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Liebe Leser
Sport-heute.ch schliesst seine Tore. Nach 11 Jahren möchte ich andere Projekte verwirklichen, auf Reisen gehen und das Leben endlich in vollen Zügen geniessen. Es waren 11 wundervolle Jahre mit Ihnen. Sport-heute.ch bleibt mindestens die nächsten Jahre als Bilderbuch noch bestehen. Doch jeder Abschied kann auch ein neuer Anfang sein. Nun ist es endgültig. Ich wünsche Ihnen eine weiterhin schöne Zeit. Ich danke Ihnen für die Lesertreue und Ihre ehrliche Begeisterung mit grosser Dankbarkeit. Danke, dass ich Sie 11 Jahre verwöhnen durfte.

Tschau und auf Wiedersehen.

Ihr
Marcel Krebs

Wer weiterhin mit mir und Sämi in Kontakt bleiben will, kann dies über meinen persönlichen Blog.
www.marcelkrebs.ch.

Dear Users
Sport-heute.ch closes its gates. After 11 years I would like to realize other projects, go on journeys and finally enjoy life to the fullest. There were 11 wonderful years with you. Sport-heute.ch will continue to exist as a picture book for at least the next few years. But every farewell can also be a new beginning. Now it is final. I wish you a good time. I would like to thank the readership and your honest enthusiasm with great gratitude. Thank you for spoiling you for 11 years.

Chess and goodbye.

you
Marcel Krebs

Anyone who wants to stay in touch with me and Sämi can do so through my personal blog.
www.marcelkrebs.ch.

 

 

2. Etappe ist die hundertste Etappe in der dreizehnjährigen Geschichte des Cape Epic!

Geschrieben von René Wolber am .

 


Überraschungssieger in Nummer 100
Matthias Pfrommer aus Deutschland holt sich mit Schweizer Nicola Rohrbach Etappensieg

 Kapstadt/Südafrika – Fünf Deutsche landeten unter den ersten zehn Teams beim Absa Cape Epic. Neben namhaften Fahrern wie Karl Platt und Manuel Fumic holte sich bei der hundertsten Etappe in der Geschichte des südafrikanischen Mountainbike-Rennens ein kaum Bekannter den Sieg: Matthias Pfrommer gewann mit seinem Schweizer Partner Nicola Rohrbach (Centurion Vaude by Meerendal 2) die zweite Etappe der Epic-Ausgabe 2016. Drei Minuten später passierten die favorisierten Bulls-Fahrer Karl Platt und Urs Huber die Ziellinie nach 93 Kilometern mit 2200 Höhenmetern.

Die Doppelschleife führte aus dem Weinanbaugebiet um Tulbagh über die Ceres Mountains ins benachbarte Witzenberg Naturschutzgebiet und zurück. Die beiden harten langen Anstiege zogen das Feld weit auseinander. Die teils ruppigen und felsigen Trails sorgten für zahlreiche Pannen bei den Führenden und warfen das Endklassement durcheinander.

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Der viermalige Sieger Karl Platt (GER) und sein Schweizer Partner Urs Huber (Team Bulls) hatte in der letzten technischen Abfahrt rund zehn Kilometer vor dem Ziel einen Plattfuß am Hinterrad und mussten einen Schlauch einziehen. Das nutzten Pfrommer/Rohrbach, um davon zu ziehen. Eigentlich fahren Pfrommer und Rohrbach als Verstärkung für das erste Team Centurion Vaude by Meerendal, Daniel Geismayr und Hermn Pernsteiner aus Österreich.


Als das erste Centurion-Vaude by Meerendal Team Probleme hatte, sagten sie ihrem Backup-Team, loszugehen. Auf der 20 Kilometer langen Steigung auf einem historischen Ochsenwagen-Weg gaben Pfrommer und Rohrbach dann Gas und fuhren mit den Bulls immer vorne. “Heute war alles heiß, das Wetter und das Rennen” sagte der Schweizer Urs Huber. Der Anstieg war definiziv ein Weckruf. Dann waren wir auf Trails unterwegs, die wir vom Tanka-Rennen zuvor gut kannten. Ohne den Platten wäre es noch besser gelaufen, aber es war insgesamt ein guter Tag”, sagte der Schweizer Meister aus Aargau


Die Verfolger und Mitfavoriten Marathonweltmeister Alban Lakata/Krystian Hynek (Topeak Ergon) hatten bereits zu Beginn Pech, als ein Schuh von Hynek kaputt ging. Ein Platten später im Rennen ließ den Vorsprung der Bulls weiter wachsen. Platz 9 und nun 8.30 Minuten Rückstand auf die Gesamtführenden für das östereischisch-tschechische Duo. “Das ist so beim Cape Epic”, sagte Marathon-Weltmeister Alban Lakata, “heute hatten wir wieder einmal Pech, da kann man nichts ändern.” Krystian Hynek lieh sich einen Schuh vom Backup-Team, leider hat sein Teamkollege Erik Kleinhans eine kleinere Shuhnummer. “Mein Fuß brennt total”, sagte Hynek im Ziel.


Dritte wurden die Italiener Samuele Porro/Damiano Ferraro (Trek-Selle San Marco) vor dem Deutschen Meister Manuel Fumic, der mit dem Brasilianischen Meister Henrique Avancini fährt. Damit liegen sie auf Rang 6 der Gesamtwertung. Sally Bigham und die junge Deutsche Adelheid Morath (Topeak Ergon) hatten einen guten Lauf und belegten Platz 2, nur 45 Sekunden hinter den wieder stark fahrenden Annika Langvad und Ariane Kleinhans (Spur Specialized). Damit schob sich das Duo aus der Schweiz und Dänemark auf den ersten.

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Platz der Gesamtwertung vor den Südafrikanerinnen Robyn de Groot und Jennie Stenerhag (Ascendis Health). Mountainbike-Olympiasiegerin Sabine Spitz mit ihrer jungen Partnerin Yana Belomoina (UKR), Team Sport for Good, kam auf Rang 3 ins Ziel in Saronsberg, der Rückstand auf die Führenden beträgt nach drei von acht Etappen insgesamt 15.42 Minuten.


Die Taktik von Spitz ging zunächst auf: “ Wir wollten vorne fahren, weil man sonst im Staub schlecht sieht und es riskanter ist.” Daher zog die Olympiasiegerin das Tempo im Anstieg an und war lange vorne. Langvad und Kleinhans taktierten mit der letzten langen Abfahrt und ihr Plan trug am Ende die Früchte, als sie im Downhill überholten und bis ins zehn Kilometer entfernte Ziel die Führung halten konnten.


Ex-Straßenprofi Udo Bölts holte sich einen weiteren Sieg bei den Grand Masters und vergrößerte gemeinsam mit seinem südafrikanischen Fahrer Rob Sim den Abstand auf 20 Minuten vor ihren Verfolgern. Damit belegen die beiden “alten Herren” einen hervorragenden Rang 23 der Gesamtwertung. Barti Bucher (SUI) und Heinz Zörweg (AUT) liegen auf Rang 3 der Grand Masters-Wertung.


Das ABSA Cape Epic ist bekannt als die “Tour de France der Mountainbiker” und fand erstmals 2003 statt. Zweierteams treten in den Kategorien Männer, Frauen und Mixed an. Das Rennen startet am 13. März 2016 mit dem Prolog auf der Weinfarm Meerendal außerhalb von Kapstadt. In acht Etappen legen die 1200 Mountainbiker dieses Jahr insgesamt 652 Kilometer und 15.1000 Höhenmeter zurück, bevor sie am 20. März die Ziellinie wieder im Weingut Meerendal mit Blick auf den Tafelberg überqueren werden.


Ausblick auf Etappe 3 des Absa Cape Epic: Saronsberg-Wellington (104km, 2150 Höhenmeter)
Nach zwei Runden in den Bergen und Tälern rund um Tulbagh wartet morgen eine Transferetappe nach Wellington auf die Fahrer. Mit 103 Kilometern und 2150 Höhenmetern ist sie wieder relativ lang und hart. Ein steiniger Anstieg zum Waterval liegt vor der Abfahrt ins nächste Tal Zuurvlakte, eine Kulisse wie aus einem Western. Ein kurzer Teerabschnitt auf den bekannten Bain’s Kloof Pass, ein südafrikanisches Nationalmonument, und dann geht es für Profis und Hobbyfahrer über angelegte Singletracks hinunter nach Wellington.

 

Results Stage 2 - Men:

1| Place: Centurion Vaude by Meerendal 2 - Rohrbach Nicola (SUI) and Pfrommer Matthias (GER)

2| Place: Bulls - Platt Karl (GER) and Huber Urs (SUI)

3| Place: Trek-Selle San - Marco A Porro Samuele (ITA) and Ferraro Damiano (ITA)

Results Stage 2 – Women:

1 | Place: Spur-Specialized - Langvad Annika (DEN) and Kleinhans Ariane (SUI)


Die Absa Cape Epic Etappen im Einzelnen:
Prolog Meerendal-Meerendal 26 Kilometer/800 Höhenmeter
Montag 14.03.2016 Etappe 1 Saronsberg-Saronsberg 108/2300
Dienstag 15.03.2016 Etappe 2 Saronsberg-Saronsberg 93/2200
Mittwoch 16.03.2016 Etappe 3 Saronsberg-Wellington 103/2150
Donnerstag 17.03.2016 Etappe 4 Wellington-Wellington 73/1850
Freitag 18.03.2016 Etappe 5 Wellington-Boschendal 93/2500
Samstag 19.02.2016 Etappe 6 Boschendal-Boschendal 74/2100
Sonntag 20.03.2016 Etappe 7 Boschendal-Meerendal 84/1200

 

 

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