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Liebe Leser
Sport-heute.ch schliesst seine Tore. Nach 11 Jahren möchte ich andere Projekte verwirklichen, auf Reisen gehen und das Leben endlich in vollen Zügen geniessen. Es waren 11 wundervolle Jahre mit Ihnen. Sport-heute.ch bleibt mindestens die nächsten Jahre als Bilderbuch noch bestehen. Doch jeder Abschied kann auch ein neuer Anfang sein. Nun ist es endgültig. Ich wünsche Ihnen eine weiterhin schöne Zeit. Ich danke Ihnen für die Lesertreue und Ihre ehrliche Begeisterung mit grosser Dankbarkeit. Danke, dass ich Sie 11 Jahre verwöhnen durfte.

Tschau und auf Wiedersehen.

Ihr
Marcel Krebs

Wer weiterhin mit mir und Sämi in Kontakt bleiben will, kann dies über meinen persönlichen Blog.
www.marcelkrebs.ch.

Dear Users
Sport-heute.ch closes its gates. After 11 years I would like to realize other projects, go on journeys and finally enjoy life to the fullest. There were 11 wonderful years with you. Sport-heute.ch will continue to exist as a picture book for at least the next few years. But every farewell can also be a new beginning. Now it is final. I wish you a good time. I would like to thank the readership and your honest enthusiasm with great gratitude. Thank you for spoiling you for 11 years.

Chess and goodbye.

you
Marcel Krebs

Anyone who wants to stay in touch with me and Sämi can do so through my personal blog.
www.marcelkrebs.ch.

 

 

Cape Epic 4.Etappe

Geschrieben von René Wolber am .

CE16 Stage4 1

Episches Trail-Feuerwerk mit Überraschungen

Italienisches Trek-Team gewinnt “kurze” Etappe beim Absa Cape Epic


Kapstadt/Südafrika – Am Ende lag keines der gesetzen Teams vorne, doch bis auf Topeak Ergon gewannen alle Beteiligten bei der vierten Etappe des Absa Cape Epic. Den Sieg holte sich das italienische Duo Samuele Porro/Damiano Ferraro (Trek Selle San Marco), die insgesamt sehr stark bei der 13. Ausgabe des Epic unterwegs sind – Platz 3 der Gesamtwertung nach fünf von acht Tagen. Überglücklich stoppte das italienische Team kurz vor der Ziellinie und trug die Räder über ihren Köpfen über die Linie. Der amtierende Deutsche XC-Meister Manuel Fumic (Cannondale Factory Racing) brachte es auf den Punkt. “Das sollte eine Cross Country-Etappe sein, wegen der kurzen 73 Kilometer, aber das war es definitiv nicht.” Einig waren sich alle Pro’s, von Grand Master Udo Bölts (Robert Daniel) bis Youngster Simon Stiebjahn (Bulls 2), dass die Trails am Welvanpass und rund um das Bike-Paradies Wellington erste Sahne sind.


Die Gesamtführenden Bulls-Fahrer Karl Platt und Urs Huber kamen sicher auf einem 4. Platz ins Ziel, der Gesamtvorsprung auf die zweiten beträgt 9.44 Minuten. Ihre direkten Verfolger, Matthias Pfrommer und der Schweizer Nicola Rohrbach (Centurion Vaude by Meerendal 2) wurden von zwei Stürzen des Deutschen gebremst und lagen bei der Etappenwertung auf Rang 5. Eine relativ große Gruppe mit den Niederländern van Houts/Becking (CST Superior), beide Bulls-Teams, Trek-Selle San Marco und Centurion Vaude by Meerendal 2 hatte sich bei moderateren Temperaturen als in den letzten Tagen gemeinsam gejagt, immer wieder versuchten einige, in den Trails etwas herauszuholen. In der Hitze des Gefechts gab es ein paar Stürze, auch Tim Böhme blieb an der gleichen Stelle wie Pfrommer mit dem Lenker hängen, doch alles ging glimpflich ab. Nur Marathon-Weltmeister Alban Lakata wird diesen Tag als Enttäuschung im Kalender markieren müssen. Sein achter Versuch, endlich das Absa Cape Epic in sein Erfolgsbuch zu schreiben, scheiterte erneut an Pech. Sein Teampartner Kristian Hynek war am Vortag so schwer gestürzt, dass er nur pro forma ins Rennen ging. So kann der Österreicher Lakata als “Outcast” relativ weit vorne noch mitfahren. Jedoch ohne Aussicht auf eine Wertung.

CE16 Stage4 2


Frauenfavoriten weiter ganz vorne
Annika Langvad und Ariane Kleinhans (Spur Specialized) konnten aufgrund ihrer Taktik, der größeren Erfahrung und der besseren Teamarbeit, wie die Marathon-Weltmeisterin Langvad nach der Siegerehrung meinte, die Etappe knapp für sich entscheiden. Sabine Spitz und Yana Belomoina (Sport for Good) peilten zwar einen Etappensieg an, kamen aber wenige Meter hinter den Abo-Siegerinnen über die Ziellinie. Die Mountainbike-Olympasiegerin von 2012 genießt das Epic mehr als gedacht. “Super Trails hier, es macht auf jeden Fall Spaß”, so die Deutsche. Adelheid Morath mit der Britin “Iron Sally” Bigham (Topeak Ergon) leidet weiter an Sturzfolgen, beißt sich aber durch. Mit dem dritten Rang liegen sie auf Rang 2 der Gesamtwertung, 12.49 Minuten hinter der Schweiz-Dänemark-Paarung, die einen dritten Gesamtsieg des Epic anstrebt. “Es war ein absolut faires Rennen heute, die Konkurrenz wird härter, aber wir haben alle gefightet ohne uns in Gefahr zu bringen”, freute sich eine gute gelaunte Annika Langvad.


Ex-Straßenprofi Udo Bölts freute sich ebenfalls: Über den Sieg, die weitere Gesamtführung und über die sagenhaften Trails. Nur wenige Meter Jeep-Track, also zweispurig in ansonsten fast 73 Kilometer Trails: “Ich kann nur jedem Mountainbiker empfehelen bierzukommen”, sagte der ansonsten für Craft Rocky Mountain fahrende Deutsche. “Es muss ja nicht das Epic sein mit Startnummer und Druck, aber solche Trails zu genießen gehört mit zum Besten, was man im Biken erleben kann,” so der ehemalige Tour de France-Fahrer. Bei ihren Grand Master Verfolgern, Barti Bucher (SUI) und Heinz Zörweg (AUT) verzichtete Bucher sogar aufs bisher traditionelle Ankunfts-Bier, da sie vor 12.00 Uhr ins Ziel gekommen waren.

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Ergebnisse Etappe 4 - Herren:

1| Platz: Place: Trek-Selle San Marco A - Porro Samuele (ITA) and Ferraro Damiano (ITA)

2| Platz: Bulls 2 - Stiebjahn Simon (GER) and Boehme Tim (GER)

3| Platz: CST Superior - Van Houts Rudi (NED) and Becking Hans (NED)

 

Ergebnisse Etappe 4 – Damen:

1 | Platz: Spur-Specialized - Langvad Annika (DEN) and Kleinhans Ariane (SUI)

 


Ausblick auf Etappe 5 des Absa Cape Epic: Wellington - Boschendal (93 km/2500hm)


Bei der 5. Etappe des Absa Cape Epic geht es von Wellington zum Weingut Boschendal bei Stellenbosch. Fünf Anstiege liegen für die Fahrer dazwischen, der erste am Schlangenfluss: Slangrivier, dann folgt der Patatskloof-Anstieg, jedoch auf anderer Strecke als am Vortag mit Blick auf die markanten Granitfelsen von Paarl auf der Höhe. Am Ende passieren die Fahrer das Drakenstein Gefängnis, wo Nelson Mandela nach seinem Gefängnisaufenthalt auf Robben Island untergebracht war, um von dort in die Freiheit entlassen zu werden. Daher heißt der dortige Anstieg “Freedom Struggle Climb”, beim anschließenden “Bone Rattler Descent” werden Fahrer und Knochen durchgeschüttelt. Zumindest ist das Wetter gnädiger mit rund 20 Grad in der Vorhersage.


Das ABSA Cape Epic ist bekannt als die “Tour de France der Mountainbiker” und fand erstmals 2003 statt. Zweierteams treten in den Kategorien Männer, Frauen und Mixed an. Das Rennen startet am 13. März 2016 mit dem Prolog auf der Weinfarm Meerendal außerhalb von Kapstadt. In acht Etappen legen die 1200 Mountainbiker dieses Jahr insgesamt 652 Kilometer und 15.1000 Höhenmeter zurück, bevor sie am
20. März die Ziellinie wieder im Weingut Meerendal mit Blick auf den Tafelberg überqueren werden.


Die Absa Cape Epic Etappen im Einzelnen:


Prolog Meerendal-Meerendal 26 Kilometer/800 Höhenmeter
Montag 14.03.2016 Etappe 1 Saronsberg-Saronsberg 108/2300
Dienstag 15.03.2016 Etappe 2 Saronsberg-Saronsberg 93/2200
Mittwoch 16.03.2016 Etappe 3 Saronsberg-Wellington 103/2150
Donnerstag 17.03.2016 Etappe 4 Wellington-Wellington 73/1850
Freitag 18.03.2016 Etappe 5 Wellington-Boschendal 93/2500
Samstag 19.02.2016 Etappe 6 Boschendal-Boschendal 74/2100
Sonntag 20.03.2016 Etappe 7 Boschendal-Meerendal 84/1200

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