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Liebe Leser
Sport-heute.ch schliesst seine Tore. Nach 11 Jahren möchte ich andere Projekte verwirklichen, auf Reisen gehen und das Leben endlich in vollen Zügen geniessen. Es waren 11 wundervolle Jahre mit Ihnen. Sport-heute.ch bleibt mindestens die nächsten Jahre als Bilderbuch noch bestehen. Doch jeder Abschied kann auch ein neuer Anfang sein. Nun ist es endgültig. Ich wünsche Ihnen eine weiterhin schöne Zeit. Ich danke Ihnen für die Lesertreue und Ihre ehrliche Begeisterung mit grosser Dankbarkeit. Danke, dass ich Sie 11 Jahre verwöhnen durfte.

Tschau und auf Wiedersehen.

Ihr
Marcel Krebs

Wer weiterhin mit mir und Sämi in Kontakt bleiben will, kann dies über meinen persönlichen Blog.
www.marcelkrebs.ch.

Dear Users
Sport-heute.ch closes its gates. After 11 years I would like to realize other projects, go on journeys and finally enjoy life to the fullest. There were 11 wonderful years with you. Sport-heute.ch will continue to exist as a picture book for at least the next few years. But every farewell can also be a new beginning. Now it is final. I wish you a good time. I would like to thank the readership and your honest enthusiasm with great gratitude. Thank you for spoiling you for 11 years.

Chess and goodbye.

you
Marcel Krebs

Anyone who wants to stay in touch with me and Sämi can do so through my personal blog.
www.marcelkrebs.ch.

 

 

RIO 2016 Spiele des Ausschlusses - Darum berichtete Sport-heute.ch nicht über Rio 2016

Geschrieben von Marc Joly - Lisa Flückiger am .

Rio 2016 Spiele des Ausschlusses

 Einschüchterung, Vertreibung, willkürliche Verhaftungen, physische Gewalt, sexuelle Ausbeutung: Terre des Hommes veröffentlicht heute ein Dossier, das die verheerenden Auswirkungen der Olympischen Spiele 2016 auf das Leben tausender Kinder und Jugendlicher Rio de Janeiros belegt.

Im Bericht «Breaking records: Child rights violations during Rio 2016 Olympics» dokumentiert Terre des Hommes im Rahmen ihrer Kampagne Children Win zahlreiche Verletzungen der Kinderrechtskonvention vor und während der Spiele. Die von der Organisation gesammelten Statistiken, Videozeugnisse, sowie das komplette Dossier sind ab sofort über

www.childrenwin.org

zugängig.

Der Rapport enthüllt dramatische Zahlen

· Seit Brasilien den Zuschlag für die Olympischen Spiele erhalten hat, wurden laut offiziellen Zahlen 22 000 Familien aus ihren Häusern und Quartieren in Rio vertrieben.

· Im Vergleich zu 2015 stieg im olympischen Jahr die Zahl der Auslastung der Jugendgefängnisse um 48 Prozent auf über 224% an.

· Unverhältnismässige Gewalt durch die Polizei: 75 Minderjährige, die gegen die negativen Folgen der Spiele protestierten, wurden ohne offensichtlichen Grund verhaftet. Die Polizei ging mit Tränengas, Schlagstöcken, Rauch- und Betäubungsgranaten und Gummigeschossen gegen die jungen Demonstranten vor.

· Während der zwei Wochen der Spiele wurden mindestens zwei Jugendliche von der Polizei getötet.

· Zwei Jugendliche starben an den Folgen eines Brandes in ihrer Zelle. Neun mitinhaftierte Jugendliche erlitten schwere Verbrennungen.

· Drei junge Mädchen, 15- und 16-jährig, konnten vor der sexuellen Ausbeutung gerettet werden, der sie an einem Strand nahe des olympischen Dorfes zum Opfer fielen. Am 29. August prangerte die Zeitung El Pais die Ausbeutung von 14- bis 21-jährigen Mädchen gleich gegenüber dem Olympiastadium an.

Dies sind nur einige Beispiele der systematischen Kinder-und Menschenrechtsverletzungen, die vor und während der Austragung der Olympischen Spiele in Rio stattfanden.

Wir wollen die Spielregeln ändern

Terre des Hommes will den Kreislauf der Gewalt, der oft mit sportlichen Megaevents einhergeht, brechen. Der heute veröffentliche Bericht schliesst mit einer Reihe grundlegender und nicht verhandelbarer Empfehlungen. Die Forderungen sind klar: Das Internationale Olympische Komitee muss die Einhaltung der Grundrechte von Kindern und Jugendlichen im Kontext von grossen Sportveranstaltungen garantieren.

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