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Liebe Leser
Sport-heute.ch schliesst seine Tore. Nach 11 Jahren möchte ich andere Projekte verwirklichen, auf Reisen gehen und das Leben endlich in vollen Zügen geniessen. Es waren 11 wundervolle Jahre mit Ihnen. Sport-heute.ch bleibt mindestens die nächsten Jahre als Bilderbuch noch bestehen. Doch jeder Abschied kann auch ein neuer Anfang sein. Nun ist es endgültig. Ich wünsche Ihnen eine weiterhin schöne Zeit. Ich danke Ihnen für die Lesertreue und Ihre ehrliche Begeisterung mit grosser Dankbarkeit. Danke, dass ich Sie 11 Jahre verwöhnen durfte.

Tschau und auf Wiedersehen.

Ihr
Marcel Krebs

Wer weiterhin mit mir und Sämi in Kontakt bleiben will, kann dies über meinen persönlichen Blog.
www.marcelkrebs.ch.

Dear Users
Sport-heute.ch closes its gates. After 11 years I would like to realize other projects, go on journeys and finally enjoy life to the fullest. There were 11 wonderful years with you. Sport-heute.ch will continue to exist as a picture book for at least the next few years. But every farewell can also be a new beginning. Now it is final. I wish you a good time. I would like to thank the readership and your honest enthusiasm with great gratitude. Thank you for spoiling you for 11 years.

Chess and goodbye.

you
Marcel Krebs

Anyone who wants to stay in touch with me and Sämi can do so through my personal blog.
www.marcelkrebs.ch.

 

 

Der figurative Pollock

Geschrieben von KMB am .

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Stenographic Figure um 1942, The Museum of Modern Art, New York, Mr. and Mrs. Walter Bareiss Fund (Foto: © 2016 Digital Image MoMA, New York/Scala, Florenz)

 Der figurative Pollock

 02.10.2016 – 22.01.2017 | Neubau, 2. Obergeschoss Kuratorin: Nina Zimmer

«Wenn man aus dem Unbewussten heraus malt, müssen zwangsläufig Figuren hervortreten», sagte Jackson Pollock 1956 in einem berühmten Gespräch mit Selden Rodman. Mit dem amerikanischen Maler verbindet man jedoch üblicherweise die abstrakten Drip Paintings. Das umfangreiche figurative Werk, das er davor schuf, und die figurativen Gemälde, in welche die «Dripping»-Phase mündete, sind dagegen viel weniger bekannt. Die grosse Sonderausstellung im Kunstmuseum Basel widmet sich erstmals dieser Perspektive auf den Künstler und möchte konzentriert diese figurativen Aspekte im Schaffen des Künstlers beleuchten und einen neuen Blick auf sein knapp drei Jahrzehnte umspannendes Werk werfen.

Der figurative Pollock widmet sich den verschiedenen Phasen des Frühwerks, in denen der Künstler den Regionalismus seines Lehrers Thomas Hart Benton verarbeitete, aber auch die grosse Kunstgeschichte – El Greco, Michelangelo, Rembrandt und die Meister des italienischen Barocks – rezipierte. In den darauffolgenden Jahren geriet die europäische Moderne in Pollocks Blickfeld, vor allem Pablo Picasso, an dem er sich geradezu abarbeitete. Genauso fand in Pollocks Werk aber auch das Studium der Kunst der nordamerikanischen Ureinwohner seinen Niederschlag. Entscheidend prägten ihn des Weiteren die grossen Wandbilder, die in den 1930er- und 1940er-Jahren von den mexikanischen Muralisten geschaffen wurden: Das Werk von David Alfaro Siqueiros, José Clemente Orozco und Diego Rivera, denen er auch persönlich begegnete, veränderte Pollocks Vorstellung von Figuration.

Die Ausstellung gewährt einen repräsentativen Überblick über Pollocks künstlerische Entwicklung als figurativer Maler von der Mitte der 1930er-Jahre bis zu seinem frühen Unfalltod 1956. Die grossformatigen Drip Paintings, die in der kurzen Zeitspanne zwischen 1947 und 1950 entstanden, zeigen wir in diesem Ausstellungskontext nur andeutungsweise. Das Fehlen dieser berühmten Gemälde bildet eine bewusst gesetzte Leerstelle, die es ermöglicht, die Kontinuität zwischen den oftmals marginalisierten Werken der 1930er- und 1940er-Jahre und den bekannten grossformatigen Bildern der 1950er-Jahre unmittelbar nachzuvollziehen. So zeigen wir eine eindrucksvolle Gruppe der aus der «Dripping»-Phase hervorgegangenen Black and White Paintings sowie die letzten Werke der 1950er-Jahre, die permanent um die Frage der Figur kreisen.

Im Ganzen sind rund 100 Gemälde und Arbeiten auf Papier zu sehen, neben wichtigen Arbeiten aus Privatsammlungen auch hochkarätige Werke aus Museumssammlungen in Europa, den USA, Australien und Japan.

Die Ausstellung wird unterstützt durch:
Credit Suisse
Bundesamt für Kultur
Pierrette Schlettwein
Stiftung für das Kunstmuseum Basel

KUNSTMUSEUM BASEL

Eröffnung der Ausstellung Der figurative Pollock am Samstag, 1. Oktober 2016, um 17.00 Uhr im Kunstmuseum Basel | Neubau.

Es sprechen:

Guy Morin, Regierungspräsident Basel-Stadt
Josef Helfenstein, Direktor
Nina Zimmer, Kuratorin der Ausstellung

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