sman

Liebe Leser
Sport-heute.ch schliesst seine Tore. Nach 11 Jahren möchte ich andere Projekte verwirklichen, auf Reisen gehen und das Leben endlich in vollen Zügen geniessen. Es waren 11 wundervolle Jahre mit Ihnen. Sport-heute.ch bleibt mindestens die nächsten Jahre als Bilderbuch noch bestehen. Doch jeder Abschied kann auch ein neuer Anfang sein. Nun ist es endgültig. Ich wünsche Ihnen eine weiterhin schöne Zeit. Ich danke Ihnen für die Lesertreue und Ihre ehrliche Begeisterung mit grosser Dankbarkeit. Danke, dass ich Sie 11 Jahre verwöhnen durfte.

Tschau und auf Wiedersehen.

Ihr
Marcel Krebs

Wer weiterhin mit mir und Sämi in Kontakt bleiben will, kann dies über meinen persönlichen Blog.
www.marcelkrebs.ch.

Dear Users
Sport-heute.ch closes its gates. After 11 years I would like to realize other projects, go on journeys and finally enjoy life to the fullest. There were 11 wonderful years with you. Sport-heute.ch will continue to exist as a picture book for at least the next few years. But every farewell can also be a new beginning. Now it is final. I wish you a good time. I would like to thank the readership and your honest enthusiasm with great gratitude. Thank you for spoiling you for 11 years.

Chess and goodbye.

you
Marcel Krebs

Anyone who wants to stay in touch with me and Sämi can do so through my personal blog.
www.marcelkrebs.ch.

 

 

Das Phantom

Geschrieben von Marcel Krebs am .

sämi 22

Das Phantom

 

Kaum hatte ich meinen Kopf aus dem dichten Gebüsch gesteckt, erlosch das Licht. Kurz hatte ich noch gesehen, wie zwei feurig, rote, kristallartige Augen mich anblickten. Es waren keine herzlichen Augen, nein, es waren böse Augen. Sehr böse Augen. Doch kaum sah ich klar, waren die Lichter auch schon verschwunden. Vom Brändisee verschluckt. Sie mussten aus dem See kommen. Ein lautes klatschen mit folgendem Wellenschlag war nur noch zu hören. Was war das? Gab es hier wirklich ein Monster? 

Es war jetzt drei Uhr morgens. Die Nacht ist klar. Der Mond stand hell am Himmel. Dunkelrot, ja violett färbte sich der Himmel. Unheil bahnte sich an. Was ist das dort oben? Gruben das Dorf weiter unten lag fast völlig im Dunkeln. Im Schatten der mächtigen Bergspitzen. Dreihundert Meter vom Brändisee entfernt. Irgendwas ging hier vor. Irgendwas. sämi geschichte 20Meine Nase suchte das irgendwas. Nichts. Kein Geruch. Höchstens Schwefel, so sagte Marcel. Schwefel?

Die Kirchenglocken läuten. Es ist vier Uhr. Hat der Herr Pfarrer die Uhrzeit verwechselt? Hier oben steht doch keiner vor sechs auf. Hier oben in Gruben sind Ferien und Erholung angesagt. Im Pfarrhaus geht das Licht an. Ist da jemand? Des Herr Pfarrers Stimme hallte Laut in die Nacht hinaus. Nur ein schelmisches lautes Grinsen war zu hören. Das Grinsen so laut, dass einem es kalt den Rücken runterlief. Auch im Hotel Schwarzhorn gingen die Lichter an. Die Fenster da und dort öffneten sich. "Hat man nicht mal hier oben seinen Ruhe!" So rief ein Feriengast vom Balkon zum Herr Pfarrer hinunter. 

"Der Teufel ist los. Der Teufel ist los." Herr Pfarrer war verzweifelt. Ich stand wie angewurzelt im Gras. Meine schlanke Gestalt, die stark an einen vollgefressenen Bless erinnerte zitterte. Halt! Sagte ich mir. Ein Bless hat Mut und Zuversicht. Ja, Muuuuuut und Zuvvvve...rsicht. Hinter mir fuchtelte Marcel mit irgendwas herum. Hat er ein Lasso dabei? Oh! Er hat sich im Weidzaun verfangen. Ha, ha, ha! Das sieht lustig aus.

sämi geschichte 21

Im hellen Mondlicht sah alles gespenstisch aus. Unheimlich, ja unheimlich. Ich blickte zum Fluss hinunter und mir blieb der Atem stocken. Mein lieber Hund! Da bewegt sich was. Rot ist es und auf der Kiesbank geht es. Grauenhaft gross. Das frisst sicher all die Fische im Fluss und wenn ich zu nahe gehe, mich dazu. Ich bellte laut, ich knurrte, ich heulte. Und wie vom Erdboden verschwunden war es weg. Aha, auch dort untern müssen wir suchen. Mir ist es jetzt vergangen in dieser finsteren Nacht. Ich will mein Menu. Hey Meister bitte Füttern. Wenn ich Hunger habe werde ich ziemlich ungemütlich. 

Wir kommen heute Nacht wieder! So, so! Ich werde da überhaut nicht gefragt. Lieber Bless. Der Herr Pfarrer strich mir über den Kopf. Du bist unsere Rettung. Jedenfalls war es jetzt Zeit um eine Runde zu schlafen. Wir fangen dich, wir fangen dich. Ich schlief ein und träumte von vielen Fresstöpfen und von Guetzlis und... Gute Nacht Blessli, mein liebes Sämilein. War das schön.

s123

Ich konnte es mir nicht verkneifen Tagsüber die Spur nochmals aufzunehmen und? Was ich gefunden habe ist erschreckend. Bald mehr... 

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