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Liebe Leser
Sport-heute.ch schliesst seine Tore. Nach 11 Jahren möchte ich andere Projekte verwirklichen, auf Reisen gehen und das Leben endlich in vollen Zügen geniessen. Es waren 11 wundervolle Jahre mit Ihnen. Sport-heute.ch bleibt mindestens die nächsten Jahre als Bilderbuch noch bestehen. Doch jeder Abschied kann auch ein neuer Anfang sein. Nun ist es endgültig. Ich wünsche Ihnen eine weiterhin schöne Zeit. Ich danke Ihnen für die Lesertreue und Ihre ehrliche Begeisterung mit grosser Dankbarkeit. Danke, dass ich Sie 11 Jahre verwöhnen durfte.

Tschau und auf Wiedersehen.

Ihr
Marcel Krebs

Wer weiterhin mit mir und Sämi in Kontakt bleiben will, kann dies über meinen persönlichen Blog.
www.marcelkrebs.ch.

Dear Users
Sport-heute.ch closes its gates. After 11 years I would like to realize other projects, go on journeys and finally enjoy life to the fullest. There were 11 wonderful years with you. Sport-heute.ch will continue to exist as a picture book for at least the next few years. But every farewell can also be a new beginning. Now it is final. I wish you a good time. I would like to thank the readership and your honest enthusiasm with great gratitude. Thank you for spoiling you for 11 years.

Chess and goodbye.

you
Marcel Krebs

Anyone who wants to stay in touch with me and Sämi can do so through my personal blog.
www.marcelkrebs.ch.

 

 

Der Messe Report - Eurobike 2015

Geschrieben von Marcel Krebs am .

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Foto Marcel Krebs (c)

 Elektrisch in die Zukunft

 Nach einem überraus erfolgreichen Jahr 2014 startet die Fahrradbranche 2015 gleich durch. Das erste Halbjahr 2015 steht dem Vergangenen an nichts nach. Das produzierte europäische Volumen ist in etwa gleich wie im Vorjahr. Die Importe haben in der ersten Hälfte von 60 auf 70% zugenommen, was sich aber im zweiten Halbjahr dem Vorjahrestrend wieder anpassen dürfte. Vergleichszahlen sind immer schwierig und mit vorsicht zu geniessen. Das E-Bike kommt aber immer mehr in Fahrt. 15-20% macht es bereits bei den Händlern beim Umsatz aus. Die Schweiz treibt da noch ein stilles Dasein im wilden E-Bike Markt. Gut 12'000 E-Bikes wurden letztes Jahr in unserem Lande verkauft. Das sind lediglich 1% vom europäischen Kuchen. Deutschland hält da mit gut 20% den Spitzenplatz vor Frankreich und Italien. Die Geschichte bei den Rennrädern scheint inzwischen in einen Stillstand zu fahren. Leichter geht fast nicht mehr - wenn man nicht die Stabilität und Steifigkeit der ultraleichten Rahmen -+ 6 kg gefährden will. Doch weit gefehlt. Der taiwanesische Hersteller Merida (Prof Team Lampre Merida) bringt ein Rennrad auf den Markt "Scultura 9000 LTD", das 4,7 kg Gesamtgewicht aufweist. Ob es da zu Schwierigkeiten mit der UCI kommt, bleibt abzuwarten. Das Gewicht der kompletten Rennmaschinen darf gem. UCI Reglement nicht unter 6,7 kg sein. Neu dürften auch die breiteren Reifen am Rennrad sein. Standardmässig rollen auch heute und 2016 die Rennräder sonst schon mit den breiteren 25 mm Reifen über die Strassen. Doch Komfort gilt heute bei den nicht mehr als Tabu. 28 mm bringt die neue Generation mit. Damit erhöht sich der Komfort beim Fahren merklich. Gravel Bikes aus den USA das neue Rennrad Segment bietet allerdings noch breitere an. Dies kommt vor allem, weil in vielen Staaten oft schlechte Strassen mit Schotter etc. zu befahren sind und zudem die Sportler es satt haben auf die mit dichtem Verkehr vollgestopften Highways zu fahren. Verändert haben sich da aber auch die Rennräder. Vieles wurde von den Mountainbikes übernommen. 

Wir greifen da bewusst Perlen heraus. Die gesamte Palette der 1'350 Aussteller zu zeigen, wäre ganz einfach nicht möglich. Selbst der Besucher schafft es nicht, in den drei Ausstellungstagen alles in sich hineinzuziehen. Die Entwicklung der Eurobike in Friedrichshafen ist ,grossartig. Anfangs belächelt - jetzt beneidet, könnte man sagen. Als noch vor vielen, vielen Jahren Köln das Mekka der Zweiradaussteller war, haben die dort oben die Trends verschlafen. Die Eurobike ist heute die wichtigste Zweiradmesse für die Hersteller als auch den Handel. Mit dem Gelände und natürlich auch der Vorgeschichte der Zeppelinhallen ist die Eurobike heute ein Muss für jeden.

Schlussbericht des Messeveranstalters


24. Eurobike: 45 870 Fachbesucher (2014: 46 300) aus 103 Ländern – Zusätzlich 20 730 Endverbraucher (2014: 21 100) am Publikumstag – 1 766 Journalisten aus 39 Nationen – Eurobike 2016 mit neuem Konzept und Änderung der Tagefolge Eurobike 2015: Das Stimmungsbarometer der globalen Fahrrad-Branche zeigt weiter nach oben Friedrichshafen – Die Eurobike 2015 hat mit einem umfassenden Marktüberblick der Fahrradbranche, der Präsenz der wichtigen Entscheidungsträger ihre Funktion als globale Leitmesse des Fahrradhandels unterstrichen. Vom 26. bis 29. August informierten sich 45 870 Fachbesucher (2014: 46 300) aus 103 Ländern bei 1 350 Ausstellern aus 53 Nationen. Die Industrievertreter lobten die ausgezeichneten Kontakte – von Groß- und Einzelhändlern über 1 766 Medienvertreter bis hin zu den 20 730 Fahrradfans am Publikumstag. „Der Zuspruch dieses Jahr war sehr gut. Unsere Kunden freuen sich über tolle Gespräche und gute Geschäfte – flankiert vom weltweit einzigartigen Messeflair am Bodensee bei auch allerbestem Wetter“,bilanziert Messegeschäftsführer Klaus Wellmann die 24. Auflage der Leitmesse und verweist bereits auf Weiterentwicklungen im kommenden Jahr. „Für die Eurobike 2016 setzen wir eine Neukonzeption mit permanenter Testmöglichkeit und zweitem Publikumstag um und ändern dafür die Tagefolge.“

 

 Auf in die Zukunft - Es lebe das E-Bike

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Firmenchef Christian Walleräng präsentiert das mit einem Eurobike Award ausgezeichnete E-Bike. Der schwedische Hersteller Walleräng, der nur E-Bikes produziert (seit 10 Jahren) hat Design und Technik geschickt vereint und in ein vollkommenes Bike verpackt. Walleräng verbaut ausschliesslich Shimano Komponennten. Die Wallerängs gibt es in den Farben grauweiss und weissgrau. Der Kaufpreis für den Endverbraucher beträgt in etwa 3'200 Euro. In der Schweiz oder in Deutschland hat Walleräng bis jetzt noch keine Abnehmer. Stark sind die Schweden im eigenen Land, in Norwegen und in Dänemark sowie in England, Australien und den USA vertreten.

Antriebssysteme von Bosch, Yahama und Shimano

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Bild Bosch

Drive Unit der Bosch Performance Line CX: Das aktuell dynamischste eBike-System am Markt. 

Diese drei Hersteller sind die Führenden auf dem Markt bei Antriebssystemen am Rahmenrohr. Dabei eignet sich der Bosch eher für die Ausdauer und der Yahama hat am allermeisten Startspeed. Der Shimano Antrieb ist ein Allrounder. Wichtig ist neben dem Antriebssystem, wie gut und stark die Rahmenbauweise des Fahrradrahmens ist. Der Grundsatz lautet, keine E-Bikes im Warenhaus oder beim Grossverteiler zu kaufen. Das jüngste Beispiel ist, das die Firma Fischer zwei Modelle mit Mittelmotor zurückrufen musste. Grund: Bruch der Motorradachse.(Zu starke Belastung) In der Schweiz kennen wir ebenfalls einen Fall. COOP musste Akkus zurückrufen, die nicht dem aktuellen Standard entsprachen. Wenn nämlich der Käufer sein E-Bike längere Zeit nicht in Betrieb hatte, erlebte er bei seiner nächsten Ausfahrt eine Feuerüberraschung durch Überhitzung. Das ist für den Kunden nicht nur ärgerlich, sondern auch zeitaufwendig um das Sportgerät zu reparieren. Das Vertrauen ins Fahrzeug und in die Marke geht damit verloren.

Cube mit absolutem Styling der E-Bikes

Marcus Pürner gründete 1993 in der Möbelfirma seines Vaters im Nordbayrischen Waldersdorf die Fima Cube. Auf 50 m2 wurde damals gebaut. Heute hat die erfolgreiche Firma an ihrem Hauptsitz in Waldershof eine Produktionsfläche von 20.000 m2. Verkauft werden die Cube Fahrräder in über 50 Länder auf der ganzen Welt. Cube bedeutet Luxus in der Technik wie auch im Styling. 

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