sman

Liebe Leser
Sport-heute.ch schliesst seine Tore. Nach 11 Jahren möchte ich andere Projekte verwirklichen, auf Reisen gehen und das Leben endlich in vollen Zügen geniessen. Es waren 11 wundervolle Jahre mit Ihnen. Sport-heute.ch bleibt mindestens die nächsten Jahre als Bilderbuch noch bestehen. Doch jeder Abschied kann auch ein neuer Anfang sein. Nun ist es endgültig. Ich wünsche Ihnen eine weiterhin schöne Zeit. Ich danke Ihnen für die Lesertreue und Ihre ehrliche Begeisterung mit grosser Dankbarkeit. Danke, dass ich Sie 11 Jahre verwöhnen durfte.

Tschau und auf Wiedersehen.

Ihr
Marcel Krebs

Wer weiterhin mit mir und Sämi in Kontakt bleiben will, kann dies über meinen persönlichen Blog.
www.marcelkrebs.ch.

Dear Users
Sport-heute.ch closes its gates. After 11 years I would like to realize other projects, go on journeys and finally enjoy life to the fullest. There were 11 wonderful years with you. Sport-heute.ch will continue to exist as a picture book for at least the next few years. But every farewell can also be a new beginning. Now it is final. I wish you a good time. I would like to thank the readership and your honest enthusiasm with great gratitude. Thank you for spoiling you for 11 years.

Chess and goodbye.

you
Marcel Krebs

Anyone who wants to stay in touch with me and Sämi can do so through my personal blog.
www.marcelkrebs.ch.

 

 

Die Besten nur die Besten - Das Beste nur das Beste

Geschrieben von Marcel Krebs am .

die besten 1

Bild Sport-heute.ch

Die Besten überall nur die Besten

 

Sicher haben Sie sich auch schon darüber aufgeregt. Man spricht nur immer von den Besten, vom Besten und von der Bestenliste. Klar ist, alles, was man messen kann, kann man auch numerisch ordnen. Macht das überhaupt einen Sinn? Wer bw. wären die Besten, wenn das Fussvolk nicht mitmachen würde? Wären da denn die Besten immer noch die Besten? Würden sie sich getrauen, die Besten zu sein?  Das alles ist ein bisschen Spitz formuliert, doch in unserer Gesellschaft geht es demzufolge nur um die Besten. Sonst nämlich würden wir nicht immer davon reden. Ein Beispiel sind die Zeitungen. Da wird von jeder Sensation, von jedem der eine grossartige Leistung vollbracht hat oder von jeder, die sich bravourös ins Rampenlicht gestellt hat berichtet. Wo bleiben da die Anderen? Blättert man bw. am Morgen die vielen Blätter durch, dann springen einem nur Titel wie "Er hat überragend gewonnen" "Susi Meisterhans holt den Award" "Tennisstar Karl Lupfi haut sie alle in den Boden". Ist das alles? Wo bleiben wir, das Volk? Wird von uns auch so in Schlagzeilen berichtet? Die grösste Chance besteht, wenn einer mit dem Gesetz in Konflikt kommt. Einer mit Weltstar Rudi Ratlos fotografiert wird etc.etc. 

Warum nur, warum, lassen sich Hunderttausende mit solchem Schwachsinn ködern? Ist nur das ganz Grosse gut genug? 

Ich glaube nicht. Qualität ist es meistens nicht. Doch es gilt: Qualität und Quantität fangen im Wort mit dem gleichen Buchstaben an. Können wir bw. nicht auch in unserer Gemeinde auf etwas stolz sein? Vielleicht sogar in unserer eigenen Familie? Muss ich da denn wirklich an ein Konzert gehen, wo bereits im Dezember angekündigt wird, das 50-60000 Zuschauer auf einer Wiese am See erwartet werden? 60 Tausend ihren Abfall liegen lassen und 60 Tausend die Luft und die Landschaft verpesten?  Asterix hatte immer den coolen Spruch: "Die spinnen die Römer". Ich glaube der hat nicht nur im alten Rom vor vielen Tausend Jahren seine Berechtigung erlangt. Die spinnen nämlich heute noch mehr, die Macher solcher Anlässe. Muss ich da wirklich hin, muss ich mir so etwas antun?

Doch, es spielen dort die Besten der Besten. So bin ich auch da der berühmte Mitläufer und schon überhaupt nicht der Beste. Will ich nie der Beste sein? Überhaupt nie? Es gäbe da eine Lösung. Wenn alle nicht Besten nicht an diese Veranstaltung gingen, so wären das dort bw. nicht die Besten. Wer sagt schon jemandem du bist der Beste oder ihr seid die Besten, wenn niemand zuhört? Dann sind nicht die auf der Bühne dort die Besten, dann sind auf einmal wir die Besten, den wir haben uns zusammen zu den Besten gemacht. Da wären wir alle glücklich. 

Ich bin weder grün, noch rot und schwarz, noch stehe ich links oder rechts. Doch ich bin einer von denen, dem dieses Schlamassel, dass die Besten anrichten langsam aber sicher auf die Pelle geht. 

 Wir glauben nämlich und das vor allem die Besten, dass wir tatsächlich die Besten sind. Alles das bisher gemacht wurde ist Dreck. Sind wir aber wirklich die Besten? Tragen wir Sorge zu unserer Welt, zu unserer Umwelt, zu unseren Freunden? Wenn es um das Beste geht, kümmert das die Besten wenig, wenn andere Leiden oder draufgehen. Sie müssen sich mit solchem Kram ja nicht rumschlagen. Sie sind die Besten. Das grösste Übel an der Sache ist aber, dass sich diese Besten noch wohl fühlen, sich sicher sind, dass sie die besten sind. Sie sind sich nicht bewusst, dass ohne ihr Fussvolk sie niemals zu den Besten gehören würden. 

 Das Beste vom Besten könnte man ruhig auch auf unseren Beruf, (Ich bin der Bester der Abteilung, ich bin der Beste als Chef) und unsere Bahn, (Wir sind pünktlich, wir tun alles für unsere Reisende, wir sind ganz einfach das Beste was Sie als Pendler erwarten können) und die Schule, (Nur die Besten werden die Zukunft überleben, also strengt euch an) etc. etc. 

Das alles war vielleicht etwas spitz. Doch wollen Sie tatsächlich immer noch zu den Besten gehören? Wollen Sie nicht leben? Wollen Sie der Gehetzte sein? Wollen Sie das Leben verpassen? Wollen Sie nicht mit Ihrer Familie zusammen geniessen? Wollen Sie lieber den Doktor besuchen, als gemütlich irgendwo in der Natur sitzen und sich Bräunen lassen? 

Wollen Sie immer noch der Beste sein? 

Wollen Sie lieber mit Herzproblemen kämpfen als ein Wochenende mit Wandern verbringen? Wollen Sie lieber viel Geld verdienen als gesund und zufrieden sein?

Wollen Sie immer noch der Beste sein?

Die Antwort überlasse ich Ihnen ganz allein. Machen Sie einen Spaziergang, gehen Sie in den Wald und fragen Sie sich, muss ich der Beste sein? Fragen Sie sich auch: Kenne ich meine Familie, meine Kinder und meine Frau überhaupt? Spiele ich mit den Kindern, gehe ich mit meiner Frau aus? Nehme ich an ihrem Leben teil? Achte ich die Armen, helfe ich, wo ich kann? Schenke ich den Behinderten genügend Aufmerksamkeit? Habe ich überhaupt Zeit, um zu leben?

Will ich immer noch der Beste sein? Habe ich überhaupt Freunde? Nur die Besten? Bin ich da immer noch der Beste?

 

Marce Krebs

 

Freunde
Was wär ich ohne Freunde,
was wär ich ohne dich?
Ich läg als kleines Puzzleteil
allein auf leerem Tisch.

Bei mir käm niemand je vorbei
und lobte meinen Kuchen,
den ich so blitzschnell zaubern kann
bei plötzlichen Besuchen.

Mein Gästebett, das bliebe leer,
mein Kaffee ungetrunken,
und ohne Freunde wäre ich
in Schwermut längst versunken.

Wenn ich auf langen Reisen bin,
wem sollte ich wohl schreiben?
Ganz ohne Freunde könnte ich
doch gleich am Nordpol bleiben.

Und jedes Fest bei mir im Haus
ist doch erst wirklich schön,
wenn neben Nachbarn und Bekannten
auch gute Freunde stehn.

Wir sind wie Teile eines Puzzles,
eins ganz allein gibt keinen Sinn.
Und deshalb bin ich so zufrieden,
dass ich mit dir (euch) befreundet bin.

Renate Eggert-Schwarten

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Kommentare   

0 #1 Lynell 2016-11-15 12:30
Great work! This is the kind of info that should be shared around the internet.

Disgrace on the seek engines for now not positioning this submit higher!
Come on over and talk over with my web site . Thank you =)

Have a look at my web-site ... shopping blog: http://www.superkingads.in/user/profile/148278
Zitieren