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Liebe Leser
Sport-heute.ch schliesst seine Tore. Nach 11 Jahren möchte ich andere Projekte verwirklichen, auf Reisen gehen und das Leben endlich in vollen Zügen geniessen. Es waren 11 wundervolle Jahre mit Ihnen. Sport-heute.ch bleibt mindestens die nächsten Jahre als Bilderbuch noch bestehen. Doch jeder Abschied kann auch ein neuer Anfang sein. Nun ist es endgültig. Ich wünsche Ihnen eine weiterhin schöne Zeit. Ich danke Ihnen für die Lesertreue und Ihre ehrliche Begeisterung mit grosser Dankbarkeit. Danke, dass ich Sie 11 Jahre verwöhnen durfte.

Tschau und auf Wiedersehen.

Ihr
Marcel Krebs

Wer weiterhin mit mir und Sämi in Kontakt bleiben will, kann dies über meinen persönlichen Blog.
www.marcelkrebs.ch.

Dear Users
Sport-heute.ch closes its gates. After 11 years I would like to realize other projects, go on journeys and finally enjoy life to the fullest. There were 11 wonderful years with you. Sport-heute.ch will continue to exist as a picture book for at least the next few years. But every farewell can also be a new beginning. Now it is final. I wish you a good time. I would like to thank the readership and your honest enthusiasm with great gratitude. Thank you for spoiling you for 11 years.

Chess and goodbye.

you
Marcel Krebs

Anyone who wants to stay in touch with me and Sämi can do so through my personal blog.
www.marcelkrebs.ch.

 

 

Historischer Triumph für Mountainbike-Legende Christoph Sauser (SUI)

Geschrieben von Ina Schmidt am .

Absa Cape Epic 2015 - Stage 7 - Highlights from world of freesports on Vimeo.

Absa Cape Epic: Sausers Traum wird wahr


Die Schweizer Bike-Legende gewinnt bekanntestes Mountainbike-
Rennen in Südafrika zum fünften Mal
Meerendal/Südafrika – Triumph auf der ganzen Linie für die Schweizer
Bike-Legende Christoph Sauser (Investec-Songo-Specialized). Ein schönerer
Abschied von der Profi-Karriere als mit einem Sieg beim Absa Cape Epic ist
kaum möglich. Mit Jaroslav Kulhavy gewann Sauser als erster Biker zum
fünften Mal das prestigeträchtige Mountainbike-Rennen, das acht Tage
dauert. Zehn Minuten Vorsprung vor den Hauptrivalen Alban Lakata (AUT)
und Kristian Hynek (CZE) vom Team Topeak Ergon hatten auf der
Schlussetappe über 92 Kilometer ins Weingut Meerendal bei Kapstadt
genügt. Auf den dritten Gesamtrang fuhren die Mitfavoriten Karl Platt (GER)
und Urs Huber (SUI), Team Bulls.


Um die Ehre ihres Sponsors hochzuhalten, fuhren Jochen Käß und Daniel
Geismayer (Meerendal Centurion Vaide) ein entfesseltes Rennen von der
Spitze weg und holten sich den Etappensieg des Finales. Das hohe Tempo
konnten nur José Hermida und Rudi van Houts (Multivan Merida) mitgehen,
die nach den Magenproblemen des Spaniers vom Vortag einen erstaunlichen
zweiten Platz holten. Die Schweizer Martin Gujan und Fabian Giger (Novus
OMX Pro) wurden dritte.


"Diese Momente sind wirklich selten", sagte ein gerührter und champagnerdurchnässter
Sauser im Ziel. "Wenn ich mal alt bin, bedeutet es mir
vielleicht viel, fünf Mal das Epic im Moment gewonnen zu haben. Jetzt
genieße ich einfach nur diesen Moment". Die Ziellinie als Gesamtsieger zu
überqueren war für ihn eine "große, große Erleichterung". Auch der sonst
eher ruhige Olympiasieger Kulhavy hatte ein breites Grinsen im Gesicht. "Es
ist super, so ein Rennen mit Susi zu fahren. Ich genoss heute jeden
Kilometer und vor allem die Ziellinie."


Hynek sagte nach dem Finale: "Ich hätte nicht geglaubt, dass ich über einen
zweiten Platz enttäuscht sein würde. Dass ich den Titel (den er mit Robert
Mennen letztes Jahr gewann) nicht verteidigen konnte, schmerzt mehr als
gedacht...."


"Das war eine echte Achterbahn, einen Tag ging es gut, am anderen
wieder hatten wir Pech. Aber der Gesamtsieg beim Epic bleibt ein großes
Ziel für mich", so der Österreicher mit dem Spitznamen "Albinator".
Etwas enttäuscht war Karl Platt, viermaliger Epic-Sieger, im Ziel. "Ich
konnte dieses Mal das Epic nur halb genießen – wir haben uns selbst
wahrscheinlich zu stark unter Druck gesetzt." Sein Partner Urs Huber litt die
letzten zwei Etappen extrem, wie er sagte.


Das Scott Factory Racing-Team mit Philip Buys und Matthys Beukes, die
Etappe 5 gewonnen hatten, holten sich als erstes afrikanisches Team im Ziel
auch das Afrikanische Leadertrikot in der Gesamtwertung.
Eine große Schokoladentorte wartete im Ziel auf Annika Langvad – die
dreifache Marathonweltmeisterin feierte ihren Geburtstag standesgemäß mit
dem Gesamtsieg des Absa Cape Epic. Mit Ariane Kleinhans im Team RECM
Specialized war die Dänin ungefährdet. Nicht einmal eine Zeitstrafe nach

einem Verfahrer hatte die beiden bremsen können. "Wir sind sehr glücklich.
Geburtstag, Sieg, Gesamtsieg, wir haben genug zu feiern heute, " sagte eine
glückliche Annika Langvad nach der Ziellinie. Bereits drei Kilometer vor dem
Zieleinlauf hatten die beiden die Zuschauer an der Strecke abgeklatscht.
Die unglaubliche Leistung der beiden Frauen wird beim Absa Cape Epic
dieses Jahr sogar besser entlohnt als die Gesamtsieger bei den Herren. Das
Preisgeld beim Epic ist dank Frauenkategoriesponsor Sasol so hoch wie bei
den Männern: 200000 Südafrikanische Rand erhalten Kleinhans/Langvad für
den Overall-Sieg, für den Etappensieg gab es sieben Mal 5000 Rand und
durch den Sieg bei den Sasol Hotspots (drei Bergwertungen) gab es jeweils
15000 Rand.


Die Führenden der Mixed-Gesamtwertung, Ivonne Kraft (GER) und Peter
Vesel (SLO) mussten mit einem Kettenriss noch ein paar Minuten Zeit
hergeben, der Gesamtsieg war aber mit einem Abstand zu den nächsten von
39 Minuten ungefährdet. „Für Peter ist ein Traum wahr geworden, sagte
Kraft, seit zehn Jahren will er beim Absa Cape Epic dabei sein und nun
Etappen- und den Gesamtsieg geholt zu haben ist wie ein Wunder."
Cyclocross-Spezialistin Hanka Kupfernagel, die mit dem erfahrenen Epic-
Master Karsten Bresser (Team Dietrich Rocky Mountain) unterwegs war,
verfehlte das Podium mit einem vierten Platz bei ihrem Epic-Debut. "Es war
verrückt", so die Cross- und Straßenspezialistin, "aber ich kam immer besser
rein und kann mir inzwischen sogar vorstellen, wieder ein paar Mountainbike-
Rennen zu fahren."


Bei den Masters blieben die Leader Bart Brentjens/Abraao Azevedo
(BETCH.nl-Suiperior) souverän. Die Verfolger Pfitzenmaier/Simm (RSA, Team
Dorma Robert Daniel) waren durch den gebrochenen Finger Pfitzenmaiers
stark gehandicapped und kamen mit 24 Minuten Abstand ins Ziel, sicherten
sich aber Rang 2 der Gesamtwertung.
Die Grandmasters Barti Bucher (SUI) und Heinz Zoerweg (AUT), Team
Meerendal BIXs KTM, mit sieben Tagessiegen nicht zu schlagen, rollten einem
ungefährdeten Gesamtsieg entgegen.

CE15 Stage7 2

 

 Gesamtergebnisse - HERREN:

1. Team Investec-Songo-Specialized – Christoph Sauser (SUI) and Jaroslav Kulhavy (CZE)


2. Team Topeak Ergon – Kristian Hynek (CZE) and Alban Lakata (AUT)
3. Team BULLS – Karl Platt (GER) and Urs Huber (SUI)

Gesamtergebnisse - DAMEN:

1. Team RECM Specialized – Ariane Kleinhans (SUI) and Annika Langvad (DEN)

2.  Team Ascendis Health – Jennie Stenerhag (SWE) and Robyn Lee de Groot (RSA)

3.  Team Scott Factory Racing – Yolande de Villiers (RSA) and Janka Keseg Stevkova (SVK)

Gesamtergebnisse - MASTERS:

 Team BETCH.nl-Superior – Bart Brentjens (NED) and Abraao Azevedo (BRA)

Gesamtergebnisse - GRAND MASTERS:

1. Team Meerendal BIXS KTM – Barti Bucher (SUI) and Heinz Zoerweg (AUT)

Gesamtergebnisse - MIXED:

 Team ETIS – Peter Vesel (SLO) and Yvonne Kraft (GER)

 

 

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