodbye.

you
Marcel Krebs

Anyone who wants to stay in touch with me and Sämi can do so through my personal blog.
www.marcelkrebs.ch.

 

 

Bisher unbekannte weltweite ökologische Katastrophe aufgedeckt

Geschrieben von Prof. Dr. Hugo Bucher Direktor Paläontologisches Institut und Museum Universität Zürich am .

Graphical abstract deutsch PAH

Überblick über den zeitlichen Ablauf der Krisen während des Trias. Die jetzt entdeckte Katastrophe fand rund 500'000 Jahre nach dem Massenaussterben an der Perm/Trias-Grenze statt. (Bild UZH)

 In der Erdgeschichte kam es mehrmals zu einem Massenaussterben mit entsprechenden Konsequenzen für die Umwelt. Forschende der Universität Zürich haben nun eine weitere Katastrophe vor rund 250 Millionen Jahren entdeckt, die während der Unteren Trias die vorherrschende Vegetation völlig veränderte.

In der Erdgeschichte kam es mehrmals zu einem globalen Massenaussterben. Eine der grössten bisher bekannten Umwälzungen fand vor rund ca. 252 Million Jahren an der Grenze vom Perm zur Trias statt. Fast alle meeresbewohnenden Arten sowie zwei Drittel aller Reptilien und Amphibien starben aus. Kurzzeitige Diversitätsabnahmen gab es auch in der Pflanzenwelt. Diese erholte sich jedoch innerhalb einiger Tausend Jahre, sodass wieder ähnliche Bedingungen herrschten wie zuvor.

Wechsel der Flora innerhalb von wenigen Tausend Jahren
Forschende des Paläontologischen Instituts und Museums der Universität Zürich haben nun eine weitere, bisher unbekannte ökologische Krise ähnlichen Ausmasses in der Unteren Trias entdeckt. Das Team um Peter A. Hochuli und Hugo Bucher konnte aufzeigen, dass ungefähr 500‘000 Jahre nach der grossen Naturkatastrophe an der Perm/Trias-Grenze ein weiteres Ereignis die Vegetation grundlegend und nachhaltiger veränderte.

Die Wissenschaftler untersuchten über 400 Meter mächtige Sedimente aus Nordost-Grönland. Kohlenstoff-Isotopenkurven legen nahe, dass innerhalb von wenigen Tausend Jahren die vorherrschenden Samenfarne und Nadelgehölze durch eine Vegetation von Sporenpflanzen abgelöst wurden. Einige Sporenpflanzen wie Farne sind auch heute dafür bekannt, dass sie lebensfeindliche Bedingungen besser überstehen können als höher entwickelte Pflanzen.

Katastrophale ökologische Umwälzung verändert die Pflanzenwelt
Bisher ging man davon aus, dass sich während der Unteren Trias vor 252,4 bis 247,8 Millionen Jahren die Umwelt langsam erholte. «Die gleichzeitig auftretenden, einschneidenden Veränderungen der Flora und die Zusammensetzung der Kohlenstoff-Isotope legen den Schluss nahe, dass der wirkliche Einschnitt in der Vegetation erst in der Unteren Trias, also rund 500'000 Jahre später als bisher angenommen stattfand», erklärt Peter A. Hochuli.

Die Forscher konnten das Massenaussterben der Vegetation nicht nur in Grönland beobachten. Schon vor einigen Jahren haben sie in einigen Sedimentproben aus Pakistan erste Hinweise auf diese Florenwende entdeckt. Zudem zeigen neuste Datierungen vulkanischer Aschen von australischen Wissenschaftlern, dass auch in Australien die bedeutendste Veränderung der Pflanzenwelt erst einige Hunderttausend Jahre nach der Perm/Trias-Grenze passierte. In dieser Periode starb zudem die dort ansässige Samenpflanzengruppe der Glossopteriden aus, die bisher dem Perm zugeordnet war. Aufgrund dieser Befunde müssen nun die Sedimentabfolgen des Urkontinents Gondwanaland auf der Südhalbkugel neu interpretiert werden.

Krise wurde vermutlich durch Vulkanausbrüche ausgelöst
Warum es zu dieser neu beschriebenen Naturkatastrophe kam, ist noch nicht ganz geklärt. «Wir sehen jedoch einen Zusammenhang zwischen diesem bisher unbekannten, weltweiten Ereignis und den enormen Vulkanausbrüchen, die aus der Unteren Trias des heutigen Sibirien bekannt sind», erklärt Hugo Bucher, Direktor des Paläontologischen Instituts und Museums der UZH.

Literatur:
Peter A. Hochuli, Anna Sanson-Barrera, Elke Schneebeli-Hermann & Hugo Bucher. Severest crisis overlooked - Worst disruption of terrestrial environments postdates the Permian–Triassic mass extinction. Nature Scientific Reports. June 24, 2016.
Doi: 10.1038/srep28372

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren